Microsoft und AXE

Deos und Duschgels mit „Xbox-Geruch“ sind die neueste Kuriosität in der Videospielwelt

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Körperpflege für Videospiel-Fans
Foto: Microsoft

Den Geruch einer Xbox dürften nicht nur PlayStation-Fans nicht wirklich toll finden. Umso kurioser ist es, dass Microsoft nun in Zusammenarbeit mit AXE kurz vor der Veröffentlichung einer Xbox-Körperpflege-Kollektion steht.

Vier Produkte für Xbox-Fans

Die Kollektion trägt den Namen „Lynx Xbox“ und wird auf TECHBOOK-Anfrage bei Microsoft zunächst nur in ausgewählten Läden in Neuseeland und Australien verfügbar sein. Zur Erklärung: Der hierzulande als AXE bekannte Hersteller von Deos und Pflegeprodukten heißt in vielen Ländern Lynx. Die Produktpalette umfasst zwei Deos, ein Körperspray und ein Duschgel. Ob die Produkte auch in Deutschland erscheinen werden, ist nicht bekannt.

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Sie riechen nicht wie eine Xbox

Der Duft hat natürlich nichts mit dem einer Xbox One zu tun. Diese riecht wenn überhaupt nach Plastik, ist aber sogar eher geruchsneutral. Vielmehr beschreibt der Hersteller die Duftsorten als „pulsierenden grünen Zitrus, mit einer Kopfnote von Kaffernlimette und Winterzitrone, aromatischen mittleren Kräuternoten von Minze und Salbei und holzigen Fußnoten von Patschouli“.

Warum veröffentlicht Microsoft Pflegeprodukte?

Über mögliche Gründe kann nur spekuliert werden. Auf jeden Fall ist dem Unternehmen damit ein PR-Coup gelungen. Die hohe Aufmerksamkeit auf die Marke Xbox kommt den US-Amerikanern aber gerade gelegen. Denn mit der E3 2019 steht die bedeutendste Neuheitenmesse der Welt für Videospiele vor der Tür. Dort soll Microsoft angeblich gleich mehrere schwergewichtige Exklusivtitel, wie ein neues Halo, ankündigen. Da schadet es nicht, die eigene Marke schon im Vorfeld in die Köpfe der Kunden zurückzurufen.

TECHBOOK meint

„Microsoft hat den Zeitpunkt für die Ankündigung so kurz vor der E3 clever gewählt. Mit der Veröffentlichung in Australien und Neuseeland geht das Unternehmen ein kleines finanzielles Risiko ein und erhält aufgrund der Kuriosität trotzdem Aufmerksamkeit in weiten teilen der Welt. ich halte das für einen lustig gemeinten PR-Gag. Alleine die detaillierte Beschreibung des Geruchs kann man kaum ernst nehmen“ – Andreas Filbig, Redakteur