5. November 2025, 11:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Ab nächsten Monat können Nutzer in der EU endlich auch ihre AirPods für Live-Übersetzungen verwenden. Das Feature soll Sprachbarrieren abbauen und Gespräche in unterschiedlichen Sprachen deutlich vereinfachen.
Laut einer Apple-Mitteilung ist die Live-Übersetzung nächsten Monat auch in der EU verfügbar. Wer AirPods Pro 3, AirPods Pro 2 oder AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) besitzt, kann die In-Ears künftig als Echtzeit-Übersetzer nutzen. Die Technik basiert auf Apple Intelligence und ermöglicht Übersetzungen in mehreren Sprachen – ideal für Reisen, Meetings oder Alltagssituationen.
So funktioniert die Live-Übersetzung
Apple Intelligence übernimmt die Übersetzung in Echtzeit – freihändig und direkt über das iPhone. Wenn beide Gesprächspartner AirPods tragen, verläuft das Gespräch wie gewohnt, während die Übersetzung im Hintergrund stattfindet. Wer keine AirPods nutzt, kann die Übersetzung über eine Live-Transkription auf dem iPhone mitlesen. Die Funktion ist außerdem in Nachrichten, FaceTime und Telefon integriert.
Start in der EU erst verspätet
Die Live-Übersetzung unterstützt unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Portugiesisch. In der EU erscheint das Feature später, weil Apple nach eigenen Angaben zusätzliche Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) umsetzen musste.
Entwickler können die neue Funktion ab sofort testen, eine öffentliche Beta-Version soll bald folgen. Apple betont, dass alle Übersetzungen direkt auf dem Gerät verarbeitet werden, ohne Daten an Cloud-Server zu übertragen.