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Es gibt sie nur virtuell

Diese pixeligen Bildchen sind Millionen wert

pixelige Bilder NFTs
NFTs sind ein InvestmentFoto: TECHBOOK

Bis zu 7 Millionen Euro für ein Bild, das nur auf dem Rechner existiert? Die CryptoPunks sind ein besonders kurioser Fall von Non Fungible Token (NFTs).

Dass sogenannte Non Fungible Token (NFTs) viel Geld bringen können, hat sich herumgesprochen. Oft, weil sie für etwas Besonderes stehen oder von einer besonderen Person stammen. Die CryptoPunks sind auf den ersten Blick keines davon. TECHBOOK erklärt, warum die virtuelle Kunst trotzdem so teuer ist.

Was bekommen Käufer des NFTs

Bei den CryptoPunks handelt es sich um insgesamt 10.000 kleine Bildchen von Fantasiewesen in einer Auflösung von 24 x 24 Pixeln. Man bezeichnet sie als Crypto Art, also Krypto-Kunst. Zu sehen ist immer nur ein Kopf. Das Unternehmen Larva Labs setze die CryptoPunks bereits 2017 auf. Damit zählen sie zu den ersten NFTs. Jedes Bildchen ist dabei einzigartig und kann vom Käufer entweder gehalten oder weiterverkauft werden. Bezahlt wird in der Krypto-Währung Etherium. Diese ist nach Bitcoin die zweitprominenteste. Je nach Kurs schwankt also auch der Wert in Euro oder Dollar. Das teuerste Crypto-Punks-NFT (Punk Nummer 7804) kaufte jemand für 4200 Etherium. Aktuell entspräche das über 11 Millionen Euro. Noch im März war der Etherium-Kurs viel niedriger und das NFT damals auch „nur“ rund 6 Millionen Euro wert. Wer es als nächstes kauft, wird wohl mehr Etherium hinlegen müssen. Der Verkäufer macht also ordentlich Gewinn.

Auch interessant: Was sind NFTs und was haben sie mit Krypto zu tun?

Warum sind die CryptoPunks so wertvoll?

Zunächst einmal handelt es sich um Kunst. Eine Begründung für Preise ist in diesem Bereich immer schwierig. 2017 wurden die 10.000 Bildchen aber noch umsonst an Interessierte ausgegeben. Was seitdem passierte, ist wohl auch mit dem Hype um Krypto-Währungen wie Bitcoin zu begründen. Crypto-Kunst ist mittlerweile so sehr im Mainstream angekommen, dass sie sogar beim renommierten Auktionshaus „Christies“ in London versteigert wird. Dort wechselte ein Paket aus neun CryptoPunks für umgerechnet 17 Millionen Dollar den Besitzer.

Es finden jedoch nicht nur große Auktionen statt. Einzelne CryptoPunks NFTs werden ständig verkauft und gekauft. Eine Twitterseite tweetet jeden Verkauf und jedes Gebot.

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Für den Normalverdiener sind die CryptoPunks aber wohl schon nicht mehr wirklich erschwinglich. Die Preise sind förmlich explodiert. Es bleibt sicherlich spannend, ob es sich dabei um eine Blase handelt oder ob der Markt stabil bleibt.

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