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Warum PlayStation-Fans jetzt unterschiedliche Preise sehen

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Im PlayStation Store testet Sony variable Preise für ausgewählte Spiele in mehreren europäischen Ländern Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

9. März 2026, 17:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Im PlayStation Store laufen derzeit Tests mit variablen Preisen für ausgewählte Spiele. Mehr als 150 Titel sind laut Auswertungen betroffen. Auch mehrere große Publisher beteiligen sich an dem Experiment. Für Nutzer bedeutet das, dass nicht mehr zwangsläufig alle denselben Preis für ein Spiel sehen.

Wer ein neues Spiel kauft, rechnet normalerweise mit einem festen Preis. Vor allem bei digitalen Käufen im Store der Konsole gelten Beträge als einheitlich. Genau dieses Prinzip stellt Sony nun offenbar infrage. Im PlayStation Store wird eine dynamische Preisgestaltung getestet. Das heißt: Nicht alle Nutzer sehen automatisch denselben Preis für ein Spiel.

Hinweise auf diese Versuche stammen von der Internetseite „PSPrices“, die regelmäßig Preisverläufe im PlayStation Store auswertet. Den dort veröffentlichten Daten zufolge führt Sony sogenannte A/B-Tests durch. Ein Teil der Kundschaft wird zufällig ausgewählt und bekommt andere Preise angezeigt als der Rest. Auf diese Weise untersucht das Unternehmen, wie sich unterschiedliche Preise auf die Kaufentscheidung auswirken und bei welchem Betrag ein Spiel besonders häufig gekauft wird.

Unterschiede von bis zu knapp 18 Prozent

Laut den Auswertungen betrifft der Test mehrere europäische Länder. Genannt werden Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Dabei wurden Abweichungen von rund fünf bis knapp 18 Prozent festgestellt, obwohl es sich um denselben Titel im selben Store handelt.

Betroffen sind sowohl bereits veröffentlichte Spiele als auch Vorbestellungen. Das deutet darauf hin, dass Sony die Preisvariationen nicht nur bei älteren Angeboten testet. Hinweise darauf, dass auch der US-Store in das Experiment einbezogen ist, gibt es laut den Daten nicht.

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Mehr als 150 Spiele und bekannte Titel

An dem Test beteiligen sich neben Sony auch große Publisher. Dazu zählen 2K Games, Focus Entertainment, Deep Silver und Bethesda. Insgesamt umfasst das Experiment nach den ausgewerteten Daten mehr als 150 Spiele.

Auch interessant: Sony löscht mehr als 1000 Spiele aus dem PlayStation Store

Unter den genannten Titeln sind bekannte Spiele wie „The Last of Us Part II“, „Gran Turismo 7“, „Marvel’s Spider-Man: Miles Morales“, „God of War Ragnarök“ und „Horizon Forbidden West“. Sowohl große Blockbuster als auch kleinere Veröffentlichungen sind betroffen. Das legt nahe, dass Sony unterschiedliche Kaufgewohnheiten miteinander vergleichen möchte.

Keine offizielle Bestätigung von Sony

Offiziell bestätigt hat Sony die Tests bislang nicht. Vieles spricht daher für ein zeitlich begrenztes Experiment. Solche A/B-Tests werden häufig genutzt, um das Kaufverhalten besser zu verstehen und Preisgrenzen zu ermitteln. Auch im PlayStation Store dürfte es vor allem darum gehen, Daten zu sammeln und verschiedene Preisvarianten zu vergleichen.

Sollten die Ergebnisse für Sony zufriedenstellend sein, könnte die dynamische Preisgestaltung künftig dauerhaft eingeführt werden und den Markt plattformübergreifend verändern.

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