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Für gute Fotos

Die 7 besten Stative fürs Smartphone

Smartphone auf Stativ filmt Küche
Mit einem Smartphone-Stativ gelingen stabile Aufnahmen.Foto: Getty Images

Wer für Fotos oder Videos häufig zum Handy statt zur Kamera greift, für den lohnt sich ein Smartphone-Stativ. Die kompakten Halterungen sind sehr flexibel und auch unterwegs stets einsatzbereit. Aber was zeichnet ein gutes Handy-Stativ aus? TECHBOOK hat die besten Produkte im Vergleich.

Heutzutage muss sich die Bild- und Videoqualität von Smartphones nicht mehr hinter der von Kameras verstecken. Vor allem für spontane Aufnahmen, auf Reisen oder unterwegs ist das Handy oftmals praktischer, weil es sowieso immer dabei ist. Um das Beste aus der Smartphone-Kamera herauszukitzeln, eignet sich ein Stativ: Damit lässt sich das Bild passend ausrichten, das Gerät wackelt nicht und man ist unabhängig von weiteren helfenden Händen. Besonders Langzeitaufnahmen profitieren von der gewonnenen Bildstabilität. TECHBOOK prüft Stative im Test verrät wichtige Kaufkriterien für Smartphone-Stative und präsentiert die besten Gadgets im Vergleich.

Smartphone-Stative: Test und Vergleich der besten Modelle

Alle Smartphone-Stative im Vergleich liegen preislich zwischen zehn und 70 Euro und eignen sich für alle gängigen Smartphones unabhängig von Marke oder Größe.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Traveler von Rollei

Wer das Wort Handy-Stativ hört, denkt wahrscheinlich zuerst an ein klassisches Dreibein wie das Traveler-Modell von Hersteller Rollei: drei ausklappbare Beine, in Höhe und Winkel verstellbar, mit Smartphone-Halterung. Damit erfüllt es alle Grundvoraussetzungen, die ein flexibles und kompaktes Stativ mitbringen sollte.

Die vierteiligen Standbeine lassen sich mithilfe von drei Segment-Klappen beliebig ein- und ausfahren. Bis alle Beine passend ausgerichtet sind, kann das etwas Zeit kosten. Die Minimalhöhe liegt komplett eingefahren bei 39 Zentimetern, die Maximalhöhe bei 120 Zentimetern. Die Bluetooth-Verbindung zum Handy ermöglicht es, den Auslöser aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern zu bedienen. Das ist ideal für Bild- und Videoaufnahmen mit der Smartphone-Kamera.

Ein nettes Extra: Die integrierte Wasserwaage am Kopf zeigt an, ob das Handy-Stativ gerade auf dem Boden steht. Durch die einzeln verstellbaren Beine und den drehbaren Aufsatz lässt sich das Handy allerdings auch unabhängig davon gerade ausrichten. Auf dem Stativ finden übrigens auch Kompaktkameras und Actioncams Platz, wenn man die Smartphone-Halterung abschraubt. Insgesamt ist das Traveler-Modell ein Allrounder für den kleinen Geldbeutel und ist damit der eindeutige Preis-Leistungs-Sieger.

 Info
BedienungBluetooth-Fernauslöser mit 10 Metern Reichweite
Halterungschwenkbar
Gewicht600 Gramm
Maximale Höhe120 Zentimeter

Vorteile:

  • Video-Schwenkarm
  • Gummierte Füße
  • Integrierte Wasserwaage

Nachteile:

  • Höheneinstellung durch Segment-Klappen etwas friemelig

Mini-Stativ von Polarduck für den Einsatz am Schreibtisch

Für Videokonferenzen oder Interviewaufnahmen darf die Arbeitshöhe oft etwas geringer sein, weil das Aufnahmegerät meist ohnehin auf einem Tisch steht. Auch wer gerne Makroaufnahmen mit dem Handy macht, bevorzugt ein Handy-Stativ mit geringer Höhe.

Ein Modell wie das Mini-Stativ von Polarduck ist im Vergleich dann die richtige Wahl. Es ist schnell aufgebaut und nimmt wenig Platz ein. Besonders nützlich sind die verschiedenen Aufsätze: Im Lieferumfang sind eine Halterung für Smartphones, ein Schraubaufsatz für kleine Kameras und Beamer sowie ein Klemmaufsatz für GoPros und Sportkameras mit dabei. So lässt sich für das Online-Meeting beispielsweise auch eine Webcam darauf befestigen.

