Auf drei Geräten schauen

Gerätebeschränkungen bei Sky Go – so viele Geräte kann man anmelden

TV Triple-Tuner
Das Antennenfernsehen ist immer noch beliebt
Foto: Getty Images

Sky Go ist für viele Kunden des Bezahlsenders eine wichtige und gern genutzte Alternative zum üblichen Konsum über einen Receiver. Wer die Streaming-Variante von Sky nutzt sollte jedoch die Gerätebeschränkungen kennen – sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen.

Gerätebeschränkungen regeln, wie viele und vor allem welche Geräte das Sky-Go-Angebot über einen hinterlegten Vertrag nutzen können. Hier gibt es Beschränkungen, da sonst ein Vertragskunde seine Daten an beliebig viele Dritte weitergeben könnte, die dann über mobile Geräte ebenfalls Sky empfangen könnten, ohne Kunden zu sein.

4 gleichzeitige Streams über Sky Go für Sky-Q-Kunden

Bereits seit dem 15. Januar 2019 können Kunden vier Geräte für Sky Go beziehungsweise Sky Q registrieren. Bis dato waren Sky-Q-Geräte (Apple TV und Samsung TVs) gar nicht in der Geräteliste zu finden und es konnten maximal zwei gleichzeitig genutzt werden. Receiver zählen hier ausdrücklich  nicht dazu. Über die Gründe für diesen Schritt sprach Andreas Stumptner, Head of Product Communications bei Sky, im Januar 2019 auf TECHBOOK-Anfrage: „Wir haben seit dem Launch von Sky Q im Mai 2018 Kundenfeedback und Nutzungsdaten ausgewertet. Auf dieser Basis haben wir entschieden, die Anwendungsmöglichkeiten der Streams zu vereinfachen und die Verwaltung der Apps Sky Go, Sky Q und Sky Kids in einer gemeinsamen Geräteliste zusammenzulegen.“ Apple TVs werden damit nun auch als eigenes Gerät gezählt und sind nicht mehr frei.

Interessanter für Nutzer dürfte jedoch die Gerätezahl sein, auf der gleichzeitig über die Sky-Go-App gestreamt werden kann. „Kunden haben die Möglichkeit, ihr Sky Programm gleichzeitig auf einem Sky Q Receiver, einem eventuellen Receiver mit Zweitkarte und drei weiteren Geräten per App zu sehen“, so Stumptner. Einfach ausgedrückt: Sky-Q-Kunden können Sky Go jetzt auf drei Geräten gleichzeitig gucken.

Bestandskunden gucken in die Röhre

Wie bereits beschrieben, richtet sich die aktuelle Regelung nur an Nutzer von Sky Q. Anfang Mai 2018 ersetzte Sky Q das klassische Sky-Programm (Sky Plus). Neukunden können seitdem nur noch das neue Produkt abschließen. Bestandskunden, die noch nicht auf Sky Q umgestellt haben, bekommen immer mehr Gründe vom Bezahlsender, dies zu tun. Im klassischen Sky können Sie beispielsweise nicht einmal auf zwei Geräten gleichzeitig Sky Go schauen.

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Lesen Sie auch: 3 Dinge, die Sky-Go-Nutzer wissen sollten

Das kostet ein Umstieg auf Sky Q

Wer sich für einen Umstieg entscheidet, muss 10 Euro mehr im Monat bezahlen. Zusätzlich zu den monatlichen Kosten kommen eine einmalige Aktivierungsgebühr in Höhe von 19 Euro und eine Logistikpauschale von 12,90 Euro. Dafür erhalten Kunden neben den neuen Funktionen einen Sky-Q-Receiver zur kostenlosen Leihe

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