14. April 2026, 16:34 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Konkurrent Google zeigt bereits seit Jahren Werbung in seinem Kartendienst, in Form von bezahlten Suchergebnissen. Apple selbst erwägt ebenfalls seit 2025 eine ähnliche Umsetzung für die eigene Maps-App. In der aktuellen Beta-Version von iOS 26.5 findet sich der nächste Schritt in Vorbereitung.
Diese Änderung ist nicht neu. Im Rahmen der neuen Unternehmensplattform Apple Business hatte der Konzern eine „Option, die […] Unternehmen in den USA und Kanada erlaubt, lokale Werbung in Karten in wichtigen Such- und Entdeckungsmomenten zu platzieren“, angekündigt.
Nächster Schritt zu Werbung
In iOS 26.5 Beta 1 ist bereits das Grundgerüst für die Vorbereitung von Werbung in Apple Maps zu finden. Neu ist die sogenannte „Suggested Places“-Funktion, die Orte basierend auf lokalen Trends und kürzlichen Suchen vorschlägt und in Zukunft auch zur Auslieferung von bezahlter Werbung dienen soll. Diese sollen ähnlich wie im App Store mit einem klaren Hinweis als Werbung gekennzeichnet sein.
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Mit Beta 2 baut Apple das Gerüst weiter aus. Beim Öffnen der Karten-App informiert ein neuer Startbildschirm, dass Anzeigen auf Basis des ungefähren Standorts, aktueller Suchbegriffe oder der Kartennutzung erscheinen können. Das dürfte zur Ausspielung personalisierter Anzeigen dienen. Bislang erscheint allerdings nur der Hinweis auf Werbung – unklar ist, ob der Test bereits die Platzierung bezahlter Ergebnisse erlaubt.
Apple betont, dass die angezeigten Werbeinhalte nicht mit dem Apple Account verknüpft sind, um die Privatsphäre zu schützen. Das bedeutet, dass Nutzungsdaten weder gespeichert noch mit Drittanbietern geteilt werden.
Weitere Features in iOS 26.5 Beta 2
In der aktuellen Beta arbeitet Apple erneut an der Umsetzung von verschlüsselten RCS-Nachrichten. Ein erster Testlauf für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fand bereits in der Beta-Version von 26.4 statt – in der finalen Version tauchte das Feature jedoch nicht mehr auf.
Zudem testet Apple in der EU weiterhin neue Funktionen zur Öffnung von iOS für Dritte, um die regulatorischen Vorgaben der Europäischen Kommission zu erfüllen. Dazu gehören etwa eine vereinfachte Bluetooth-Kopplung per Annähern, die Mitteilungsweiterleitung an andere Geräte als die Apple Watch sowie Live-Aktivitäten für Wearables wie Kopfhörer und Smartwatches.