 Info
BedienungManuell am Gerät
Halterung135 Grad schwenkbar, 260 Grad drehbar
Gewicht230 Gramm
Maximale Höhe22,4 Zentimeter

Vorteile:

  • Sehr kompakt
  • Schnell aufgebaut
  • Aufsätze für mehrere Geräte
  • Ideal für Makroaufnahmen

Nachteile:

  • Geringe Arbeitshöhe

Flexibles Oktopus-Stativ fürs Smartphone

Die Natur bereichert uns oft mit wunderschönen Ansichten und einzigartigen Momenten, die sich auch mit dem Handy toll einfangen lassen. Doch das schönste Motiv bringt leider wenig, wenn die Kamera nicht richtig ausgerichtet ist. Manchmal lässt sich ein herkömmliches Handy-Stativ auf einem unebenen Untergrund einfach nicht passend aufstellen, zum Beispiel im Wald oder auf steinigem Boden. Die Gefahr, dass es samt Smartphone umkippt, ist groß. Besser funktioniert das mit einem Octopus-Pod.

Durch die biegsamen Beine kann man ein solches Smartphone-Stativ beliebig aufstellen, aufhängen oder festklemmen. So werden auch Äste, Stangen, Geländer oder andere Gegenstände zur Handyhalterung. Das ermöglicht besonders viel Spielraum, was Foto-Spots und kreative Bildwinkel betrifft.

Das Modell von Bao Luo beispielsweise kommt mit einem Bluetooth-Auslöser und eignet sich daher prima für Aufnahmen mit der Front- und der Rückkamera. Auf die Schnellwechselplatte lässt sich eine kleine Kamera wie etwa eine GoPro festschrauben – oder die Smartphone-Halterung, die im Lieferumfang dabei ist.

 Info
BedienungBluetooth-Fernauslöser mit bis zu 10 Metern Reichweite
Halterung360 Grad drehbar
Gewicht250 Gramm
Maximale Höhe25,4 Zentimeter

Vorteile:

  • Bewegbare Beine
  • Gummierte Füße
  • Auch für GoPros und Sportkameras

Nachteile:

  • Geringe Arbeitshöhe

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Compact Traveler No. 1 – das beste Smartphone-Stativ

Das Compact Traveler No. 1 von Rollei schnitt in der Vergangenheit immer wieder mit Top-Noten in Praxistests von Foto-Fachzeitschriften ab. Gelobt wurde die Verarbeitung, die hohe Tragkraft von bis zu fünf Kilogramm, die Stabilität sowie das Preis-Leistung-Verhältnis. Wie der Name schon verrät, ist das Smartphone-Stativ primär auf Reisefotografie ausgerichtet. Mit einer Länge von 31,5 Zentimetern passt es gut in einen Rucksack oder eine Reisetasche.

Die Aluminium-Version des Stativs verfügt über zwei weitere raffinierte Funktionen: Die Mittelsäule lässt sich umkehren, sodass mit Kamera und Handy auch Makroaufnahmen in Bodennähe möglich sind. Zudem lässt sich das Dreibeinstativ zusammengeklappt auch als Monopod verwenden.

Das Manko: Am Stativ selbst ist keine Handyhalterung angebracht, ein passender Adapter muss für die Smartphone-Fotografie separat erworben werden. Passende Rollei-Modelle gibt es im Internet aber schon für unter 10 Euro. Als reines Handy-Stativ betrachtet, ist das Gadget daher im Vergleich teuer. Wer es jedoch auch mit einer Kamera nutzen möchte, bekommt ein flexibles und starkes Gesamtpaket.

 Info
BedienungManuell am Gerät
Halterung360 Grad drehbar
Gewicht890 Gramm
Maximale Höhe134 Zentimeter

Vorteile:

  • Sehr stabil
  • Als Monopod verwendbar
  • Auch für Kameras
  • Umkehrbare Mittelsäule für Makroaufnahmen

Nachteile:

  • Keine integrierte Handyhalterung
  • Vergleichsweise hoher Preis

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Joby GripTight One GP Magnetic Impulse mit magnetischen Füßen

Das GripTight One GP Magnetic Impulse von Hersteller Joby verfügt als Oktopus-Stativ über flexible Füße, die sich um Stangen oder Ähnliches winden lassen. Zusätzlich sind in den rutschfesten Füßen starke Magnete verbaut – damit hält das Handy-Stativ auch seitwärts angebracht an Metallplatten, -wänden oder -stangen, zum Beispiel an einem Geländer oder dem Kühlschrank.

