Messenger-Apps

Die besten Alternativen zu WhatsApp

Mit diesen Alternativen bleiben Sie auch bei Whatapp-Ausfall in Kontakt.
Foto: Getty Images

Drei in einem: Facebook plant die Dienste WhatsApp, Instagram und den Facebook Messenger zu vereinen. Grund genug einen Blick auf WhatsApp-Alternativen zu werfen.

Die Idee befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium, dennoch will Mark Zuckerberg die Dienste zusammenführen. Das Unternehmen hat insgesamt mehr als 2,6 Milliarden Nutzer. Laut dem Plan zur Zusammenlegung würden die Apps weiterhin existieren, lediglich die technische Infrastruktur dahinter angepasst werden. Künftig könnten dann zum Beispiel Instagram-Nutzer Nachrichten an WhatsApp-Nutzer schicken.

Viele fürchten aber, dass Facebook auf diese Weise noch mehr Nutzer-Daten als bisher sammeln und verwenden würde. TECHBOOK zeigt die interessantesten und sichersten Messenger, die auf jeden Fall mit WhatsApp mithalten können.

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Threema

Threema zählt zu den bekanntesten WhatsApp-Alternativen und steht regelmäßig an der Spitze der Download-Charts der App-Stores. Nicht zu unrecht, denn die App mit Unternehmenssitz in der Schweiz bietet von Haus aus eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, verlangt weder eine Telefonnummer noch E-Mail-Adresse bei der Anmeldung und bietet auch ein paar eigene Ideen, die sie von der Konkurrenz absetzen.

Zum Beispiel kann man in Gruppenchats Umfragen starten und so unkompliziert entscheiden, wo es beispielsweise zum Essen hingehen soll oder welchen Film man im Kino anschauen will.

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Allerdings kostet Threema als einzige unter den hier besprochenen Apps Geld: In der Regel schlägt die App sowohl für Android mit 2,99 Euro zu Buche, iOS-User bezahlen derzeit sogar 3,49 Euro.

Das macht Threema besser als WhatsApp: Ein Funktionsumfang wie WhatsApp mit Schweizer Datenschutz – nur in Sachen aktive Nutzer kann Threema WhatsApp noch nicht das Wasser reichen.

Download: iPhone/Android

Signal

Die App, mit der Edward Snowden Nachrichten schreibt:

Signal brüstet sich mit besonders guter Datensicherheit, bietet allerdings auch wenig mehr. Sowohl die Text-Chats als auch die Telefonate mit der App sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und die gesamte App ist Open Source. Bedeutet: Der Code liegt offen und kann von jedem auf die Sicherheit überprüft werden.

Wem ein schlichter Messenger mit hoher Sicherheit reicht, der ist mit Signal gut bedient, denn die App bietet ansonsten nicht viel: Dinge, wie das Verschicken des eigenen Standortes oder Weiterleiten von Nachrichten, sind nicht möglich.

Ein weiterer Nachteil: Für die Anmeldung bei Signal müssen Nutzer ihre Telefonnummer angeben.

Das macht Signal besser als WhatsApp: Ein Messenger, den selbst Edward Snowden benutzt – mehr Datenschutz geht wohl kaum.

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Telegram

Ebenso wie Signal ist Telegram ein Open-Source-Messenger und setzt großes Augenmerk auf den Datenschutz ebenso wie die Sicherheit der Nutzer. Dazu liefert die App aber noch Features wie Sticker, wie sie Apple auch in iMessage eingeführt hat. Bots, kleine Helfer, die von der Community entwickelt werden und die App um nützliche Funktionen erweitern können, zum Beispiel das Setzen einer Erinnerung oder Umfragen in Gruppenchats. Selbst Spiele können innerhalb der App gespielt werden.

Das macht Telegram besser als WhatsApp: Die Bots erweitern je nach Bedarf die App um nützliche Funktionen.

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Viber

Mehr als eine Milliarde Nutzer sollen Viber weltweit schon nutzen. Ursprünglich wurde die App für Anrufe via Internet geschaffen, inzwischen steht sie anderen Messengern aber in nichts nach. Nutzer finden alle gängigen Funktionen von WhatsApp auch bei Viber, wie das Senden von Nachrichten, Bildern, Dokumenten und Videos. Auch Audio- und Videoanrufe sind möglich sowie große Gruppenchats, die Communities genannt werden.

Mit der eigenen Sicherheit wirbt Viber„Dank einer End-to-End-Verschlüsselung werden sämtliche Daten, die du teilst, immer zwischen dir und der Person, mit der du sprichst, verbleiben. Das bedeutet, dass du nicht zweimal darüber nachdenken musst, was du auf Viber teilen kannst und was nicht.“ 

Emoji tatsaechliche Bedeutung

Das macht Viber besser als WhatsApp: Nutzer haben die Möglichkeit, selbstzerstörende Chats zu verwenden. Dabei löschen sich ausgewählte Nachrichten nach dem Lesen automatisch. Die Communities erlauben Chats mit unbegrenzt vielen Mitgliedern. All das macht Viber zu einem schöneren Messenger-Erlebnis.

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Wire

Der Messenger Wire läuft auf Smartphones, Tablets und Computern. Er erlaubt den verschlüsselten Austausch von Texten, Fotos und Videos. Außerdem sind Einzel- und Gruppenanrufe via Voice over IP möglich.

Zu den besonderen Funktionen zählt das einfache Teilen von Bild- und Toninhalten aus Portalen wie Soundcloud, Spotify und Youtube. Die Chatverläufe können über mehrere Geräte synchronisiert werden. Die Hersteller werben damit, dass keine Nutzerdaten gesammelt werden.

Wire gibt es kostenlos für iOS, Android, Windows und Mac OS X.

Das macht Wire besser als WhatsApp: Das Teilen von Inhalten von Soundcloud, Spotify, Youtube und Co. macht bei Wire deutlich mehr Spaß.

Download: iPhone/Android