17. April 2026, 19:12 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
WhatsApp arbeitet an einer Änderung, die Unternehmens-Chats besser ordnen soll. Ziel ist es, mehr Übersicht in der Chatliste zu schaffen. Private und geschäftliche Nachrichten sollen stärker getrennt werden.
Unübersichtliche Chatlisten im Alltag
Viele Nutzer öffnen WhatsApp mehrmals am Tag. Dabei treffen private Gespräche auf Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Dadurch entsteht schnell eine lange und chaotisch Liste. Der Messenger will dieses Problem nun adressieren und mehr Ordnung schaffen.
Automatische Auslagerung von Business-Chats
Nach einem Bericht von „WABetaInfo“ testet WhatsApp eine Funktion, die Business-Chats automatisch aus der Hauptansicht verschiebt. Nutzer können diese Funktion über einen Schalter in den Einstellungen aktivieren.
Ist die Option eingeschaltet, werden entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich verschoben. Die Hauptansicht bleibt dadurch stärker auf private Chats fokussiert.
Neue Übersicht statt klassischer Chatliste
Wie genau dieser neue Bereich aussehen soll, ist noch nicht festgelegt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, die archivierten Chats ähnelt. Die Sortierung läuft automatisch im Hintergrund. Nutzer müssen keine Gespräche manuell verschieben. Trotzdem bleiben die Chats weiterhin erreichbar und können jederzeit geöffnet werden.
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Testlauf in Android Beta
Die Funktion befindet sich in der Beta-Phase in Version 2.26.15.9 für Android. Der Zugang ist bislang auf ausgewählte Tester beschränkt, die neue WhatsApp-Funktionen vorab ausprobieren. Ziel dieser Phase ist es, mögliche Fehler zu finden und die Funktion zu verbessern. Ein genauer Termin für den Start der breiten Verfügbarkeit steht noch nicht fest.
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Alternative Konzeptidee von WhatsApp
Neben der aktuellen Testversion existiert ein weiterer Ansatz. In einer früheren Variante wurden Unternehmens-Chats direkt in einer eigenen Liste gesammelt. Dieses Modell hingegen lässt die Businessgespräche von Anfang an getrennt erscheinen. In der normalen Chat-Übersicht würden sie dann nicht mehr auftauchen. Welche Lösung am Ende umgesetzt wird, ist noch offen.