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Bis zu 25 Prozent teurer!

Preise im Apple App Store steigen ab Oktober

Auch der App Store bleibt nicht von höheren Preisen verschont
Auch der App Store bleibt nicht von höheren Preisen verschontFoto: dpa picture alliance

Am Montag den 19. September hat Apple höhere Preise für Apps und Spiele in seinem App Store angekündigt. Die Änderung tritt bereits am 5. Oktober in Kraft.

Nachdem Kunden außerhalb der USA bereits beim iPhone 14 deutlich gestiegene Preise hinnehmen müssen, werden nun auch Apps teurer. Apple hat die Preisliste für mehrere Länder angepasst, darunter Chile, Japan, Schweden und die Eurozone. Nicht nur die Apps selbst kosten bald mehr, sondern auch In-App-Käufe.

Keine Begründung für höhere Preise im App Store

Apple hat die neue Preisliste stillschweigend auf seiner Developer-Seite veröffentlicht. Die App-Entwickler selbst haben eine Ankündigung über die Änderung erhalten. Eine Begründung gibt es zwar nicht, jedoch ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der momentan starke US-Dollar dafür verantwortlich. Erstmals seit Einführung des Euro hat der Dollar den gleichen Wert erreicht. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die neuen iPhones in der Eurozone bis zu 200 Euro teurer sind als bislang.

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Apps und Spiele im App Store sind in sogenannten „Price Tiers“ (Preisstufen) abgestuft. Das heißt, dass Entwickler nicht einfach einen beliebigen Preis für ihre App auswählen können, sondern eine vorgegebene Preisstufe festlegen müssen. Apple hebt nun alle „Price Tiers“ im App Store ausnahmslos an. Eine App, die bislang 0,99 Euro gekostet hat, kostet nun 1,19 Euro. Eine App für 1,99 Euro steigt auf 2,49 Euro, etc. Das ist eine Preissteigerung von bis zu 25 Prozent. Selbst die teuerste Stufe steigt von 999,99 Euro auf 1199,99 Euro.

Die neuen Preise im App Store
Die alten Preise (links) und neuen Preise (rechts) im App StoreFoto: TECHBOOK

Auch Länder außerhalb der Eurozone sind von den höheren Preisen im App Store betroffen. Die Änderungen gelten ab 5. Oktober auch in Ägypten, Chile, Japan, Malaysia, Pakistan, Polen, Schweden Südkorea und Vietnam. Auch Montenegro, das mit Euro zahlt, ist betroffen – allerdings in geringerem Umfang.

In-App-Abonnements mit monatlichen oder jährlichen Zahlungen sind von den Änderungen nicht direkt betroffen. Die App-Entwickler können die bestehende Abos bei ihren bisherigen Preisen belassen.

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