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Halo Infinite im Test: Multiplayer top, Kampagne ein Flop

Der Master Chief ist zurück

Halo Infinite im Test – Multiplayer top, Kampagne ein Flop

Altgediente Master Chief
In «Halo Infinite» kehrt der altgediente Master Chief zurück auf die Ringwelt und kämpft sich durch Alien-Horden.Foto: Xbox Game Studios/dpa-tmn

Der Master Chief ist zurück und legt sich wieder mit Gegnerscharen an. Das jüngste „Halo Infinite“ bringt ein paar Neuerungen und eine Open-World-Kampagne. Wichtiger ist aber der Multiplayer-Modus.

So als frischer „Halo“-Titel hat man es nicht leicht. Zahlreiche alte Fans müssen glücklich gemacht werden, neue gewonnen und dann ist da noch die harte Multiplayer-Konkurrenz. Alles in allem gar nicht so einfach, „Halo Infinite“ schlägt sich aber gut.

Halten wir uns mal nicht an zu vielen Story-Details fest. Grob gesagt: Der Master Chief ist zurück und kämpft auf einem riesigen Ring gegen etliche Gegner. Es steht mal wieder schlecht um die Menschheit und alles ist ganz hoffnungslos. Der Master Chief lädt also durch und legt los.

Fans werden schnell ins Spiel hineinfinden, Neulinge müssten sich erstmal in das umfangreiche Vokabular der Serie einarbeiten. Eine Einführung in die nicht gerade simple „Halo“-Historie gibt es nicht.

Eine Entdeckungsreise für altgediente „Halo“-Fans

In der Einzelspielerkampagne geht es – je nach Spielweise – rund 20 Stunden zur Sache. Neben der Hauptstory warten allerlei Nebenquests auf Spielerinnen und Spieler, die gerne mal etwas Tempo aus dem Spiel nehmen. Wer mag, kann in der nun teilweise offenen Welt auf Entdeckungsreise gehen – altgediente „Halo“-Fans dürften hier auf ihre Kosten kommen. Es warten riesige Alienbauten, Bäume, Berge, kleine Story-Schnipsel und die immer etwas große Ringwelt am Horizont. Für Neulinge und all diejenigen, die dem Halo-Charme nicht komplett verfallen sind, dürfte die Open World jedoch etwas enttäuschend sein. So gut sich die Kämpfe im Spiel anfühlen, so schlecht und teils langweilig ist das restliche Gameplay der Kampagne.

Pinker Spartan
Pinker Spartan in eleganter Berglandschaft. «Halo Infinite» ist ein echter Augenschmaus.Foto: Xbox Game Studios/dpa-tmn

Im Laufe des Spiels erntet man die Ressource Tapferkeit, mit der sich neue Waffen und Fahrzeuge freischalten lassen. Ja, Fahrzeuge gibt es natürlich auch und sie machen Spaß. Spaß machen auch die schlaue Gegner-KI und der neue Greifhaken, mit dem sich Hindernisse überwinden oder Fahrzeuge kapern lassen. Auch der Soundtrack klingt gut in den Ohren.

Fans lieben Multiplayermodus von Halo Infinite

Der Multiplayermodus ist schon etwas länger freigeschaltet und hat in der Fan-Gemeinde einiges an Lob eingeheimst. Im Vergleich zu anderen Multiplayer-Shootern startet man mit bescheidener Ausrüstung und muss sich hocharbeiten.

Multiplayer-Möglichkeiten
«Halo Infinite» kommt mit umfangreichen Multiplayer-Möglichkeiten.Foto: Xbox Game Studios/dpa-tmn

Grob gesagt hat man die Auswahl zwischen zwei Modi: Eher altmodische Taktik-Herausforderungen auf engerem Raum mit weniger Spielern. Oder große Karten mit bis zu 24 Spielern, Fahrzeugeinsatz und viel Fokus auf Zusammenarbeit.

Wichtiges Spielelement
Dicke Reifen, großes Kaliber: Die Fahrzeuge sind gerade im Multiplayermodus von «Halo Infinite» ein wichtiges Spielelement.Foto: Xbox Game Studios/dpa-tmn

„Halo Infinite“ gibt es für PC und Xbox für rund 70 Euro. Anfang 2022 soll es auch noch einen Koop-Modus für die Singleplayer-Kampagne geben.

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