10. Mai 2026, 12:11 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Schon seit Anfang 2026 steht der Smartphone-Hersteller OnePlus unter Druck. Immer wieder tauchen Berichte auf, die ein mögliches Aus des Unternehmens außerhalb Asiens in den Raum stellen. Das Unternehmen selbst hat entsprechende Gerüchte zunächst zurückgewiesen, äußert sich inzwischen aber nicht mehr dazu. Auffällig ist jedoch, dass neue Produkte zuletzt nur noch in China und Indien erschienen sind.
Parallel dazu gibt es Hinweise auf größere Veränderungen im Unternehmen. Dazu zählt laut „9to5Google“ unter anderem Stellenabbau. All das deutet darauf hin, dass sich OnePlus aktuell in einer Phase des Umbruchs befindet.
Zusammenlegung mit Realme zeichnet sich ab
Neue Informationen eines bekannten Insiders bringen nun Bewegung in die Situation. Laut dem Tippgeber Digital Chat Station auf Weibo soll OnePlus bereits mit Realme zusammengelegt worden sein. Beide Marken gehören zum Oppo-Konzern. Demnach bündeln sie ihre Aktivitäten in einem gemeinsamen Sub-Produktzentrum. Auch Marketing und Kundendienst sollen künftig gemeinsam organisiert werden.
Diese Veränderungen betreffen offenbar nicht nur einzelne Regionen, sondern gelten weltweit, einschließlich China. An der Spitze soll OnePlus-Präsident Li Jie stehen, unterstützt vom ehemaligen Realme-Vizechef. Beide berichten laut den Angaben an OnePlus-Mitgründer Pete Lau.
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Keine Bestätigung, aber weitere Hinweise
Offiziell bestätigt wurde diese mögliche Fusion bislang nicht. Allerdings gibt es weitere Hinweise aus anderen Quellen. So berichten Insider auf Telegram ebenfalls von einer engeren Zusammenarbeit beider Marken. Dabei wird unter anderem erwähnt, dass sich die Unternehmen künftig stärker auf die Wiederverwendung von Produktserien konzentrieren wollen. Was genau das bedeutet, bleibt offen.
Ebenso unklar ist, ob OnePlus durch die Nähe zu Realme künftig wieder stärker außerhalb Asiens aktiv wird. Realme ist bereits in mehreren Regionen vertreten, darunter auch Europa. In den USA ist die Marke hingegen nicht präsent. Ob OnePlus diese Struktur künftig nutzt, ist derzeit nicht bekannt.