Der Rechtsklick erhält unter Windows eine praktische neue Funktion Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski
18. August 2026, 16:35 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Windows 11 soll beim Arbeiten mit Dateien übersichtlicher werden. Microsoft plant Änderungen am Kontextmenü des Datei-Explorers, das beim Rechtsklick auf Dateien und Ordner erscheint. Ziel ist es, die über Jahre gewachsene Liste von Funktionen und App-Erweiterungen besser zu strukturieren und stärker an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.
Neuer Windows-Rechtsklick für mehr Kontrolle
Nach Angaben von Microsoft wird das Kontextmenü künftig einfacher organisiert. Häufig verwendete Funktionen bleiben direkt sichtbar, während andere Einträge bei Bedarf ein- oder ausgeblendet werden können.
Dafür soll am unteren Ende des Menüs die neue Option „Menü anpassen“ erscheinen. Sie führt zu einer Einstellungsseite im Bereich „Personalisierung“, über die verschiedene Windows-Funktionen verwaltet werden können.
Dort lassen sich unter anderem Einträge wie „Senden an“, „Verknüpfung erstellen“ oder „Drucken“ aktivieren und deaktivieren. Nutzer können so festlegen, welche Funktionen ihnen direkt angezeigt werden.
App-Erweiterungen wandern in ein eigenes Untermenü
Auch Einträge von installierten Programmen sollen künftig übersichtlicher dargestellt werden. Microsoft sieht dafür ein separates Untermenü für App-Erweiterungen vor.
Häufig genutzte Funktionen von Anwendungen können weiterhin direkt im Hauptmenü erscheinen. Weniger wichtige Erweiterungen werden dagegen gebündelt dargestellt. Wer das zusätzliche Menü nicht benötigt, soll es komplett ausblenden können. Dadurch soll das Hauptmenü auf die wichtigsten Aktionen reduziert werden.
Verbesserungen für Datei-Explorer und Dateianzeige
Zusätzlich nimmt Microsoft Anpassungen an den Standardfunktionen des Kontextmenüs vor. Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Umbenennen, Löschen und Teilen können künftig wieder als Textoptionen untereinander dargestellt werden. Bislang werden diese Funktionen in Windows 11 standardmäßig nur als Symbole angezeigt.
Auch der Menüpunkt „Eigenschaften“ lässt sich wieder an das Ende des Kontextmenüs verschieben. Damit orientiert sich die Darstellung teilweise an früheren Windows-Versionen. Weiterhin soll der Datei-Explorer schneller starten und beim Navigieren, Umbenennen sowie beim Markieren mehrerer Dateien stabiler arbeiten. Microsoft will außerdem kurze Verzögerungen und sichtbare Neuladevorgänge reduzieren.
Eine weitere Änderung betrifft die Anzeige von Dateigrößen. Statt langer Zahlenfolgen sollen Größen automatisch in KB, MB oder GB dargestellt werden. Die Neuerungen werden zunächst Teilnehmern des Windows-Insider-Programms zur Verfügung gestellt. Ein Termin für die allgemeine Veröffentlichung steht noch nicht fest.
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