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Messenger

Was man bei einem WhatsApp-Ausfall tun kann

WhatsApp auf dem Smartphone
WhatsApp hat Millionen Nutzer. Doch was, wenn der Messenger down ist?Foto: Getty Images

WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger weltweit. Gibt es Probleme, sind auf einen Schlag Millionen Nutzer betroffen. Doch was kann man tun, wenn es eine Störung bei WhatsApp gibt?

Wie jeder Online-Dienst ist auch der Messenger WhatsApp nicht vor Ausfällen gefeit. Zuletzt gab es Anfang Oktober 2021 eine Störung, die zur Folge hatte, dass nicht nur das Netzwerk, sondern auch die zu Facebook gehörenden Dienste WhatsApp und Instagram über mehrere Stunden nicht erreichbar waren. Weltweit konnten Millionen von Nutzern somit weder chatten, noch Fotos posten oder einen Status verschicken. Doch was kann man tun, wenn es bei WhatsApp einen Ausfall gibt und was sind die Ursachen für derartige Störungen?

Was ist der Grund für einen WhatsApp-Ausfall?

Kleinere Störungen kommen beim Messenger immer mal wieder vor. Doch nicht immer ist der Ausfall so groß, dass ihn alle Nutzer mitbekommen. Manchmal dauert er auch nur ein paar Minuten an oder ist auf ein Land begrenzt. Kürzere Down-Zeiten sind aufgrund von Wartungsarbeiten manchmal sogar geplant, werden dann aber häufig in die Nacht geschoben.

Doch bei einem großflächigen und langem WhatsApp-Ausfall liegen die Gründe oftmals woanders. Sind auch Facebook sowie Instagram betroffen, liegt die Vermutung einer zentralen Störung der internen Systeme nahe. Möglich sind beispielsweise ein Serverausfall oder Fehler bei Systemkonfigurationen. Auch Hackerangriffe können vorkommen, sind aber seltener. Sind alle Dienste auf einmal betroffen, kann ein Hackerangriff nahezu ausgeschlossen werden. Die Facebook-Dienste sind so unterschiedlich aufgebaut, dass ein Angriff kaum alle erfassen könnte.

Größere Störungen bei WhatsApp können gern mehrere Stunden andauern und haben mitunter weltweit Auswirkungen. Im Fall des WhatsApp-Ausfalls Anfang Oktober dauerte es rund sieben Stunden, bis Facebook den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren wieder hergestellt hatte.

WhatsApp down, und nun?

Funktioniert WhatsApp plötzlich nicht mehr, sollten Nutzer zunächst prüfen, ob der Fehler nicht bei ihnen liegt. Wer über mobile Daten online ist, sollte sich dazu testweise übers WLAN einwählen, und umgekehrt. Auch ein Blick auf WhatsApp Web ist hilfreich. Gibt es eine zentrale Störung aller Dienste, funktioniert nämlich auch dieses Angebot nicht.

Lässt sich ausschließen, dass ein individueller Fehler hinter dem WhatsApp-Ausfall liegt, lohnt in jedem Fall ein Blick auf Portale wie „allestörungen.de“. Hier bekommen Betroffene schnell einen Überblick darüber, wie umfangreich die WhatsApp-Störung in der Region ist. Auch lohnt ein Blick auf andere soziale Netzwerke wie Twitter. WhatsApp informiert seine Nutzer hier relativ zeitnah über größere Ausfälle und Probleme. Manchmal nennt das Unternehmen sogar den konkreten Grund und einen Zeitraum, bis wann die Störung behoben sein soll.

Alternativen zu WhatsApp

Bei einem großen WhatsApp-Ausfall bleibt Nutzern meist nichts anderes übrig als abzuwarten, bis der Fehler behoben ist. Da sich der Messenger in dieser Zeit nicht nutzen lässt, müssen Alternativen her. Hier bieten sich die vielen anderen Messenger wie Signal oder Telegram an. Eine Lösung sind sie allerdings nur dann, wenn sie auch von den eigenen Freunden und Bekannten genutzt werden. Anderenfalls bleibt als letzter Ausweg der Kommunikation noch die gute alte SMS, die sich unabhängig von irgendwelchen Drittanbieter-Diensten oder dem Zugang zum Internet an jedes Mobiltelefon schicken lassen. Oder aber, man ruft diejenigen einfach an, von denen man etwas möchte.

Lesen Sie auch: 4 Alternativen zu WhatsApp und Telegram

Zu guter Letzt ist der Ausfall bei WhatsApp vielleicht auch eine Möglichkeit, dass Handy beiseite zu legen und sich seinem realen Gegenüber oder sich selbst zu widmen. Denn ein wenig Digital Detox tut uns allen hin und wieder gut.