2. Februar 2026, 7:37 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Spotify erweitert seine Kommunikationsmöglichkeiten um Gruppenchats. Nach der Einführung einer einfachen Nachrichtenfunktion im August 2025 können Nutzer nun Inhalte wie Podcasts, Playlists und Hörbücher direkt mit anderen teilen und darüber diskutieren. Pro Gruppenchat können bis zu zehn Personen eingeladen werden, um Musik und Audioinhalte gemeinsam zu erleben.
Funktionsweise der neuen Gruppenchats
Ab sofort bietet Spotify die Möglichkeit, Nachrichten in Gruppenchats zu verschicken, wie der Konzern auf seiner Seite ankündigt. Die neue Chatfunktion steht nur für Kontakte zur Verfügung, mit denen bereits zuvor Inhalte geteilt wurden. Dies ist der Fall, wenn zwei Personen an einer kollaborativen Playlist arbeiten oder gemeinsam einen Jam nutzen, also zeitgleich dieselbe Musik hören.
Auch bei der Erstellung eines Blends, einer gemischten Playlist aus mehreren Accounts, kann ein Chat gestartet werden. Spotify fokussiert sich damit auf bestehende Verbindungen, um unerwünschte Nachrichten von Fremden zu vermeiden. Die Chats beziehen sich hauptsächlich auf Audioinhalte, die Nutzer teilen und darüber schreiben können.
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Erweiterte soziale Funktionen der Spotify-App
Mit den Gruppenchats verfolgt Spotify seine Strategie, die App sozialer zu gestalten. In den letzten Jahren wurden Funktionen wie Kommentare unter Podcasts und die Möglichkeit, anderen Nutzern zu folgen, eingeführt. Follower können dann sehen, welche Musik gehört wird. Trotz der neuen Funktionen soll die interne Nachrichtenfunktion keinen klassischen Messenger ersetzen. Spotify sieht die Chatfunktion als Ergänzung, um das gemeinsame Hören innerhalb der App zu erleichtern.
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Datenschutz und Sicherheitsmaßnahmen
Spotify setzt auf technische Sicherheitsmaßnahmen, erläutert aber auch deren Grenzen. Nachrichten werden bei der Speicherung und Übertragung verschlüsselt, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Allerdings verwendet Spotify keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der auch der Anbieter keinen Zugriff auf Inhalte hätte. Somit schützt Spotify die Chats vor äußeren Angriffen, behält jedoch die Möglichkeit, auf die Nachrichten zuzugreifen. Wer sicher kommunizieren möchte, sollte das über echte Messenger-Dienste oder RCS-kompatible Nachrichten-Apps tun.