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Führerschein landet noch 2026 auf dem Smartphone

Der digitale Führerschein soll noch 2026 als zusätzliche Variante auf dem Smartphone verfügbar werden
Der digitale Führerschein soll noch 2026 als zusätzliche Variante auf dem Smartphone verfügbar werden Foto: Getty Images
Przemyslaw Szymanski

1. September 2026, 10:22 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nach langen Vorbereitungen wird der digitale Führerschein konkret. Die Einführung soll noch in diesem Jahr erfolgen, später folgt die Integration in eine europäische Wallet.

Die Entwicklung des digitalen Führerscheins befindet sich nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts in der finalen Phase. KBA-Präsident Richard Damm zeigte sich optimistisch, dass die neue Funktion wie geplant im vierten Quartal 2026 vorgestellt werden kann. Einen konkreten Starttermin nannte er allerdings nicht.

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Der Führerschein soll in die bestehende i-Kfz-App des KBA integriert werden. In ihr lässt sich bereits seit November 2025 die Zulassungsbescheinigung Teil I speichern und bei einer Verkehrskontrolle digital vorzeigen. Laut Damm ist die Anwendung auf mehr als zwei Millionen Smartphones installiert.

Plastikkarte bleibt weiterhin gültig

Auch das Bundesverkehrsministerium rechnet mit einer Einführung bis Ende 2026. Noch ist jedoch offen, wie der digitale Führerschein in der App gespeichert und aufgerufen wird. Fest steht, dass die bisherige Plastikkarte erhalten bleibt. Die Smartphone-Version ist lediglich als zusätzliche Möglichkeit vorgesehen.

Beantragen können die digitale Variante künftig alle Personen mit einem gültigen deutschen Kartenführerschein, der ab dem 1. Januar 1999 ausgestellt wurde. Dafür werden unter anderem ein geeignetes Mobilgerät und eine elektronische Identifizierung benötigt. Die gesetzliche Regelung greift, sobald die notwendige Technik verfügbar ist.

Danach zieht der Führerschein in die EUDI-Wallet ein

Weitere Einzelheiten zum Zeitplan nannte Damm im Gespräch mit „Auto Motor und Sport“. Demnach soll auf die Einführung in der i-Kfz-App ein weiterer Schritt folgen. Anfang 2027 ist geplant, die Fahrerlaubnis zusätzlich in die europäische digitale Brieftasche EUDI-Wallet zu integrieren.

In dieser Wallet lassen sich künftig verschiedene persönliche Nachweise bündeln. Vorgesehen sind neben dem Personalausweis als digitalem Zwilling auch Dokumente wie Geburtsurkunde, Führerschein und Zeugnisse sowie Fahrtickets. Der digitale Führerschein wäre damit Teil einer umfassenderen europäischen Lösung für persönliche Dokumente.

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