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Unerwartet Millionärinnen

Nokia machte finnische Omas reich

Bei Aktien ist oft Durchhaltevermögen gefragt – das haben finnische Großmütter bewiesen
Bei Aktien ist oft Durchhaltevermögen gefragt – das haben finnische Großmütter bewiesen Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

13. Mai 2026, 12:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nokia begann als Hersteller von Gummistiefeln und Kabeln, bevor es im Mobilfunkmarkt Erfolg hatte. In den 1980er-Jahren stand das Unternehmen kurz vor der Pleite, fand jedoch im Handy-Markt eine neue Richtung und stieg bis 2000 zur globalen Handy-Ikone auf. Viele Einwohner im Ort Nokia besaßen Aktien, die unerwartet im Wert explodierten, wodurch zahlreiche ältere Damen zu Millionärinnen wurden. Diese Entwicklung, als „Wunder von Nokia“ bekannt, prägte die Region nachhaltig.

Das Unternehmen Nokia ist vielen Menschen als ehemaliger Marktführer im Mobiltelefonbereich bekannt. Doch die finnische Firma, die ihren Namen von einem kleinen Ort in Finnland erhielt, begann ihre Geschäftstätigkeit weit vor der Mobiltelefonära. Ursprünglich stellte Nokia Produkte wie Gummistiefel, Reifen und Kabel her und war ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Die lokale Bevölkerung profitierte von Aktienanteilen, die sie als Teil ihrer Entlohnung erhielt, was eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zur Folge hatte.

Der Aufstieg der Nokia-Aktien

Wie ein Bericht von „Gamestar“ aufzeigt, bewahrten viele Einwohner ihre Nokia-Aktien als eine Art Notgroschen auf. Zu Beginn der 1980er-Jahre, als Nokia in finanziellen Schwierigkeiten steckte, verkaufte das Unternehmen seine traditionellen Geschäftszweige und konzentrierte sich auf Mobiltelefone.

Diese Entscheidung führte zu einem bemerkenswerten Erfolg: Zwischen 1992 und 2000 stieg der Aktienkurs erheblich an, und Nokia wurde zum führenden Hersteller von Mobiltelefonen. Viele Einwohner, vor allem ältere Damen, waren sich des immensen Wertes ihrer Aktien nicht bewusst.

Wirtschaftlicher Aufschwung für die Region

Trotz des Erfolges von Nokia hielten viele Bewohner ihre Aktien über viele Jahre, bevor sie diese verkauften. Dies stellte sich als kluge Entscheidung heraus. In der örtlichen Bank kam es zu verblüffenden Szenen, als ältere Damen mit ihren alten Wertpapierurkunden den wahren Wert ihrer Anteile erfuhren. Die Bankangestellten und die neuen Millionärinnen waren gleichermaßen erstaunt über den plötzlichen Reichtum in der Region. Dieses „Wunder von Nokia“ beeinflusste die regionale Entwicklung nachhaltig.

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Die neu gewonnenen Reichtümer wurden häufig in die Modernisierung der Landwirtschaft und die Renovierung alter Gebäude investiert. Der prunkvolle Umgang mit dem Geld blieb hingegen die Ausnahme, vielmehr versorgte der finanzielle Gewinn die Region mit langfristigen Vorteilen.

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