10. Dezember 2025, 8:03 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Die Nintendo Switch 2 erhält ein wichtiges Update für den integrierten Videochat. Ab sofort lassen sich auch Google-Pixel-Smartphones als Webcam nutzen. Dadurch wird GameChat deutlich flexibler, da die Kamera nicht mehr zwingend aus dem Nintendo-Zubehör stammen muss. Laut „Android Authority“ funktioniert die Verbindung mit Pixel-Geräten ab Android 16 inzwischen stabil und ohne zusätzliche Apps.
Die Neuerung erweitert vor allem die Auswahl an kompatiblen Kameras. Viele Nutzer greifen bislang auf die offizielle Switch-2-Kamera zurück oder auf wenige USB-Webcams, die das System erkennt. Mit der Unterstützung für Pixel-Smartphones fällt für Besitzer eines Google-Handys der Kauf einer zusätzlichen Kamera weg, da das Gerät direkt per USB-C angeschlossen werden kann.
Wie die Switch 2 die Kamera erkennt
Die Einrichtung läuft vergleichsweise einfach. Wird ein Pixel mit Android 16 über USB-C verbunden, lässt sich im Systemmenü des Smartphones der Webcam-Modus aktivieren. Danach behandelt die Switch 2 das Gerät wie eine standardisierte UVC-Kamera. UVC steht für USB Video Class – ein verbreiteter Standard, der Videoübertragung ohne Zusatzsoftware ermöglicht.
Durch diese Technik wird das Livebild des Smartphones direkt an die Switch übergeben. Das war zum Start der Konsole noch nicht möglich und wurde erst mit einem späteren Update ergänzt. Pixel-Smartphones werden damit zur vollwertigen Alternative zur Switch-Kamera oder Drittanbieter-Webcams.
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GameChat zeigt bis zu drei Gesprächspartner gleichzeitig an. Die Konsole stellt die Personen automatisch frei und legt die Videofenster platzsparend vor das laufende Spiel. Gerade in Koop-Modi entsteht so das Gefühl, gemeinsam im selben Raum zu sitzen.
Voraussetzung bleibt ein Online-Abo
Damit die neue Kamerafunktion funktioniert, muss auf der Switch 2 ein aktives Nintendo-Switch-Online-Abo laufen. Ohne dieses Abo bleibt der Videochat gesperrt – egal, welche Kamera angeschlossen ist.
Mit der Pixel-Unterstützung öffnet Nintendo GameChat für deutlich mehr Nutzer, die keine zusätzliche Hardware kaufen möchten. Die Switch 2 gewinnt damit ein Stück Flexibilität – und GameChat dürfte für viele Spieler attraktiver werden als zum Start der Konsole.