Auf drei Geräten schauen

Sky lockert die Gerätebeschränkungen von Sky Go

Bislang konnten Sky-Q-Kunden vier Geräte für Sky Go registrieren und den mobilen Streamingdienst auf zweien davon gleichzeitig abrufen. Der Pay-TV-Sender änderte nun diese Bestimmungen – und das zum Vorteil der Zuschauer. TECHBOOK erklärt, was Nutzer jetzt wissen müssen.

Sky Go ist für viele Kunden des Bezahlsenders eine wichtige und gern genutzte Alternative zum üblichen Konsum über einen Receiver. Das weiß sicherlich auch Sky und arbeitet deshalb mit Hochdruck an Sky Go. Erst vor wenigen Wochen schaltete das Unternehmen die Browserversion ab und stellte auch auf Rechnern komplett auf eine App um, wie es auf Smartphones und Tablets bereits üblich ist. Die jüngste Veränderung fällt zwar nicht ganz so groß aus, dürfte bei den Kunden aber für mehr Freude sorgen.

Mehr gleichzeitige Streams über Sky Go für Sky-Q-Kunden

Über die Gründe für diesen Schritt spricht Andreas Stumptner, Head of Product Communications bei Sky, auf TECHBOOK-Anfrage: „Wir haben seit dem Launch von Sky Q im Mai letzten Jahres Kundenfeedback und Nutzungsdaten ausgewertet. Auf dieser Basis haben wir entschieden, die Anwendungsmöglichkeiten der Streams zu vereinfachen und die Verwaltung der Apps Sky Go, Sky Q und Sky Kids in einer gemeinsamen Geräteliste zusammenzulegen.“ Apple TVs werden damit nun auch als eigenes Gerät gezählt und sind nicht mehr frei.

Interessanter für Nutzer dürfte jedoch die Anhebung der Gerätezahl sein, auf der gleichzeitig über die Sky-Go-App gestreamt werden kann. „Kunden haben die Möglichkeit, ihr Sky Programm gleichzeitig auf einem Sky Q Receiver, einem eventuellen Receiver mit Zweitkarte und drei weiteren Geräten per App zu sehen“, so Stumptner. Einfach ausgedrückt: Sky-Q-Kunden können Sky Go jetzt auf drei Geräten gleichzeitig gucken.

Bestandskunden gucken in die Röhre

Wie bereits beschrieben, richtet sich die Neuerung exklusiv an Nutzer von Sky Q. Anfang Mai 2018 ersetzte Sky Q das klassische Sky-Programm (Sky Plus). Neukunden können seitdem nur noch das neue Produkt abschließen. Bestandskunden, die noch nicht auf Sky Q umgestellt haben, bekommen immer mehr Gründe vom Bezahlsender, dies zu tun. Im klassischen Sky können Sie beispielsweise nicht einmal auf zwei Geräten gleichzeitig Sky Go schauen. Anfang des Jahres nutzten zwar bereits 1,25 Millionen Kunden Sky Q. Das ist aber immer noch nicht einmal ein Drittel der Nutzer. Laut Schätzungen dürfte Sky bereits über 5 Millionen Nutzer in Deutschland haben. Lesen Sie hier, welche Vorteile Sky Q bietet:

Das neue Angebot Sky Q startet heute in Deutschland

Auch in Zukunft wird Sky Q weiter anziehen, wie Stumptner TECHBOOK verrät: „Sky Q ist die perfekte Plattform für kontinuierliche Weiterentwicklungen und Verbesserungen. Der möglichst flexible Zugang zu den exklusiven Sky Programmen spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Im Lauf des Jahres werden wir deshalb die „Sky Q“-App neben Apple TV und Samsung Smart-TVs auf weiteren Plattformen verfügbar machen.“


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Das kostet ein Umstieg auf Sky Q

Wer sich für einen Umstieg entscheidet, muss 10 Euro mehr im Monat bezahlen. Zusätzlich zu den monatlichen Kosten kommen eine einmalige Aktivierungsgebühr in Höhe von 19 Euro und eine Logistikpauschale von 12,90 Euro. Dafür erhalten Kunden neben den neuen Funktionen einen Sky-Q-Receiver zur kostenlosen Leihe

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