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Großes Problem

Warum erste Kinos jetzt diese Brillen verbieten

Smarte Brillen wie dieses Modell von Ray-Ban sind in britischen Kinos tabu
Smarte Brillen wie dieses Modell von Ray-Ban sind in britischen Kinos tabu Foto: Getty Images
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21. August 2026, 11:31 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Kleine Kamera, große Sorgen: In Großbritannien geraten Smart Glasses zunehmend unter Druck, vor allem im Kino. Betreiber fürchten, dass die unscheinbaren Brillen für heimliche Filmaufnahmen missbraucht werden könnten.

Kinos fürchten heimliche Aufnahmen

Immer mehr britische Kinobetreiber überdenken ihre Regeln für Smart Glasses mit integrierten Kameras. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Modelle von Meta, die gemeinsam mit Ray-Ban und Oakley entwickelt wurden. Die Sorge: Besucher könnten mit den Brillen unbemerkt Filme aufzeichnen und anschließend illegal verbreiten.

Das Problem liegt in der Bauweise der Geräte. Die Kameras sind klein und direkt in die Brille integriert. Zwar signalisiert eine LED, wenn eine Aufnahme läuft. In einem abgedunkelten Kinosaal könnte dieses Licht jedoch leicht übersehen werden. Nach Angaben der UK Cinema Association registrierte man 2025 insgesamt 121 Fälle illegaler Filmaufnahmen in britischen Kinos. Die Filmindustrie sieht darin einen wichtigen Ausgangspunkt für die Verbreitung von Raubkopien.

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Meta sieht die Brille als Alltagshilfe

Meta weist die Kritik von Missbrauch zurück und hebt den praktischen Nutzen der Smart Glasses hervor. Die Brillen können unter anderem Musik wiedergeben, Live-Übersetzungen ermöglichen und Telefonate ohne Smartphone in der Hand erlauben. Zudem sollen sie Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen unterstützen und damit einen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten.

Das Unternehmen verweist außerdem auf technische Schutzmaßnahmen. Die LED soll andere Personen darauf aufmerksam machen, dass gerade gefilmt wird. Zusätzlich sollen Manipulationsschutzmechanismen verhindern, dass Nutzer die Anzeige einfach verdecken. Meta warnt davor, die Technologie pauschal zu beschränken. Gerade für Menschen, die auf bestimmte Assistenzfunktionen angewiesen sind, könnten Verbote oder weitreichende Einschränkungen erhebliche Nachteile haben.

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