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Aufgeklärt

Windows 10 OEM, DSP, Retail: Das steckt hinter den verschiedenen Versionen

Windows 10 OEM, DESP, Retail, ESD: Von Microsofts Betriebssystem gibt es verschiedene Versionen – doch wie unterscheiden sie sich eigentlich? Und für welchen Zweck brauche ich welche Ausführung? TECHBOOK klärt auf.

Windows 10 ist nicht gleich Windows 10 – es gibt verschiedene Versionen, die sich in Funktionsumfang und Preis unterscheiden. TECHBOOK zeigt, welche Version was bietet.

Windows 10 OEM

Die bekannteste Version ist Windows 10 OEM, was für „Original Equipment Manufacturer“ steht. Diese Ausführung verkauft Microsoft an die Hersteller von PCs oder Laptops, die das Betriebssystem dann selbst aufspielen und mit dem Gerät verkaufen. Kurz: Wer einen Rechner mit vorinstalliertem Windows 10 kauft, hat in der Regel die OEM-Version. Manchmal legt der Hersteller noch eine CD bei, oft aber auch nur einen Aktivierungs-Code.

Auch wenn die OEM-Version eigentlich für Hersteller gedacht ist, kann man sie auch als normaler Nutzer kaufen, etwa bei Amazon. Vom Funktionsumfang bekommen Sie ein vollwertiges Windows 10, das oft günstiger ist als die Retail-Version. Die Nachteile: Sie können diese Version nur auf dem PC benutzen, auf dem sie erstmalig installiert wurde. Außerdem müssen Sie sich vorher entschieden, ob Sie die 32- oder die 64-Bit-Version haben wollen. Eine Verpackung und den Telefon-Support von Microsoft gibt es nicht – bei Problemen müssen Sie sich an den Hersteller des Rechners wenden.

Vorsicht: Betrüger verscheuern häufig Aktivierungs-Codes für Windows 10 OEM bei Ebay, oft für nur 10 oder 15 Euro. Diese können ungültig oder illegal sein – geben Sie im Zweifel lieber ein paar Euro mehr aus und kaufen Sie Windows 10 bei seriösen Händlern.

Windows 10 Retail

Die Retail-Version (dt. „Einzelhandel“) von Windows 10 ist für den Verkauf etwa in Elektromärkten oder bei Online-Händlern gedacht. Sie kommt meist als DVD (manchmal auch als USB-Stick) und hat eine Verpackung und eine Anleitung. Außerdem können Sie die Lizenz auf einen anderen Rechner übertragen und den Telefon-Support von Microsoft in Anspruch nehmen – was die Retail-Version allerdings teurer als die OEM-Version macht.

Windows 10 DSP

Die Abkürzung „DSP“ steht für „Delivery Service Partner“. Windows 10 DSP kommt, wie die Retail-Version auch, mit Verpackung und Anleitung, allerdings ohne den Support von Microsoft.

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Windows 10 Bulk

Kaufen Sie Windows 10 Bulk (dt. „Masse“), bekommen Sie meist nur eine DVD in einer einfachen Papierhülle ohne Verpackung und sonstigem Zubehör. Auch der Microsoft-Support ist nicht dabei.

Windows 10 ESD

Windows 10 ESD („Electronic Software Distribution“) bezeichnet eine elektronische Windows-Lizenz, deren Lizenzschlüssel Microsoft per Mail verschickt.

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