Kryptische Zahlencodes

Das ist der Unterschied zwischen PIN und PUK

PIN und PUK sind Sicherheitscodes zum Schutz der SIM-Karte.
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Die persönliche Identifikationsnummer (PIN) und der persönliche Entsperrschlüssel (PUK) schützen die SIM-Karte vor fremden Zugriffen – doch wo ist eigentlich der Unterschied und wann brauche ich welche Nummer?

Wer hatte nicht schon mal das Problem: PIN vergessen und stundenlangen in den Unterlagen nach der PUK gesucht. Doch wofür stehen diese Abkürzungen überhaupt und welchen Zweck erfüllen die nervigen Zahlencodes?

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PIN: Personal Identification Number

Die PIN ist ein Zahlencode, der auf der SIM-Karte gespeichert ist. Sie kann zwischen 4 und 8 Zeichen lang sein und wird, wenn diese Funktion aktiviert ist, beim Starten des Handys abgefragt, um die SIM-Karte freizugeben. Die PIN kann nach jederzeit vom Benutzer in den Telefoneinstellungen geändert werden. Wenn die PIN dreimal hintereinander falsch eingeben wurde, wird die SIM-Karte gesperrt und kann nur mit einem PUK wieder aktiviert werden.

Tastatur Tasten Bedeutung

PUK: Personal Unlocking Key

. Der PUK ist in Deutschland meist an der gleichen Stelle wie die PIN in den SIM-Unterlagen vermerkt, in machen anderen Ländern hingegen wird der PUK vom Netzanbieter erst nach Verifikation an den Benutzer geschickt. Nach Eingabe des PUK muss eine neue PIN vergeben werden. Wird der PUK zehnmal hintereinander falsch eingegeben, wird die SIM-Karte permanent und unwiderruflich gesperrt. Die SIM-Karte ist damit unbrauchbar und muss mit einer neuen ersetzt werden.

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Wer die Unterlagen mit dem PUK verloren hat, kann ihn z.B. telefonisch beim Kundenservice in Erfahrung bringen. Die meisten Netzanbieter, darunter Vodafone, O2 und Telekom, ermöglichen die Abfrage des PUK zudem über das entsprechende Internetportal.

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