17. April 2026, 11:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Für viele Gamer gilt der Xbox Game Pass als ein Rundum-sorglos-Paket, das gegen eine fixe monatliche Gebühr den Zugriff auf eine riesige Spielebibliothek ermöglicht. Dieses Modell könnte sich künftig verändern, da der Dienst offenbar neu bewertet wird. Hintergrund sind Diskussionen rund um Preis und Struktur des Abos, die intern bei Microsoft angestoßen wurden.
Kritik an aktueller Preisgestaltung
Aus einem internen Memo der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma geht hervor, dass die bisherige Preisgestaltung kritisch gesehen wird. Der Dienst sei für viele Nutzer inzwischen zu teuer geworden. Wie das Online-Magazin „Winfuture“ berichtet, sieht Microsoft die Notwendigkeit, langfristig wettbewerbsfähiger zu werden und das Modell flexibler zu gestalten. Konkrete neue Preise oder Stufen sind in dem Schreiben nicht genannt.
Neue Abo-Modelle sind denkbar
Im Fokus stehen mögliche Anpassungen, die sich stärker an unterschiedliche Spielertypen richten könnten. Dazu zählen etwa günstigere Einstiegsangebote für Gelegenheitsspieler, die nur bestimmte Inhalte oder Genres nutzen. Gleichzeitig könnten Premium-Inhalte in höherpreisige Varianten verschoben werden. Zusätzlich kursierten bereits zuvor Gerüchte über Paketangebote, unter anderem mit Streaming-Diensten wie Netflix, sowie über neue Tarifstrukturen.
Was man über den Xbox Game Pass wissen sollte
Beliebtes Gaming-Abo wird erneut teurer
Preisentwicklung in den vergangenen Jahren
Die Diskussionen um den Game Pass hängen auch mit der Preisentwicklung zusammen. Gestartet ist der Dienst 2017 mit rund 10 Euro pro Monat. Inzwischen kostet die Ultimate-Variante etwa 27 Euro im Monat. Gründe dafür liegen unter anderem in der Erweiterung des Angebots sowie in Unternehmensentscheidungen von Microsoft, darunter der Kauf mehrerer großer Publisher und Spieleentwickler. Außerdem wurde der Game Pass mit dem früheren Xbox-Live-Gold-Modell zusammengeführt.
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Ausblick auf mögliche Veränderungen
Ob und wann konkrete Änderungen am Abo-Modell umgesetzt werden, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass Microsoft laut internen Informationen an einer Weiterentwicklung arbeitet. Ziel scheint ein System zu sein, das stärker auf unterschiedliche Nutzergruppen zugeschnitten ist und flexibler auf den Markt reagieren kann.