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iOS 14.7 verfügbar – sollte man das iPhone-Update schon laden?

iOS 14.7 iPhone
Neue Version laden oder nicht?Foto: Getty Images

Apple hat iOS 14.7 jetzt für alle Nutzer von kompatiblen iPhones ausgerollt. Welche Neuerungen bringt das Betriebssystem und lohnt sich die Installation schon?

Nach knapp zwei Monaten in der Beta-Phase gibt es iOS 14.7 für alle. Das 1,34 Gigabyte große iPhone-Update bringt zahlreiche neue Funktionen mit sich. TECHBOOK fasst die wichtigsten zusammen.

iPhone mit der Apple Watch entsperren

iPhones mit FaceID lassen sich mit aufgesetzter Maske nicht entsperren. Ein Problem, das wohl jeder Besitzer eines entsprechenden Geräts kennt. Mit iOS 14.7 kann man iPhone X und neuer nun mit einer Apple Watch ab Modell 3 entsperren

Lesen Sie weiter: iPhones, die kein Update auf iOS 15 bekommen sollen

AirTag-Unterstützung in der „Wo ist?“-App

Apples neuestes Gadget „AirTags“ erlaubt es, den gleichnamigen GPS-Sender an Gegenständen zu befestigen und diese zu orten. Mit iOS 14.7 erfolgt die Integration in die Tracking-App „Wo ist?“. In diesem Zuge kommen neue Funktionen wie „Genaue Suche“, die Möglichkeit Töne abspielen zu lassen und der „Verloren“-Modus hinzu. AirTags können damit ähnlich verwendet werden wie die bereits bekannte Geräte-Ortung von iPhone, iPad und Co.

Neue Emojis in iOS 14.7

Das Emoji mit dem Namen „Frau mit Bart“ kommt neu hinzu. Darüber hinaus gibt es neue Emoji-Gesichter und Herz-Emojis. Bei Emojis mit 2 Personen, beispielsweise „Küssende Menschen“ ist es jetzt möglich die Hautfarben individuell anzupassen. Alles in allem werden die Emojis also diverser.

iOS 14.7 bringt neue Siri-Befehle

Neben kleinen Neuerungen, wie der Unterstützung von FaceTime-Gruppenanrufen über einen Siri-Befehl, ist vor allem eine Sache interessant. So kann man seine Notfallkontakte nun mit Siri anrufen. Auch für Apple Carplay sind neue Siri-Befehle hinzugekommen.

Bessere Kontrolle über App-Tracking

iOS 14.7 erlaubt es Nutzern, zu steuern, welche Apps die eigenen Aktivitäten in Apps und auf anderen Websites tracken dürfen. Gesteuert wird das über das ATT-Framework. ATT steht für App Tracking Transparency. Apple möchte damit den Datenschutz maßhgeblich verbessern. Leider bleiben Apps nach wie vor Schlupflöcher, um bestimmte Dinge nachzuverfolgen.

Apple Music mit zwei Neuerungen

Welche Songs sind in meiner Stadt angesagt? Für über 100 Städte weltweit stellt Apple Music diese Listen nun zur Verfügung. Wer also wissen möchte, was die Menschen in den Metropolen der Welt hören, wird mit dieser Funktion fündig. Außerdem können Abonnenten von Apple Music nun Songtexte direkt auf Instagram-/Facebook-Stories teilen oder über „Nachrichten“ verschicken.

Podcasts-App unter iOS 14.7 leicht überarbeitet

Podcast-Fans bekommen unter iOS 14.7 eine neue Anordnung der Seiten in Apples Podcasts-App. Nutzer bekommen nun mehr Einstellungsmöglichkeiten. So kann man jetzt auf Wunsch für jeden einzelnen Podcast unterschiedlich Benachrichtigungs- und Downloadeinstellungen festlegen . Neue Podcasts findet man dank Charts in der Suchfunktion.

5G-Optimierungen für das iPhone 12

Unter iOS 14.7 gibt es einen Modus namens „Smart Data“. Dieser steuert die Verwendung des 5G-Netzes sinnvoll und batterieschonend. Außerdem kommt die 5G-Unterstützung für „Dual Sim“ und internationales 5G-Roaming bei entsprechenden Netzanbietern. 5G wird derzeit nur auf iPhone 12-Modellen unterstützt.

Weitere Neuerungen unter iOS 14.7

Hier noch kleinere Änderungen. Mobile Gamer dürfen sich über die Unterstützung des PS5- und des neuesten Xbox-Controllers freuen. In der Karten-App kann man jetzt seine Ankunftszeit teilen. Erinnerungen können zukünftig nach Priorität sortiert werden. Darüber hinaus schließt 14.7 auch wieder Sicherheitslücken und beseitigt diverse Bugs.

Lohnt sich das Update auf iOS 14.7?

TECHBOOK rät iPhone-Nutzern zum Update auf 14.7. Klar, ein brandneues Update birgt auch Gefahren. So könnten neue Bugs auftauchen. Auf der anderen Seite schließt es aber auch genug bekannte Fehler. Wie interessant die neuen Funktionen sind, ist individuell. Wer jedoch AirTags nutzt, sollte definitiv updaten. Das ATT-Framework ist eine sinnvolle Datenschutzsteigerung für jeden.

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