Mit gerade einmal 96 Gramm ist das Joby-Gadget ein richtiges Leichtgewicht und einfach zu transportieren. Allerdings liegt das nicht zuletzt an der Größe und der Arbeitshöhe – die ist mit nur 16 Zentimetern leider unterdurchschnittlich tief. Dadurch, dass man das Smartphone-Stativ auch aufhängen kann und es nicht primär für den Gebrauch aus dem Stand gedacht ist, ist das jedoch vertretbar.

Was bei diesem Handy-Stativ fehlt, ist ein Sensor oder eine Fernbedienung für den Auslöser am Smartphone. Das muss man bei diesem Modell per Hand erledigen, beispielsweise durch den Selbstauslöser am Handy. Für häufiges Aufnehmen von Bildern oder Videos mit der Frontkamera ist das Gerät daher nur bedingt geeignet.

 Info
BedienungManuell am Smartphone
Halterung360 Grad drehbar
Gewicht96 Gramm
Maximale Höhe16,3 Zentimeter

Vorteile:

  • Magnetische Füße
  • Besonders leicht

Nachteile:

  • Geringe Arbeitshöhe
  • Keine Fernbedienung

GerTong: LED-Ringlicht mit Stativständer und Handyhalter

Für Videos auf YouTube, Social Media oder im morgendlichen Online-Meeting ist eine gute Belichtung unerlässlich, um professionell zu wirken. Schatten und zu dunkle Bildbereiche trüben den Eindruck durch die Kamera. Auch bei Fotos kann sich ein Ringlicht lohnen: Im Gegensatz zu Aufnahmen mit Blitzlicht sieht man schon vor dem Auslösen das fertige Ergebnis durch den Sucher. In der Regel sind die Lichtverhältnisse auf den Bildern weicher als bei Blitzfotografien. So lassen sich schon während der Vorbereitungen die passenden Beleuchtungen so einstellen, wie sie auf der finalen Aufnahme sein sollen.

Für Handyfotografien und -videos kommt da ein Handy-Stativ mit Ringlicht gelegen. Das Modell von GerTong etwa besitzt ein 32 Zentimeter großes LED-Licht mit drei Weißtönen und sieben RGB-Farben. Bei 13 Helligkeitsstufen für jeden Farbton und diversen Multicolor-Effekten ist für jedes Bild die passende Ausleuchtung dabei. Besonders praktisch: Neben dem 150-Zentimeter-Stativ ist im Lieferumfang auch noch ein Mini-Tripod enthalten, der das Ringlicht in eine Schreibtischlampe oder ein Make-up-Licht verwandelt.

Eingeklappt kommt das Smartphone-Stativ auf eine Länge von etwa 39 Zentimetern, das Gewicht liegt inklusive Ringlicht bei rund 1,5 Kilogramm. Das macht den Transport und den Einsatz unterwegs eher unhandlich. Dafür ist das Modell sehr stabil und flexibel: Die Handyhalterung lässt sich abschrauben, sodass das Stativ auch für Kameras taugt.

 Info
BedienungBluetooth-Fernbedienung für den Auslöser am Smartphone
Halterungschwenkbar und 360 Grad drehbar
Gewicht1,51 Kilogramm
Maximale Höhe150 Zentimeter
Ringlicht135 Grad Neigung, USB-Stromversorgung, weißes und buntes Licht mit einstellbarer Helligkeit und Effekten

Vorteile:

  • Abnehmbares Ringlicht mit zahlreichen Farbeffekten
  • Inklusive Mini-Desktop-Tripod

Nachteile:

  • Recht schwer
  • Etwas unhandlich für Einsatz unterwegs

Bluetooth-Stick von Atumtek – das 2-in-1-Modell

Seit einigen Jahren haben sich Selfie-Sticks als Must-have in der Reisetasche durchgesetzt. Ob Panorama-Hintergrund oder Gruppen-Selfie: Der verlängerte Arm ist besonders praktisch, um möglichst viel auf ein Frontkamera-Bild zu bekommen. Mittlerweile gibt es auch Modelle auf dem Markt, die zusätzlich als Handy-Stativ fungieren.

Der Bluetooth-Stick von Hersteller Atumtek lässt sich dazu am unteren Ende der Stange zu einem Dreibeinstativ ausklappen und eine kleine Fernbedienung entnehmen. Damit aktiviert man per Bluetooth auf Distanz den Auslöser des Handys und spart sich die Bedienung per Hand. Eingeklappt ist der Selfie-Stick 19,5 Zentimeter lang und passt damit gerade noch in einen Rucksack oder Beutel. Komplett ausgezogen kommt er auf eine Länge von 79,5 Zentimetern, was auch der maximalen Arbeitshöhe im Stativ-Modus entspricht.

