Apple hat seinem MagSafe-3-Ladekabel überraschend eine neue Firmware spendiert. Die Aktualisierung erfolgt automatisch und bleibt für Nutzer weitgehend unsichtbar.
Apple verteilt eine neue Firmware für das USB-C-auf-MagSafe-3-Kabel, das bei aktuellen MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modellen zum Laden eingesetzt wird. Wie das Fachportal „MacRumors“ berichtet, trägt die neue Version die Nummer 3.2.0 und ersetzt die bisherige Firmware 3.1.12.
Bemerkenswert ist vor allem, dass Apple überhaupt ein Firmware-Update für ein Ladekabel veröffentlicht. Solche Aktualisierungen kennt man sonst eher von Smartphones, Notebooks oder Kopfhörern. Für das MagSafe-3-Kabel ist es zudem das erste bekannte Update seit mehr als drei Jahren. Die vorherige Firmware-Version erschien bereits im Februar 2023.
Apple hält sich mit Details zurück
Welche Änderungen die neue Firmware mit sich bringt, verrät Apple nicht. Das Unternehmen hat bislang weder ein Changelog noch weitere technische Informationen veröffentlicht. Deshalb bleibt unklar, ob das Update Fehler beim Laden behebt, die Stabilität verbessert oder lediglich interne Anpassungen enthält.
Das ist bei Zubehörprodukten von Apple nicht ungewöhnlich. Während große Updates für iPhone, iPad oder Mac oft ausführlich dokumentiert werden, bleiben Änderungen an kleinerem Zubehör häufig im Hintergrund. Nutzer erhalten in diesem Fall zwar eine neue Firmware-Version, erfahren aber nicht, welche Verbesserungen tatsächlich umgesetzt wurden.
Installation läuft automatisch ab
Wer ein betroffenes Kabel besitzt, muss nichts unternehmen. Laut „MacRumors“ installiert sich die Firmware automatisch, sobald das MagSafe-3-Kabel mit einem Mac und einem Netzteil verbunden ist. Eine Möglichkeit, den Vorgang manuell anzustoßen, gibt es nicht.
Ebenso ungewöhnlich ist die fehlende Kontrollmöglichkeit. macOS zeigt die Firmware-Version des MagSafe-Kabels nicht in den Systeminformationen an. Dadurch lässt sich weder überprüfen, ob die Aktualisierung bereits installiert wurde, noch welche Version aktuell auf dem Kabel läuft. Das Update arbeitet damit komplett im Hintergrund und dürfte den meisten Nutzern gar nicht auffallen.
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