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OLED, A20 Pro, IP67

Apple baut das iPad mini komplett um

Eine Hand hält ein iPad mini im Querformat vor einem weißen Hintergrund. Auf dem Display ist eine Animationssoftware mit einer Zeitleiste und mehreren Bearbeitungswerkzeugen geöffnet. Darüber ist eine farbenfrohe Zeichnung mit rosa, gelben und violetten Pinselstrichen zu sehen. Das Tablet besitzt einen schwarzen Displayrahmen und ein helles Metallgehäuse.
Das neue iPad mini erhält ein 8,5 Zoll großes OLED-Display und startet bei 749 Euro Foto: Apple
Volontär

27. Oktober 2026, 11:33 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Apple überarbeitet das iPad mini an mehreren entscheidenden Stellen. Neben einem neuen Display und mehr Leistung gibt es erstmals einen Schutz vor Wasser und Staub.

Am 26. Oktober 2026 stellte Apple die neue Version des iPad mini vor. Der iPhone-Konzern stattet das Tablet jetzt mit einem 8,5 Zoll großen OLED-Display aus. Die Displayränder fallen laut Hersteller 24 Prozent schmaler aus, wodurch das Gerät trotz größerer Bildschirmdiagonale genauso kompakt wie die vorherige Generation bleiben soll. Das Panel erreicht bis zu 1200 Nits Spitzenhelligkeit, optional bietet Apple Nanotexturglas zur Verringerung von Reflexionen an.

Auch beim Gehäuse hat Apple nachgebessert. Mit 5,4 Millimetern ist das neue iPad mini dünner als sein Vorgänger und erstmals nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Dauerhaft garantiert ist dieser Schutz allerdings nicht. Apple weist darauf hin, dass er durch normale Abnutzung nachlassen kann und die Garantie keine Flüssigkeitsschäden abdeckt.

Der A20 Pro soll für deutlich mehr Leistung sorgen

Im Inneren arbeitet Apples neuer A20-Pro-Chip mit bis zu sechs CPU- und sieben GPU-Kernen. Gegenüber der vorherigen Generation verspricht Apple bis zu 60 Prozent mehr Multithread-Leistung, eine bis zu 2,7-mal höhere Grafikleistung und eine bis zu 4,5-mal schnellere KI-Performance. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die auf Apple-eigenen Tests vom September 2026 basieren.

Für drahtlose Verbindungen integriert Apple seinen N1-Chip, der WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützt. Die Cellular-Modelle erhalten zusätzlich das C2-Mobilfunkmodem. Die Frontkamera mit zwölf Megapixeln sitzt nun an der Längsseite. Neu ist außerdem ein von Apple als „Acoustic Display“ bezeichnetes Audiosystem, bei dem spezielle Tief- und Hochtöner zum Einsatz kommen.

Apple Intelligence kommt mit Einschränkungen

Auf dem iPad mini läuft iPadOS 27 inklusive Apple Intelligence. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem neue Möglichkeiten zur Bildbearbeitung und Image Playground. Apple weist allerdings darauf hin, dass einzelne Funktionen nicht in allen Regionen oder Sprachen verfügbar sind. Für bestimmte Funktionen, die serverseitige KI-Modelle verwenden, gelten tägliche Nutzungslimits.

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Erhältlich ist das iPad mini mit 128, 256 oder 512 Gigabyte Speicher in Mitternacht und Polarstern. Vorbestellungen starten am 28. Oktober 2026, ab dem 6. November soll das Tablet ausgeliefert und im Handel angeboten werden. Das Wi-Fi-Modell startet bei 749 Euro, die Cellular-Version bei 919 Euro. Einen erweiterten Zugang zu bestimmten limitierten Apple-Intelligence-Funktionen will Apple künftig kostenpflichtig anbieten.

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