Bei der diesjährigen Apple Keynote stand nicht etwa wie sonst das neue reguläre iPhone (in diesem Fall die Pro-Varianten des iPhone 18) im Mittelpunkt. Der Star des Abends war zweifelsohne Apples erstes Foldable-Smartphone. Die Vorbestellungen zum iPhone Duo laufen aktuell heiß, der offizielle Verkaufsstart steht kurz bevor. Doch genau der könnte laut einem Insider im Chaos münden.
iPhone-Duo-Vorbestellungen sind problematisch
Zu dieser Einschätzung kommt jetzt Apple-Insider Mark Gurman vom Wirtschaftsmagazin „Bloomberg“. In seinem neuen „Power On“-Newsletter beschreibt er die Strategie für die iPhone-Duo-Vorbestellungen als „großen Fehler“. Fans können seit dem 16. Oktober das Gerät bestellen, der Verkauf soll am 23. Oktober beginnen.
Dann werden aber viele Enthusiasten vorerst leer ausgehen. Denn der Hersteller habe auch dann am Termin für die Vorbestellungen festhalten wollen, obwohl bereits bekannt war, dass mit erheblichen Lieferschwierigkeiten zu rechnen ist. Die Produktion des iPhone Duos ist nämlich sehr kompliziert, weswegen Apple deutlich geringere Stückzahlen produzieren kann als etwa beim regulären iPhone. Eine veritable Alternative wäre von daher das iPhone 18 Pro:
Laut Gurman hätte sich das Unternehmen deswegen mehr Zeit lassen sollen, um eine ausreichend große Anzahl an Geräten bereitstellen zu können. Das wird viele enttäuschen, so der Experte. Apple habe es offenbar für wichtiger gehalten, das iPhone Duo noch im laufenden Geschäftsquartal herauszubringen, als die Nachfrage tatsächlich zu bedienen.
Apple-Mitarbeiter sollen Kunden wegschicken
Wie „MacRumors“ schreibt, sah Apples ursprünglicher Plan vorerst nur einen Verkaufsstart in den USA und China vor. Allerdings sollen die Kalifornier in der Folge immer mehr Länder hinzugefügt haben. Am Ende begannen die iPhone-Duo-Vorbestellungen in 70 Ländern gleichzeitig.
Nur eine halbe Stunde nach Start seien die Liefertermine, wohl durch die immense Nachfrage, nach hinten gerutscht. In den meisten Ländern sollen Apple-Fans ihr Duo dann erst um den 25. Januar 2027 herum erhalten. Erfahrungsgemäß geht Apple lieber vorsichtig mit solchen Angaben um, nicht selten würden sie trotzdem früher liefern.
Wer am 23. Oktober lieber persönlich in einem Apple Store vorbeischauen möchte, könnte Pech haben. Angeblich seien Mitarbeiter dazu angehalten, Personen ohne Vorbestellung davor zu warnen, dass sie voraussichtlich kein Exemplar ergattern werden. Dadurch sollen sie den Laden gar nicht erst betreten. Die Chance, dadurch die langen Lieferzeiten zu umgehen, ist also äußerst gering.
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