30. November 2025, 8:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Viele PC-Nutzer dürften das beliebte Packprogramm 7-Zip seit Jahren installiert haben – ohne zu ahnen, dass ältere Versionen derzeit ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen. Eine Schwachstelle mit hohem Risiko wird nach Angaben von Sicherheitsforschenden bereits aktiv ausgenutzt.
Gefährliche Lücke betrifft mehrere Versionen
Die Sicherheitslücke (CVE-2025-11001) betrifft 7-Zip-Versionen von 21.02 bis einschließlich 24.09. Angreifer nutzen sie bereits gezielt aus, um Systeme anzugreifen. Version 25.00, die bereits Anfang Juli erschienen ist, sowie spätere Updates haben das Problem nicht mehr. Wer also noch eine ältere Variante im Einsatz hat, sollte schnell handeln.
Da viele Nutzer 7-Zip nicht täglich in Gebrauch ist, besteht die Gefahr, dass unsichere Versionen weiterhin auf Rechnern installiert sind – und unbemerkt ein Einfallstor bieten.
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7-Zip-Version prüfen
Um herauszufinden, ob die eigene Installation betroffen ist, lässt sich im Programmmenü unter „Hilfe/Über 7-Zip“ die Versionsnummer anzeigen. Liegt sie unter Version 25.00, sollte umgehend ein Update erfolgen. Die aktuellste Version (derzeit 25.01) steht auf der offiziellen 7-Zip-Website zum Download bereit.
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Alternative: Windows bietet eigene Packfunktionen
Wer 7-Zip bislang nur gelegentlich nutzte, etwa um Archive im 7z-Format zu öffnen oder zu erstellen, kann mittlerweile auch auf die integrierten Bordmittel von Windows 11 zurückgreifen. Seit Mitte August unterstützt das Betriebssystem neben ZIP auch das 7z- und TAR-Format direkt.
Das Packen oder Entpacken funktioniert unkompliziert: Einfach eine oder mehrere Dateien markieren, mit der rechten Maustaste klicken und im Kontextmenü die Option „Komprimieren in“ auswählen.
Mit Material von dpa