Anfang Juli testete WhatsApp die „Einmal ansehen“-Funktion. Nun hat es das Feature in die finale Version geschafft und steht allen Nutzern zur Verfügung. Das Feature soll die Sicherheit erhöhen und funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Werden ein Bild oder ein Video einmal geöffnet, wird die Nachricht nach dem Ansehen automatisch gelöscht. TECHBOOK erklärt, welchen entscheidenden Nachteil die Funktion hat.
„Einmal ansehen“-Funktion für Bilder und Videos
Damit sich Foto oder Video später selbstständig löschen, müssen sie über ein neues Icon verschickt werden. Nach dem erfolgreichen Update, sollte beim Medienupload eine umkreiste „1“ auftauchen. Tippt man auf diese, versendet man das Bild oder Video im „Einmal ansehen“-Modus. Es taucht dann nicht direkt eine Vorschau im Chat auf, sondern man muss es wie bei Instagram oder Snapchat erst antippen. Das funktioniert, wie der Name schon sagt, genau einmal.
Die „Einmal ansehen“-Funktion von WhatsApp hat eine entscheidende Schwäche, die sie am Ende leider fast nutzlos macht. Beim Messenger gibt es nämlich keine Screenshot- oder Bildschirmaufnahme-Erkennung. Während Snapchat einen bspw. benachrichtigt, wenn jemand ein Foto screenshottet oder ein Video vom Bildschirminhalt aufzeichnet, fehlt dieser Mechanismus bei WhatsApp. Vor allem bei Bildern sehen wir daher keinerlei Nutzen der Funktion. TECHBOOK rät jedem, der die Funktion nutzt, sich nicht darauf zu verlassen, dass die Bilder und Videos nicht dauerhaft auf dem Smartphone des Gegenübers landen.
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WhatsApp muss nachbessern!
Dass WhatsApp die „Einmal ansehen“-Funktion jetzt schon ausrollt, verwundert uns etwas. TECHBOOK hätte sich gewünscht, dass WhatsApp noch das Feature deiner Screenshot-Anzeige implementiert. Sprich, wenn das Gegenüber einen Screenshot macht, sollte man zumindest eine Nachricht bekommen. So wie es jetzt umgesetzt ist, kann es Nutzerinnen und Nutzer ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln.
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