So schlägt sich das erste Falt-iPhone in Vorab-Tests
Ein paar wenige Personen konnten das iPhone „Ultra“ bereits ausprobieren Foto: Getty Images
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TECHBOOK Redaktion
24. August 2026, 16:37 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Apple stellt sein intern als iPhone „Ultra“ gehandeltes, erstes Falt-Smartphone voraussichtlich am 9. September gemeinsam mit iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vor. Bloomberg-Journalist Mark Gurman zufolge haben bereits erste Personen das Gerät getestet. Verarbeitung und Scharnier wurden dabei gelobt – allerdings könnte die Kameraausstattung ein Problem werden.
Dünnes Gehäuse und zwei Displays
Im geschlossenen Zustand soll das faltbare iPhone ein 5,5 Zoll großes Display bieten. Aufgeklappt wächst die Bildschirmfläche auf etwa 7,8 Zoll. Das Gerät soll dann lediglich rund 4,5 Millimeter dünn sein.
Damit orientiert sich Apple am Aufbau des Samsung Galaxy Z Fold 8. Frühe Tester beschreiben das Gerät laut „Bloomberg“ als handlich und gut verstaubar. Das Scharnier soll einen robusten und hochwertigen Eindruck vermitteln.
Auch die angepassten Anordnungen der Apps auf dem größeren Innendisplay kommen bei den Testern gut an. Ihre Gestaltung erinnert an die Benutzeroberflächen in einem iPad.
Obwohl das „Ultra“ Apples neues Flaggschiff-Smartphone sein soll, fällt die Kameraausstattung eher mager aus. Vorgesehen ist eine Dual-Kamera mit einem Hauptsensor mit 48 Megapixeln und einem Ultraweitwinkelobjektiv. Auf ein Teleobjektiv verzichtet Apple hingegen.
Für vergrößerte Aufnahmen wäre daher nur digitaler Zoom verfügbar. Gurman sieht darin ein mögliches Problem für die Verkaufszahlen, da Käufer in dieser Preisklasse üblicherweise eine vollständige Kameraausstattung erwarten.
Auch das erst im Juli erschienene Galaxy Z Fold 8 im kompakten Reisepass-Format von Samsung besitzt kein Teleobjektiv. Optischen Zoom bietet nur das teurere und größere Galaxy Z Fold 8 Ultra.
Touch ID und hoher Einstiegspreis
Statt auf Face ID soll Apple bei dem faltbaren iPhone auf Touch ID setzen. Der Fingerabdrucksensor soll im seitlichen Einschaltknopf sitzen, ähnlich wie bei aktuellen iPads und MacBooks. Dadurch lässt sich das Gehäuse dünner gestalten. Einige Nutzer könnten den Verzicht auf Face ID als Rückschritt ansehen, während andere die Entsperrung per Fingerabdruck bevorzugen. Der Bericht nennt keine weitere Möglichkeit zur Gesichtserkennung.
Branchenerwartungen gehen von einem Einstiegspreis von mindestens 2000 US-Dollar aus. Analyst Ming-Chi Kuo rechnet sogar mit 2300 bis 2500 US‑Dollar.
Zu Beginn dürfte das faltbare iPhone nur in begrenzter Stückzahl erhältlich sein. Zu welchem Zeitpunkt das Gerät nach der erwarteten Präsentation tatsächlich in den Handel kommt, ist bislang nicht bekannt.
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