Diese offiziellen Richtlinien gelten beim Datenschutz für Kinder
Spielen soll Spaß machen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, die Datenschutzeinstellungen von Konsolen, Spielen oder Spieleplattformen durchzugehen. Foto: dpa picture alliance
26. September 2022, 15:05 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Beim Thema Datenschutz sind schon viele Erwachsene überfordert. Noch komplizierter kann es werden, wenn bei Eltern Fragen auftauchen, die den Datenschutz ihrer Kinder in der digitalen Welt betreffen.
Datenschutz ist Kinderschutz. Ausgehend von dieser Formel hat der Bundesdatenschutzbeauftragte neue Empfehlungen zum Datenschutz von Kindern veröffentlicht. Eltern finden im Netz zwölf beispielhafte Fragen aus verschiedenen Bereichen, zu denen die Behörde (BfDI) dann Empfehlungen zum Kinder-Datenschutz etwa bei Smartphones und sozialen Medien oder bei Games gibt.
Beispiel Online-Games: Gerade kostenlose Spiele sind für Kids sehr verlockend, betrügerische Angebote können sie aber noch nicht herausfiltern. Sie riskieren dabei, ungewollt persönliche Daten freizugeben.
So gehören Mailadresse oder Telefonnummer etwa nicht in Spiele-Chats. Und man sollte immer daran denken, dass Dritte Videos und Ton mitschneiden können. Teils direkt im Spiel, aber auch innerhalb von Teamchats, die über Messenger wie Discord laufen. Stichwort: Cybermobbing.
Eltern, die selbst Social-Media-Profile haben und dort gerne poste, sollten auf die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder achten. Auch Kinder haben das Recht am eigenen Bild. Auch lustig gemeinte Videos auf Social Media können für den Nachwuchs höchst peinlich sein. Bilder am Strand oder in der Badewanne sind ohnehin tabu.
Kinder und Jugendliche können beim Spielen im Netz aber auch auf Gewalt oder sexuelle Inhalte stoßen. Es kommt leider auch häufig vor, dass sie selbst Opfer von Übergriffen Dritter werden.
Eltern müssen deshalb genau hinschauen, was und mit wem ihr Nachwuchs spielt, rät der BfDI. Außerdem sollte man im Vorfeld gemeinsam die Datenschutz-Einstellungen für die Kinder bei Konsolen, Spielen und Plattformen wie Steam oder Gog durchgehen.
Mit Material von dpa
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.