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Kuh in „Mario Kart World“ sorgt für heftige Kritik

Eine Kuh in „Mario Kart World“ sorgt aktuell für Kontroversen
Eine Kuh in „Mario Kart World“ sorgt aktuell für Kontroversen (im Bild: „Mario Kart 8 Deluxe“) Foto: TECHBOOK
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Woon-Mo Sung
Redakteur

18. August 2025, 16:16 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Zum Verkaufsstart der Nintendo Switch 2 ist auch ein neuer „Mario Kart“-Teil erschienen. Neben altbekannten Helden wie Super Mario gibt es bei „Mario Kart World“ auch eine Kuh als spielbaren Charakter. Die steht nun im Mittelpunkt einer unerwarteten Kontroverse.

Dabei fing alles so schön an, denn die Kuh in „Mario Kart World“ avancierte kurz nach Erscheinen zum Fan-Liebling, dass sich sogar die „New York Times“ dazu genötigt sah, ihr einen eigenen Artikel zu widmen. Doch was den einen eine unterhaltsame Neuerung ist, ist anderen ein Dorn im Auge. Die Tierschutzorganisation PETA hat sich jüngst an Nintendo gewandt, weil das Design des virtuellen Wiederkäuers problematisch sei.

Nasenring bei Kuh in „Mario Kart World“ problematisch

PETA hat eigenen Angaben nach bereits am 14. August 2025 einen Brief an Nintendo geschickt, in dem man das Design der Kuh in „Mario Kart World“ anprangert. Der komplette Brief scheint nicht mehr auf der Seite der Organisation auffindbar zu sein, wurde aber von anderen Portalen wie etwa „GeekWire“ in Gänze aufgegriffen.

Darin stößt man sich vor allem am Nasenring, den die Kuh in „Mario Kart World“ trägt. Wie PETA ausführt, würde Nintendo Grausamkeiten gegen Tiere verharmlosen. In der Fleisch- und Molkereiindustrie würden solche Nasenringe Schmerzen und Unbehagen in den Tieren auslösen.

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Man würde solche Ringe dazu verwenden, die Tiere auszunutzen, sie zu kontrollieren und sie zu ihrem Tod zu ziehen. „Mario Kart World“ solle eine „unterhaltsame Flucht“ darstellen und nicht an „schmerzhafte Werkzeuge“ erinnern, die man an Kühen verwende.

Negative Fan-Reaktionen zu PETA-Beschwerde

Ein offizielles Statement des Spiele-Unternehmens blieb bislang aus. TECHBOOK hat eine entsprechende Anfrage gestellt, aber Nintendo möchte sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht dazu äußern, wie es in einer Antwort heißt. Dafür berichtet „Deadline“ von Fan-Reaktionen, die kein gutes Haar an der PETA-Aktion lassen. Bei X hebt jemand beispielsweise hervor, dass der Zeitpunkt verwundert. Schließlich habe die Kuh, die damals nur eine passive Hintergrundfigur war, schon immer einen Nasenring getragen. Und das, wie Screenshots belegen, seit „Mario Kart 64“ von 1996. Das Konto „Nintendo Prime“ schreibt außerdem: „Hört einfach auf. Es ist noch nicht einmal ein echtes Tier.“

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Und selbst Tierfreunde verstehen nicht, warum sich PETA die Zeit nehme, sich über die Kuh in „Mario Kart World“ zu beschweren. „Vielleicht sollte man Unternehmen dazu bringen, ihr Vieh besser zu behandeln, bevor man Nintendo fragt, eine fiktionale Kuh zu verändern“, schreibt ein weiterer User. Eine Person wird sogar noch deutlicher: „‚Mario Kart World‘ fordert PETA dazu auf, sich den Stock auf dem A**** zu ziehen!“

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass man bei PETA Videospiele anprangert. In der jüngeren Vergangenheit hat man sich über „Animal Crossing: New Horizons“ oder „Palworld“ beschwert. Zudem veröffentlichte man sogar eine „tierfreundliche“ Parodie zu „Pokémon“.

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