Jugendschutz-Einstellungen

Sky schafft diese nervige Funktion endlich ab

Ein Mann sitzt mit Popcorn vor dem Fernseher
Pay-TV-Anbieter Sky möchte sein Angebot noch bequemer machen
Foto: Getty Images

Bei jedem FSK16- oder FSK18-Inhalt fragt der Anbieter die Jugendschutz-PIN ab. Das Scrollen durch das Angebot wird dadurch mitunter zur Qual. Doch ein Update für den Sky-Q-Receiver setzt der PIN-Abfrage auf Wunsch ein Ende. Denn Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, die Jugendschutz-Einstellungen ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Bislang war die Abfrage der Jugendschutz-PIN für alle Sky-Nutzer verpflichtend. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn Sky die PIN nicht wiederholt für jeden neu aufgerufenen Inhalt abfragen würde. Das Zappen durch Filme und Serien oder auch nur durch die Vorschau war somit nicht wirklich bequem möglich. Es hagelte Kritik, die Sky nun aufgegriffen hat. Ab sofort können Kunden des Pay-TV-Anbieters ihre Jugendschutz-Einstellungen individuell festlegen. So soll die Bedienung von Sky Q einfacher und bequemer werden.

So lassen sich die Jugendschutz-Einstellungen ändern

Das Softwareupdate wird laut Sky innerhalb der nächsten Wochen schrittweise an alle Kunden mit Sky-Q-Receiver ausgespielt. Sobald es auf dem Receiver installiert ist, lassen sich die Änderungen zur Altersfreigabe in den Einstellungen anpassen. Kunden finden die entsprechenden Optionen über den Menüpunkt „Mein Sky Q Jugendschutz“. Sky weist darauf hin, dass sich die neuen Jugendschutz-Einstellungen zum Start ausschließlich für den Sky-Q-Receiver zur Verfügung stehen.

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Folgende Einstellungen stehen zur Wahl

Mit dem Update stehen ab sofort drei Jugendschutz-Einstellungen zur Wahl. Sie legen fest, ob und wann der PIN für die Altersfreigabe abgefragt wird.

Modus „Standardmäßig“: Hier fragt Sky die Jugendschutz-PIN nach vorgegebenen Zeiten ab. Inhalte ab 12 Jahren erfordern von 6-20 Uhr die Eingabe des PINs. Filme und Serien ab 16 Jahren von 6-22 Uhr und ab 18 Jahren freigegebene Sendungen von 6-23 Uhr.

Modus „Individuell“: Diese Einstellungen sind für Nutzer besonders interessant, da sie die Altersstufen und den Zeitpunkt der PIN-Abfrage nach ihren Bedürfnissen auszuwählen können.

Modus „Nie“: In diesem Modus verzichtet Sky komplett auf die Altersfreigabe. Ausgenommen sind allerdings Inhalte auf den Blue-Movie-Kanälen oder in der 18+-App. Die Einstellung sollte daher nur dann gewählt werden, wenn keine Kinder im Haushalt leben.

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Update bringt weitere Neuerungen für Sky Q

Neben den Jugendschutz-Einstellungen bringt das Update für den Sky-Q-Receiver aber noch weitere Neuerungen. So hat der Pay-TV-Anbieter beispielsweise die Menüführung vereinfacht. Mit „Mein Sky Q“ gibt es einen neuen Menüpunkt, in dem unter anderem Funktionen der bislang von Mobilgeräten bekannten „Mein Sky“-App zu finden sind. Wie Sky mitteilt, lassen sich damit die Sky-PIN und die Jugendschutz-PIN direkt über den Receiver verwalten. Kunden können aber auch ihre gebuchten Sky-Pakete einsehen und weitere Sky-Pakete buchen.

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