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Pläne bestätigt

Google bringt AirDrop auf weitere Android-Geräte

Ohne Unterstützung von Apple ist es Google gelungen, AirDrop auf Android-Geräte zu bringen
Ohne Unterstützung von Apple ist es Google gelungen, AirDrop auf Android-Geräte zu bringen Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

6. Februar 2026, 17:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Ende 2025 überraschte Google mit der Ankündigung, dass es einen Weg gefunden habe, Apples AirDrop auf seine Pixel-Smartphones zu bringen. Bislang ist die Funktion zwar auf die Pixel-10-Reihe beschränkt, aber Google deutete bereits an, dass weitere Android-Geräte bald folgen sollen. Jetzt hat das Unternehmen bei einem Presse-Briefing bestätigt, dass es mit Partnern an einer Umsetzung in diesem Jahr arbeite.

Bislang gab es keine einfache Methode, ohne Messenger oder Cloud-Transfer Dateien zwischen Android und iOS zu verschicken. AirDrop war auf iPhones und Quick Share auf Android-Geräte beschränkt. Ende November 2025 hatte Google jedoch vermeldet, dass es Apples AirDrop durch Reverse Engineering nachbauen und in Quick Share integrieren konnte.

Von Anfang an für alle Geräte gedacht

Schon bei der Ankündigung erwähnte Google die Absicht, die Funktion „zu mehr Android-Geräten zu bringen“. Anstatt eine Pixel-exklusive Lösung zu entwickeln, hat der Konzern deshalb von vornherein eine eigene App namens Quick Share Extension erstellt. Diese müssen Nutzer über den Play Store herunterladen, um Dateien über AirDrop verschicken und empfangen zu können.

Auch interessant: „Google klaut AirDrop – und das ist gut so!“

Zwar ist diese Erweiterung bislang nur für die Pixel-10-Reihe verfügbar. Die App-Lösung erlaubt es Google aber, die Funktion schnell und einfach auch für andere Android-Geräte umzusetzen.

Google bestätigt Ausweitung für 2026

Wie „Android Authority“ berichtet, soll Eric Kay, Vice President of Engineering für die Android-Plattform, bei einem Presse-Briefing in Taipeh bestätigt haben, dass die Funktion nicht auf Pixel-Smartphones beschränkt bleibt: „Im vergangenen Jahr haben wir die AirDrop-Interoperabilität eingeführt. 2026 werden wir sie auf deutlich mehr Geräte ausweiten.“

Google habe ein robustes System geschaffen, das nicht nur AirDrop-Kompatibilität zwischen Android-Geräten und iPhones, sondern auch iPads und MacBooks beinhalte. Allerdings ist die Umsetzung für Geräte anderer Hersteller nicht ohne Hürden. Nothing hatte als erster Smartphone-Hersteller auf Googles Ankündigung im November reagiert und eine eigene Implementierung in Aussicht gestellt. Auch Qualcomm wolle die Funktion zukünftig auf seinen Snapdragon-Chips für Smartphones unterstützen.

Nun hat Google jedoch offiziell bestätigt, zusammen mit den Android-Partnern an der Umsetzung zu arbeiten. Eric Kay soll das in dem Presse-Briefing bestätigt haben: „Jetzt, da wir bewiesen haben, dass es funktioniert, arbeiten wir mit unseren Partnern daran, es auf den Rest des Ökosystems auszuweiten, und Sie können sich schon sehr bald auf einige spannende Ankündigungen freuen.“

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