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Apple leakt neues Einsteiger-MacBook vorab

Einfache Ausstattung, niedriger Preis – die neue Formel für das Einsteiger-MacBook
Einfache Ausstattung, niedriger Preis – die neue Formel für das Einsteiger-MacBook Foto: Future Publishing via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

4. März 2026, 12:53 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Im Vorlauf zur „Apple Experience“ heute Nachmittag hat das Unternehmen bereits mehrere neue Geräte veröffentlicht: iPhone 17e, iPad Air M4, neue Studio Displays, MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max und MacBook Air mit M5. Die mit größter Spannung erwartete Neuheit ist jedoch das neue Einsteiger-MacBook zum Sparpreis, das im Laufe des Tages erscheinen dürfte. Apple selbst hat das neue Produkt – völlig untypisch – vorab auf seiner Seite geleakt.

Neues Klassenzimmer-MacBook

Apple hat für den 4. März zu einer „special Apple Experience“ in New York, London und Shanghai eingeladen. Vorab war nicht klar, wie das neue Event-Format ablaufen würde, jetzt steht jedoch fest: Es werden eine Menge neuer Geräte zu sehen sein. Denn Apple hat Montag und Dienstag Pressemeldungen zu mehreren Produktneuheiten herausgegeben, die wir bereits erwartet hatten. Ein besonders prominentes Gerät fehlt jedoch bislang: das brandneue Einsteiger-MacBook.

Apple hat sich die Vorstellung für den letzten Moment aufgespart. Doch in einem für das Unternehmen recht untypischen Vorgang wurden vorab nicht nur regulatorische Details zu dem Gerät selbst, sondern sogar der Name geleakt. Kurzzeitig erschien auf Apples Website zur EU-Konformitätserklärung ein Eintrag für ein neues Gerät mit der Modellnummer A3404, wie „MacRumors“ berichtet. Zwar hat der Konzern den Eintrag wieder gelöscht, doch jetzt ist der Name bereits bekannt: MacBook Neo soll der neue Laptop heißen. Der Name unterstreicht wohl die angestrebte Zielgruppe. Denn das MacBook soll preislich mit Googles Chromebooks konkurrieren, die in den USA und anderen Ländern Klassenräume erobern.

Um den Anschluss an die nächste Generation von Nutzern nicht zu verlieren, dürfte Apple den Preis stark drücken. Rund 600–700 US-Dollar stehen im Raum – ein Preis, der deutlich unter den 1099 USD (1199 Euro) für das MacBook Air angesiedelt und etwa auf dem Niveau eines iPads mit Tastatur ist. Das Air steigt damit erstmals seit Einstellung des 12-Zoll-MacBooks 2019 wieder zur mittleren Wahl zwischen Einsteiger- und Pro-Option auf.

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So drückt Apple den Preis

Damit Apple den niedrigen Einstiegspreis erreichen kann, dürfte das MacBook Neo in vielen Punkten mit abgespeckter Hardware kommen. Als gesichert gilt bereits, dass der Laptop mit einem iPhone- statt mit einem Mac-Chip ausgestattet ist. Die Prozessoren der M-Serie sind deutlich teurer in der Fertigung, weshalb Apple auf einen alten Bekannten zurückgreifen könnte. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt der A18 Pro, den wir aus dem iPhone 16 Pro kennen.

Der A18 Pro ist leistungstechnisch nicht weit vom M4 entfernt, zumindest was die Performance pro Rechenkern angeht. Der M4 bietet allerdings deutlich mehr Multi-Core- und Grafikleistung, in diesen Punkten ist der A18 Pro eher mit dem M1 vergleichbar. Dafür schlürft der A18 Pro im Vergleich aber auch deutlich weniger Strom.

Einsparungen sind auch beim Display möglich. Das Panel soll mit 12,9 Zoll Diagonale etwas kleiner als im MacBook Air mit 13,6 Zoll sein. Denkbar ist etwa eine Tastatur ohne Beleuchtung, um den Preis weiter zu drücken.

Auch interessant: Welche neuen Geräte hat Apple in Planung?

Knallige Farben

Auf der Einladung zur Apple Experience ist ein Apple-Logo zu sehen, das aus mehreren Scheiben mit einem Farbverlauf von Gelb, über Grün bis Blau besteht. Angesichts der Informationen von Brancheninsidern ist das als recht eindeutiger Hinweis auf mehrere, bunte Farben im MacBook Neo zu werten. Diese könnten sich optisch am iBook G3 aus dem Jahr 1999 orientieren.

Das MacBook Neo soll heute vorgestellt werden, direkt im Anschluss eröffnet Apple in der Regel die Vorbestellungen. Die Auslieferung beginnt für gewöhnlich eine Woche nach Ankündigung. Der Preis für Deutschland steht zwar noch nicht fest, dürfte aber ebenfalls unter der 1000-Euro-Marke liegen. Vor allem mit Apples Bildungsrabatten könnte das neue MacBook eine echte günstige Alternative zu Chromebooks und Windows-Laptops darstellen.

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