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Finanzen

Mit welcher App kauft man am besten ETFs? 

Apps ETF kaufen
ETFs gelten als relativ sichere GeldanlageFoto: Getty Images

Das Thema ETF (Exchange Traded Funds) hat Hochkonjunktur, nicht zuletzt, weil in Covid- und Niedrigzins-Zeiten nun auch Kleinsparer bei der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten die Vorteile von ETFs für sich entdeckt haben. Doch welche Smartphone-Apps glänzen mit niedrigen Gebühren?

„Deutsche Privatanleger stürzen sich auf ETF“ titelte kürzlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung, nachdem die Direktbank ING Deutschland mitgeteilt hatte, dass sich das in ETFs angelegte Vermögen 2021 um 50 Milliarden Euro auf 150 Milliarden Euro erhöht hat.

Anstatt sich mühsam durch das Angebot an Aktien, Anleihen oder Rohstoffen kämpfen und dann entscheiden zu müssen, bieten ETF-Apps, die wie ein Fonds funktionieren, die Möglichkeit, aus einer großen Auswahl von verschiedenen Vermögenswerten zu wählen. Und das nicht nur am Schreibtisch, sondern von überall und mit wenigen Klicks auf dem Smartphone oder dem Tablet. Und das bei Gebühren, die deutlich geringer ausfallen als bei aktiv gemanagten Fonds.

An eToro geht kein Weg vorbei

Die Anzahl von ETF-Apps ist allerdings riesig. Bloß, welche ist die beste und taugt für Anfänger ebenso wie Experten? Nach Meinung des Online-Portals „ETF-Nachrichten“ geht kein Weg vorbei an eToro, der App mit dem stilisierten Stierschädel als Logo. Auch andere Vergleichstest, etwa finanzvergleich.com, kommen zu diesem Ergebnis. „Finanzvergleich.com“ vergibt gar die Note 1+ für die eToro-App, die längst mehr als zehn Millionen Nutzer hat. Viel Lob, für das es in der Tat auch genügend handfeste Gründe gibt.

Zunächst einmal muss man bei eToro keine oder allenfalls eine niedrige Provision zahlen – ein klarer Pluspunkt gegenüber vielen anderen ETF-Apps. Lediglich die wie bei jedem lizenzierten Broker übliche Mindesteinzahlung – hier 200 Euro –, ist zu leisten.

Selbstverständlich ist auch Seriosität ein wichtiges Kriterium. So bietet die eToro-App Investitionssicherheit und Transparenz. Heißt: Der Nutzer hat einen Investitionsschutz von bis zu einer Million Euro. Das ist eine deutlich höhere Summe als bei den meisten Mitbewerbern. Ebenfalls für eToro spricht die Möglichkeit, mit anderen auf einer interaktiven Plattform in Kontakt zu treten. Nutzer können Trades und/oder ETF-Käufe von Experten und anderen Investoren, ansehen und teilen. Social Trading, das ein Wir-Gefühl vermittelt und somit, soweit das beim Handel mit ETFs möglich ist, auch ein Gefühl der Sicherheit. Dass eToro ein riesiges Angebot an ETFs, aber auch an anderen Vermögenswerten bereithält, vergrößert die Möglichkeiten noch: weil der Nutzer an bis zu 21 Börsen handeln kann, profitiert er von unterschiedlichen Öffnungszeiten und kann länger traden.

„flatex.“ macht auch einen guten Job

Auf hohem Niveau liegen zudem capital.com, Avatrade und alvexo. Bei capital.com beträgt die Mindesteinzahlung sogar nur 20 Euro, während der einfache Aufbau der Plattform von alvexo mit entsprechender Benutzerfreundlichkeit Anfängern den Einstieg erleichtert. Ebenfalls sehr gut: die comdirect-App, die ebenso wie die App von Trade Republic auf deutsche Einlagensicherung setzt.

Gute Jobs machen die Apps von „flatex.“ und „scalable.Capital“. „flatex.“, der Trikotsponsor des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, verlangt keine Mindesteinlage und bietet Einlagensicherung durch BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bei „scalable.Capital“ wiederum gefällt die flexible Kostenstruktur, die eine Trading Flatrate ebenso anbietet wie eine individuelle Abrechnung. Zudem ist „scalable.Capital“ eines der günstigsten deutschen Depots. Allerdings nicht in Bezug auf die Gesamtgebühren. Hier schlägt man – im Negativen – mit 35,88 Euro alle anderen guten Apps deutlich. Höher liegen die Gesamtgebühren nur bei der Targo-Bank (44,50 Euro) und bei „sbroker.“, dem Angebot der Sparkasse (171,09 Euro). Für diese beiden Apps spricht in erster Linie der vertraute Name und das diesem Namen geschuldete seriöse Image.

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