Bereits als Beta verfügbar

Die 7 besten neuen Funktionen von Android Q

Pixel 3a auf der Google I/O 2019
Die neuen Pixel-3a-Smarpthones von Google werden mit die ersten sein, die Android Q bekommen
Foto: Getty Images

Googles I/O-Konferenz 2019 ist vorbei und die neuen Funktionen von Android Q stehen fest. TECHBOOK stellt die besten davon vor.

Unterstützung für Faltbildschirme

Android Q wird das nahtlose Wechseln von einem kleinem zu einem großen Bildschirm nativ unterstützen. Nötig wird dieses Feature durch die noch 2019 startenden Smartphones mit faltbarem Bildschirm. Diese neue Geräteklasse stellt das Betriebssystem vor eine Herausforderung: Apps und Inhalte müssen beim Wechseln von klein auf groß und umgekehrt ihre Darstellung anpassen, denn was nützt ein großer Bildschirm, wenn der gleiche Inhalt wie bei einem kleinen Bildschirm angezeigt wird?

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Die Funktion namens „Screen Continuity“ sorgt zudem dafür, dass der Nutzer nach dem Wechseln genau da weiter machen kann, wo er aufgehört hat. Beim Samsung Galaxy Fold war dies bereits zu beobachten, hier wird etwa nach dem Wechseln auf das große Innendisplay genau die Stelle in der Instagram-App angezeigt, bis zu der auch auf dem kleineren Außendisplay gescrollt wurde.

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Live-Untertitel

Bereits seit einiger Zeit kann Youtube automatisch Untertitel für Videos generieren, die sonst keine hätten. Android Q geht jetzt einen Schritt weiter und kann für jedes beliebige Video, sei es aus dem Internet oder von Ihrer letzten Reise, Untertitel anzeigen. Größe und Position der Untertitel können frei gewählt werden. Das Praktische daran ist, dass die eingeblendeten Texte komplett lokal, also vom Smartphone selbst, generiert werden, das heißt, es werden keine Daten verbraucht.

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Die aus Youtube bekannten, computer-generierten Untertitel bahnen sich den Weg in Android Q | Foto: TECHBOOK

Kontextbasierte Antworten und Aktionen

Die „Smart Reply“-Funktion gab es bereits in Android 9 Pie, der Funktionsumfang wird in Android Q jedoch erheblich ausgebaut. Die kontextbezogenen Antworten funktionieren nun mit allen bekannten Messenger- und SMS-Apps und können neben Textreaktionen auch Emojis vorschlagen. Neben Antworten werden nun aber auch Aktionen vorgeschlagen, die sich auf den Inhalt von empfangenen Nachrichten beziehen. Schickt Ihnen zum Beispiel ein Kontakt eine Adresse, erscheint ein Google-Maps-Button, mit dem die Adresse direkt auf der Karte angezeigt wird. Auch Smart Reply wird ähnlich wie Live-Untertitel nur auf dem Smartphone verarbeitet, ohne mit Googles Severn zu interagieren. Das Features ist zudem lernfähig und kann so über die Zeit besser werden.

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Dark Mode

Bei vielen Android-Herstellern ist er bereits in das Betriebssystem integriert, doch nun soll Android endlich einen nativen Dark Mode bekommen. Damit kann der Nutzer wählen, ob er die bisherige, grellweiße Oberfläche oder ein dunkles, augenfreundliches Design bevorzugt. Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil ist zudem der geringere Stromverbrauch, den der Dark Mode auf Smartphones mit Oled-Bildschirm erzielen kann. Da bei dieser Art von Bildschirm schwarze Pixel nicht leuchten, sparen große, dunkle Flächen eine Menge Strom. Sogar Google selbst hat auf der I/O davon geschwärmt, dass die Akkulaufzeit im Dark Mode besser sei!

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Wie hier beim OnePlus 6T könnte auch der Dark Mode von Android Q aussehen | Foto: TECHBOOK

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Datenschutz und Sicherheit

Google ist permanente Zielscheibe von Datenschützern, und das mit gutem Recht. Das Unternehmen lebt von Daten, die es über seine Nutzer sammelt und braucht deswegen so viele wie möglich. Daher ist es umso bemerkenswerter, wenn Google Datenquellen für sich selbst und Dritte einschränkt. Das soll mit dem verbesserten Standort-Teilen erreicht werden. Wenn in Android Q eine App Ihren Standort erfahren möchte, ist die Einholung dieser Information nun auf die aktive Nutzung der App beschränkt. Wird die App verlassen, hat sie keinen Zugriff mehr auf den Standort. Diese Funktion ist ähnlich zu Apples iOS, das schon seit Längerem die Standortabfrage von Apps einschränken kann.

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Systemupdates im Play Store

Updates sind schon seit jeher ein Schwachpunkt des Android-Betriebssystems. Denn Google stellt nur das Basis-Android zur Verfügung. Da die Smarphone-Hersteller ihre eigene Oberfläche über das System stülpen, hat Google keinen Einfluss darauf, wann, wie und ob sie ihre eigene Version von Android auf den neuesten Stand bringen. Das ist extrem schlecht für die Nutzer, die oft nach kurzer Zeit mit veralteten und unsicheren Android-Versionen zurückbleiben.
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Wie normale Apps werden auch bald Systemupdates über den Google Play Store installiert | Foto: TECHBOOK

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In den letzten Jahren hat Google verstärkt daran gearbeitet, dieser Praxis ein Ende zu setzen und immer größere Teile des Systems der Verantwortung der Hersteller zu entreißen. Nun könnte mit Android Q ein weiterer großer Schritt in diese Richtung unternommen werden. Google will Sicherheitsupdates, Datenschutzverbesserungen und kosmetische Veränderungen aus dem System ausgliedern. Diese Updates werden stattdessen direkt über den eigenen Play Store bereitgestellt und können damit dann wie App-Updates einfach im Hintergrund geladen werden.

Immer mehr Smartphones bekommen die Beta

Bis Android 9 Pie war die Beta-Version von Android immer Googles eigenen Pixel-Smartphones vorbehalten. Mit der Beta von Android Q sollen nun noch mehr Gerät in den Genuss kommen, neue Funktionen bereits vorab zu testen. Neben den Pixels sind verschiedene Geräte der Hersteller Asus, Huawei, LG, Nokia, OnePlus, Sony und Xiaomi mit dabei. Die komplette Liste der Android-Q-Beta-kompatiblen Geräte finden Sie hier: https://developer.android.com/preview/devices/index.html.