Ideal ist ein 2-in-1-Selfie-Stick für den Einsatz unterwegs und für das Filmen von Vlogs. Die dadurch gewonnene Flexibilität büßt man an anderer Stelle wieder ein: Solche Modelle eignen sich lediglich für Smartphones. Eine Kamera kann man in der Regel nicht daran befestigen oder damit aktivieren.

 Info
BedienungBluetooth-Fernbedienung mit 10 Metern Reichweite und 50-mAh-Akku
Halterung360 Grad drehbar
Gewicht172 Gramm
Maximale Höhe19,5 Zentimeter / 79,5 Zentimeter

Vorteile:

  • Selfie-Stick und Smartphone-Stativ in einem
  • Gute Arbeitshöhe

Nachteile:

  • nicht für Kameras geeignet

So gelingen mit einem Smartphone-Stativ Fotos und Videos

Ein Stativ für Foto- und Videoaufnahmen mit dem Handy bringt einige Vorteile. Es ist kompakt und leicht, wodurch es prima für den Einsatz unterwegs geeignet ist. Wer also gerne auf Reisen oder in der Natur fotografiert, bekommt ein Handy-Stativ im Handgepäck unter. Die klassischen Modelle sind Dreibeinstative mit ausfahrbaren Beinen. Sie bieten die beste Arbeitshöhe und sind ohne erhöhte Unterlage verwendbar. Ein Modell mit Schwenkkopf ist optimal für ruckelfreie Videoaufnahmen. Für professionellere Fotografien gibt es auch Geräte mit Ringlicht. Ein Fernauslöser erleichtert die Handhabung bei Aufnahmen aus einigen Metern Entfernung.

Wird das Handy-Stativ hauptsächlich zum Indoor-Filmen oder für Makroaufnahmen mit der Smartphone-Kamera genutzt, ist die Arbeitshöhe nicht ganz so wichtig. Dann eignet sich ein platzsparendes Mini-Stativ oder ein Oktopus-Stativ mit biegsamen Beinen. Letztere sind praktisch für die Befestigung des Smartphones an anderen Gegenständen oder zum Aufhängen.

Wer bereits ein Kamera-Stativ hat, kann es mit einem passenden Adapter zu einem Handy-Stativ aufrüsten. Diese lässt sich in den meisten Fällen einfach auf eine Schnellwechselplatte aufschrauben – anschließend befestigt man das Handy mit oder ohne Hülle darin.

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Das ist wichtig bei einem Smartphone-Stativ

Um das passendes Handy-Stativ zu finden, spielen einige Faktoren eine Rolle:

  • Stabilität: Damit die Aufnahmen nicht verwischen oder verwackeln, das Handy aus der Halterung herausfällt oder das Stativ gar umkippt, sollte es möglichst stabil sowie robust sein. Rutschfeste Füße gewährleisten einen sicheren Stand.
  • Gewicht: Trotz Stabilität und Robustheit sollten Smartphone-Stative auch möglichst leicht sein. Häufig werden sie für den Außenbereich, auf Reisen oder zum Vloggen genutzt. Ein leichtes Gadget passt in jede Tasche und ist flexibel zur Stelle.
  • Zweck: Je nachdem, ob mit dem Stativ hauptsächlich Bilder oder Videos aufgezeichnet werden, unterscheiden sich die Stative manchmal in den Funktionen. Video-Stative haben einen schwenkbaren Kopf mit Griff, um ruckelfreie Bewegtaufnahmen zu machen. Ein Foto-Stativ hingegen hat oftmals einen statischeren Kopf ohne Griff. In der Regel lässt er sich zur Seite kippen, um Aufnahmen sowohl im Hoch- als auch im Querformat zu ermöglichen.
  • Ausstattung und Funktionen: Einige Stative kommen mit zusätzlichen Funktionen, beispielsweise einem integrierten Selfie-Stick. Andere verfügen über zusätzliche Arme, an denen neben der Kamera eine Beleuchtung oder ein Mikrofon angebracht werden kann. Es gibt auch Modelle mit Ringlicht, bei denen man das Smartphone in der Mitte der Leuchte platziert. Wer Aufnahmen aus der Ferne macht, profitiert von einem Stativ fürs Handy mit Fernbedienung per WLAN oder Bluetooth.
  • Preis: Wie so oft gilt auch bei Handy-Stativen: Ein hoher Preis bedeutet nicht gleich eine hohe Qualität, während ein niedriger Preis kein Indikator für ein qualitativ minderwertiges Produkt ist. Bei Stativen für Smartphones gibt es schon vernünftige und stabile Modelle ab etwa 15 Euro. Wenn das Budget etwas höher ist, finden sich auch Varianten, die aufgrund von nützlichen Zusatzfunktionen oder der Größe bis zu 100 Euro kosten.

