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iPad Pro 2022 mit M2: Alles zu Design, Ausstattung, Preis

Highend-Tablet

Apple steckt den M2-Chip in das iPad Pro – und macht es noch teurer

Apple iPad Pro
Das iPad Pro ist für viele zu einer echten Laptop-Alternative gewordenFoto: dpa picture alliance

Mit dem hauseigenen M1-Chip hat Apple sein iPad Pro zu einem echten Arbeitstier gemacht, das sich selbst mit Highend-Laptops messen kann. Nun legt das Unternehmen noch mal nach.

Bereits im Sommer 2022 hat Apple neue MacBooks mit dem M2-Chip vorgestellt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des M1, den Apple komplett selbst entwickelt hat. Zwar ist der Chip in erster Linie für Laptops und Desktop-Computer vorgesehen, doch nun kommt der M2 auch zum iPad Pro.

M2 macht das iPad Pro noch schneller

Das neue iPad Pro bietet durch den M2 bis zu 15 Prozent mehr CPU- und 35 Prozent mehr GPU-Leistung als der Vorgänger mit M1. 50 Prozent mehr Speicherbandbreite und die neue Neural Engine tragen zudem dazu bei, dass Dinge wie Apps, Videos und Prozesse schneller laden. Damit baut das iPad Pro den Leistungsvorsprung vor der Konkurrenz weiter aus.

iPad Pro als mobiles Filmstudio?

Der M2 ermöglicht erstmals die Aufnahme von Videos in Apples ProRes-Format. In Verbindung mit dem neuen Bildsignalprozessor im M2 soll das iPad Pro laut Apple als mobiles Filmstudio dienen können. Filmemacher können Videos in dem professionellen Videoformat aufnehmen und direkt auf dem Tablet bearbeiten. Da weder Haupt- noch Ultraweitwinkelkamera ein Upgrade bekommen haben, ist jedoch fraglich, ob die Aufnahmequalität tatsächlich für den professionellen Gebrauch genügt.

Um Videobearbeitung auf dem iPad Pro mit M2 überhaupt zu ermöglichen, sind entsprechende Apps erforderlich. Deswegen hat Apple angekündigt, dass eine Reihe neuer, professioneller Apps kommen. Darunter etwa DaVinci Resolve für Videobearbeitung und Farbkorrektur und Octane X für Kino-3D-Rendering. Auch Affinity Publisher für Seitenlayouts soll bald verfügbar sein.

Apple Pencil bekommt Schwebefunktion

Das neue iPad Pro schaltet eine zusätzliche Funktion für den Apple Pencil frei. Bis zu einer Distanz von 12 Millimetern kann das Display erkennen, wenn der Pencil darüber schwebt. Damit können Nutzer erkennen, wo der Pencil aufsetzt, bevor er tatsächlich das Display berührt. Die Breite der virtuellen Pencil-Spitze lässt sich somit auch vor dem Aufsetzen mit der Zwei-Finger-Zoom-Geste festlegen. Auch spielt beim Schweben über Inhalten direkt eine Vorschau ab, ohne diese öffnen zu müssen.

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iPad Pro mit M2 wird noch teurer

Das neue iPad Pro wird ab Werk mit iPadOS 16 ausgeliefert und ist ab 26. November verfügbar. Apple testet die neue iPadOS-Version bereits seit geraumer Zeit als Beta-Version. Neue Features sind unter anderem Stage Manager für komplexes Multitasking und endlich eine vorinstallierte Wetter-App.

Schon vergangenes Jahr hatte Apple die Preise für das iPad Pro mit M1 angezogen – nun wird der Nachfolger mit M2 noch einmal teurer. Das 11-Zoll-Modell mit 128 Gigabyte Speicher und WiFi kostet jetzt 1049 Euro. Die Option mit 2 Terabyte und 5G kostet ganze 2629 Euro. Das 12,9-Zoll-Modell ist ab 1449 Euro für die Variante mit 128 GB und WiFi erhältlich. Wer die teuerste Variante mit 2 TB und 5G wünscht, muss dafür 3024 Euro hinlegen.

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