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Vorstoß von Karin Prien

KI-Steuer in Deutschland? Dieser Vorschlag kommt jetzt aus der CDU

Karin Prien (CDU) hat Pläne für Gewinne von KI-Unternehmen
Karin Prien (CDU) hat Pläne für Gewinne von KI-Unternehmen Foto: Photothek/Getty Images

3. November 2026, 9:55 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

KI kann Texte schreiben, Daten auswerten und immer mehr Aufgaben im Job übernehmen. Gleichzeitig verdienen Unternehmen mit der Technologie Geld. CDU-Vizechefin Karin Prien bringt deshalb eine neue Idee ins Spiel. Eine KI-Steuer in Deutschland, die die Gewinne der Unternehmen ins Visier nimmt. Das Geld soll vor allem Kindern und Jugendlichen zugutekommen und beispielsweise in Bildung sowie bessere Chancen beim Start ins Berufsleben fließen.

Warum ausgerechnet KI besteuern?

Das hat CDU-Vizechefin Karin Prien im Interview mit dem „Stern“ vorgeschlagen. Hinter dem Vorschlag steckt eine grundsätzliche Frage. Wer profitiert finanziell davon, wenn künstliche Intelligenz menschliche Arbeit ersetzt oder Unternehmen produktiver macht? Auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hatte sich bereits offen für eine Besteuerung von Wertschöpfung durch KI und Roboter gezeigt. Ein konkretes Modell dafür gibt es allerdings bislang nicht.

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Nicht alle in der Union sind überzeugt

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lehnt eine zusätzliche Steuer ab. Europa müsse zunächst bei KI wachsen und technologisch unabhängiger werden. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz will dem Ausbau der Technologie Vorrang geben.

Eine KI-Steuer könnte zudem einen Nachteil haben. Werden Unternehmen in Europa stärker belastet, könnten Investitionen in andere Regionen abwandern. Der aufzuholende Abstand zu anderen Wettbewerbern aus den USA und China könnte dadurch weiter wachsen. Gleichzeitig wächst der Druck auf junge Arbeitnehmer. Gerade einfache Einstiegsaufgaben lassen sich zunehmend mit KI erledigen. Die Diskussion über KI ist deshalb längst auch eine Debatte über die Zukunft des Arbeitsmarktes.

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