Handy-Stative auf einen Blick: Das sind die Vor- und Nachteile

Im Vergleich der besten Handy-Stative kommt es vor allem auf den Zweck der Nutzung an, ob sich der Kauf lohnt. Außerdem: Was für den einen ein Vorteil ist, ist für den anderen womöglich ein Nachteil – und umgekehrt. Grundsätzlich gibt es aber die folgenden Vor- und Nachteile.

Die Vorteile von Handy-Stativen:

  • klein, leicht und kompakt – passen in jede Tasche
  • oft mit Fernbedienung für Auslöser
  • flexibel einsetzbar (drinnen und draußen, unterwegs)
  • recht günstig (schon ab 15 Euro)

Die Nachteile von Handy-Stativen:

  • geringere Stabilität als herkömmliche Kamerastative mit Handyklemme
  • oft geringe Arbeitshöhe

Was für Smartphone-Stative gibt es?

Dreibein-Stative kommen – wie der Name vermuten lässt – mit drei Standbeinen. Diese sind meist durch einen Schiebemechanismus in der Höhe verstellbar. Besonders, wenn keine erhöhte Arbeitsunterlage greifbar ist (beispielsweise ein Tisch), ist diese Funktion praktisch. Sie eignen sich vor allem für die Indoor-Verwendung wie Videoaufnahmen oder Portraitfotografien. In der Natur sind sie ideal für Aufnahmen mit langer Belichtungszeit ohne Verwackeln.

Die sogenannten Tripod-Modelle gibt es auch als Mini-Stative, deren Beine wesentlich kürzer sind. Wer das Smartphone für Videos oder Online-Anrufe hauptsächlich auf dem Tisch stehen hat, trifft mit einem solchen Gadget eine gute Wahl. Mini-Stative lassen sich oftmals zu einem Selfie-Stick zusammenfalten – vor allem auf Reisen schlägt man so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Oktopus- oder Monkey-Stative besitzen meist ebenfalls drei Beine zum Aufstellen. Diese sind zwar nicht höhenverstellbar, dafür aber biegsam. Das macht die Handy-Stative sehr flexibel: So lassen sich die Tripods auch unterwegs vielseitig einsetzen und um Stangen, Geländer oder andere Gegenstände wickeln. Beim Filmen und Fotografieren ist man so nicht auf einen flachen Untergrund beschränkt. Die Oktopus-Stative sind deswegen bei Influencern und Vloggern beliebt.

Wer zusätzlich mit einer Kamera fotografiert, kann auch zu einem kompakten Kamera-Stativ greifen und lediglich einen passenden Adapter für sein Smartphone kaufen. Diese gibt es im Internet bereits für unter 10 Euro. Sie werden auf den Stativkopf geschraubt, anschließend wird das Handy in den Adapter gesetzt. Die universelle Lösung eignet sich sowohl für Kameras als auch für Smartphones und ist somit flexibler – und in den meisten Fällen auch stabiler als ein reines Handy-Stativ.

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Handy-Stativ-Ratgeber: Eignet sich jedes Modell für jedes Smartphone?

Die einfache Antwort lautet: ja. Die Klemme, in der das Handy befestigt wird, ist in der Regel ausreichend verstellbar, um Smartphones jeder Größe und Breite einzuspannen. Dennoch kann es je nach Smartphone-Modell ratsam sein, vor dem Kauf die Maße und das Gewicht zu überprüfen. Wichtig ist dabei vor allem, ob das Handy mit oder ohne Hülle benutzt wird.

Die Handys mit den besten Smartphone-Kameras tummeln sich in der Oberklasse, und Geräte wie das iPhone 13 Pro Max von Apple oder das Galaxy S22 Ultra von Samsung sind im Vergleich zu anderen Geräten ganz schöne Brummer. Ist ein Stativ zu klein oder leicht, kann es sein, dass es unter dem Gewicht eines großen Handys umkippt oder der Kopf nicht in der richtigen Position bleibt. Ein Beispiel: Das iPhone 13 Pro Max von Apple wiegt laut Herstellerangaben 238 Gramm. Ein Stativ wie das ATUMTEK-Bluetooth-Stativ, das selbst nur 172 Gramm schwer ist, bietet dann möglicherweise nicht die gewünschte Stabilität – vor allem auf unebenen Oberflächen.

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