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Es gibt Alternativen

3 Tipps zum Umstieg auf einen neuen Messenger

Umstieg auf neuen Messenger
Ohne Messenger geht es heute kaum noch. Doch Messenger muss nicht zwingend WhatsApp bedeuten.Foto: Getty Images

Ab 15. Mai gelten bei WhatsApp neue Nutzungsbedingungen. Wer diesen nicht zustimmt, wird den Messenger in Zukunft nicht mehr nutzen können. Zeit, sich nach einer Alternative umzuschauen. TECHBOOK hat Tricks, wie der Umstieg einfach klappt.

Wer den Umstieg von WhatsApp auf einen anderen Messenger machen möchte, braucht eine Strategie. Und das klingt schwieriger, als es ist. In nur zwei bis drei Schritten ist die Sache erledigt: Eine Messenger-Alternative finden, bei Bedarf die WhatsApp-Chats sichern, dann das Konto löschen.

1. Alternativen finden

Messenger-Apps, die WhatsApp funktional das Wasser reichen können, aber das Erheben von Chat-Metadaten vermeiden oder zumindest einen Privatsphäre-orientierten Umgang damit pflegen? Ja, die gibt es.

Das Verbraucherportal „Mobilsicher.de“ empfiehlt etwa Signal, Threema oder Wire. Alle drei sind quelloffen, sicher Ende-zu-Ende-verschlüsselt und als Android-, iOS- sowie als Desktop-Anwendung verfügbar. Mehrere Messenger lassen sich im Zweifel auch parallel testen oder nutzen.

Lesen Sie weiter: 4 Alternativen zu WhatsApp und Telegram

2. Inhalte sichern

Wer den Umstieg vonWhatsApp auf einen neuen Messenger vornimmt, wird meist trotzdem die Nachrichten und Medien (Fotos, Videos und Sprachnachrichten) behalten wollen. Kein Problem. Man öffnet zuerst den Einzel- oder Gruppenchat, den man speichern möchte. Dann oben rechts auf das Dreipunkte-Menü (Android) beziehungsweise Einstellungen (iOS) tippen und „Mehr/Chat exportieren“ wählen. Im nächsten Fenster dann bestimmen, dass auch die Medien gespeichert werden sollen.

Danach wählt man, ob das Textdokument mit den Nachrichten sowie die Medien-Dateien auf dem Gerät oder in einem Onlinespeicher abgelegt werden sollen. Da auf diese Weise laut WhatsApp maximal die 10 000 neuesten Nachrichten gespeichert werden, sollte man die ganze Prozedur für den jeweiligen Chat noch einmal wiederholen und dabei bestimmen, dass keine Medien gespeichert werden sollen. So erhält man nämlich ein zweites Textdokument mit bis zu 40 000 Nachrichten.

3. Konto löschen

Diesen dritten Schritt vor dem zweiten zu gehen, ist gefährlich. Ist das WhatsApp-Konto gelöscht, sind es auch alle Chats sowie Backups, und das unwiederbringlich. Also alles gesichert, was gesichert werden sollte? Gut. Um WhatsApp zu verlassen, tippt man wieder aufs Dreipunkt-Menü beziehungsweise Einstellungen oben rechts und wählt „Account/Meinen Account löschen“.

Als nächstes gilt es, die eigene Mobilfunknummer im internationalen Format (mit +49 und ohne die erste Null der Vorwahl) in das entsprechende Feld einzugeben. Mit einem letzten Tipper auf den roten Button „Meinen Account löschen“ ist es dann vollbracht und die App kann dann auch vom Smartphone entfernt werden.