Vorsicht!

Diese Fehler sollten Sie beim Laden mit der Powerbank unbedingt vermeiden

Eine Powerbank kann ein wahrer Retter in der Not sein, wenn das Smartphone kaum noch Akku hat. So geht Ihnen auch unterwegs der Strom nicht aus.
Eine Powerbank kann ein wahrer Retter in der Not sein, wenn das Smartphone kaum noch Akku hat. So geht Ihnen auch unterwegs der Strom nicht aus.
Foto: dpa/picture alliance

Wenn der Akku vom Smartphone unterwegs leer ist, laden ihn viele mit einer Powerbank wieder auf. Doch bei falscher Benutzung kann erheblicher Schaden entstehen. TECHBOOK weiß, welche Fehler sie unbedingt vermeiden sollten.

Es passiert meist in den ungünstigsten Momenten: Kaum haben Sie das Haus verlassen, zeigt Ihnen die Anzeige auf Ihrem Handy an, dass der Batteriestand sich dem Ende neigt. Ist eine Steckdose nicht greifbar, hilft in diesen Fällen nur eine Powerbank, also ein externer Akku. TECHBOOK hat bei Kai Kallweit, Referent für technische Regulierung beim Digitalverband Bitkom, nachgefragt, worauf Nutzer beim Laden mit einer Powerbank unbedingt achten sollten.

So laden Sie Ihren Handy-Akku schneller auf

Können Powerbanks gefährlich sein?

Vor einem Monat sorgte ein Unfall in einem Lufthansa-Flugzeug für Aufsehen. Damals gab es ein Feuer, ausgelöst durch eine Powerbank. Aber besteht generell tatsächlich Gefahr?

Powerbanks sind per se nicht gefährlich, wenn man auf die richtige Bedienung achtet und sorgsam mit ihnen umgeht“, sagt Kai Kallweit gegenüber TECHBOOK. Nutzer sollten das Gerät deshalb unbedingt sachgemäß bedienen – dies gilt übrigens nicht nur für die externen Akkus, sondern sollte für alle Geräte gelten. Ein paar Dinge in der Handhabung sollten Sie deshalb auf jeden Fall vermeiden, damit bei der Ladung nichts schiefgeht.

Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

Die größte Gefahr für eine Powerbank können extreme Temperaturen sein. Der Experte rät deshalb: „Sie sollten die Powerbank nicht zu häufig in großer Hitze oder in extremer Kälte lagern und nutzen.“ Während wir unsere Handys meist mit einer Hülle vor äußeren Einflüssen schützen, gehen wir mit den mobilen Stromspendern sorgloser um. Dabei sollten wir die Powerbank ebenfalls mit einer Schutzhülle schützen. „Des Weiteren sollte man das Gerät vor extremen Wettereinflüssen und Stößen bewahren“, so Kallweit. 

Aber auch durch falsche Nutzung kann die Powerbank Schaden nehmen, sie funktioniert dann nicht mehr so, wie sie eigentlich sollte. So könnten Überhitzung, Überladung, Tiefenentladung aber auch die falsche Aufbewahrung des portablen Stromversorgers zu Problemen führen. Darum: „Wenn der Ladevorgang beendet ist, sollte nicht weiter Elektrizität zugeführt werden“, erklärt der Experte.  

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Bemerken Nutzer, dass die Powerbank überhitzt ist oder das Gehäuse Schäden aufweist beziehungsweise USB-Anschlüsse beschädigt sind, sollte die Powerbank nicht mehr verwendet werden. „Da externe, wiederaufladbare Akkus aus Lithium-Batterien bestehen, kann eine Hitzeentwicklung darauf hindeuten, dass eine Lithium-Zelle defekt ist“, erläutert Kai Kallweit. 

Übrigens: Eine gute Powerbank zeichne sich durch einen Ladestandsanzeiger sowie eine hohe Kapazität aus. Je teurer die Powerbank ist, desto leistungsstärker ist sie in der Regel auch und das wirkt sich darauf aus, wie oft ein Gerät damit aufgeladen werden kann“, sagt Kallweit. Während der Ladung sollten Nutzer in regelmäßigen Abständen den Ladevorgang überprüfen. 

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