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Lohnt es sich?

Anbieter, bei denen Sie Internet ohne Festnetz bekommen

Manchmal reicht ein Internet-Anschluss ohne Telefon aus. Doch gibt es diese noch?Foto: Getty Image

Einige Anbieter haben noch reine Internet-Tarife ohne Firlefanz im Angebot. TECHBOOK verrät, ob sie sich lohnen.

Internet-Tarife ohne Festnetzanschluss (auch „Internet only“ genannt) werden immer seltener. Sowohl O2, Vodafone als auch die Telekom boten lange Zeit solche Tarife an, mittlerweile laufen diese jedoch nur noch für Bestandskunden weiter, Neukunden müssen hingegen einen Vertrag mit Festnetzanschluss abschließen. Möchten Kunden grundsätzlich auf den Telefonanschluss verzichten, sollten sie sich vor allem bei ihren regionalen Kabel-Anbietern umsehen, oder sie greifen auf die Alternative Mobilfunk zurück.

Internet-only-Tarife meist nicht günstiger

In Zeiten von Allnet-Flatrates, die mit immer günstigeren Preisen locken, fragen sich viele Nutzer, ob sie überhaupt noch einen Festnetz-Anschluss benötigen. Immerhin verlangen viele DSL- und Kabel-Anbieter für Verbindungen vom Fest- ins Mobilfunknetz noch hohe Minutenpreise, die nicht mehr zeitgemäß sind. Im Gegenzug dazu decken Allnet-Flats sogar Telefongespräche innerhalb der EU ab, was die Nutzung des Smartphones als Festnetzersatz zusätzlich attraktiv macht.

Ein DSL-Anschluss ohne Festnetz ist für die Anbieter nicht günstiger, da der Festnetzanschluss in der DSL-Technologie bereits enthalten ist. Alle Tarife, die ohne Festnetz kommen, würden also einfach nur die bereits vorhandene Telefonleitung nicht mitnutzen. Auch für Endkunden lohnen sich die reinen Surf-Flatrates meist nicht. Denn oftmals ist die Preisersparnis gegenüber den etablierten Doppel-Flatrates nicht vorhanden oder fällt sehr gering aus. Sie sind daher preislich besser beraten, das Gesamtpaket aus Internet- und Telefon-Flatrate zu buchen und die Festnetzleitung einfach nicht zu nutzen. Zumal die Auswahl an entsprechenden Internet-Tarifen ohne Festnetz mittlerweile sehr überschaubar ist.

Früher bot Kabel Deutschland noch Tarife ohne Telefon an, da ein Telefonanschluss über Kabel – anders als bei DSL – nicht automatisch mit dabei ist. Mittlerweile hat Vodafone die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland und Unitymedia übernommen und die letzten reinen Kabelanschlüsse eingestellt.

Reiner Handy-Tarif als Alternative?

Aktuell gibt es Internet-Tarife ohne Telefon vor allem noch bei einigen lokalen Kabelnetzbetreibern. Oder Nutzer greifen auf Alternativen zurück. Während Internet-Verbindungen per Satellit, wie sie beispielsweise skyDSL anbietet, mittlerweile zum Nischenprodukt geworden sind, erfreuen sich die Mobilfunk-Lösungen großer Beliebtheit.

Auch wenn normale Handy-Verbindungen mittlerweile dank LTE oder gar 5G sehr schnell sind und die Tarif-Preise immer weiter sinken, stellen sie dennoch nur in Ausnahmefällen eine Alternative zum klassischen DSL- oder Kabel-Anschluss dar. Denn die wenigen Gigabyte Datenvolumen sind schnell mit einem Windows- oder Mac-Update aufgebraucht und auch Apps für Smartphone oder Tablet liegen oft im Gigabyte-Bereich. Hier braucht es daher besonders viel Inklusivvolumen oder eine echte Internet-Flat, von der es mittlerweile einige zur Auswahl gibt.

Lesen Sie auch: Mit diesen Tarifen können Sie unbegrenzt mobil im Internet surfen

Diejenigen Nutzer, die per LTE zuhause streamen möchten und daher eine hohe Datenmenge benötigen, sollten auf spezielle, über LTE-Router realisierte Angebote zurückgreifen. Der Homespot von Congstar und der GigaCube von Vodafone sind hier Beispiele, die wir weiter unten in der Meldung näher vorstellen. Sie bieten besonders viel Datenvolumen und zum Teil sogar eine Flatrate, sodass sie sich als echter Ersatz für den klassischen Internet-Anschluss nutzen lassen.

Eher für den kleinen Datenbedarf oder als mobile Lösung zwischendurch eignen sich die klassischen Handy-Tarife der Provider sowie Mobilfunk-Discounter wie Aldi Talk oder Lidl Connect. Sie bieten reine LTE-Tarife an, ein Surfstick oder persönlicher Hotspot wird zusätzlich noch benötigt. Doch nur Nutzer, die mit wenig Datenvolumen wie etwa für Mails und das gelegentliches Browsen im Internet auskommen, sollten einen Handy-Tarif in Betracht ziehen.

Internet ohne Festnetz: Tarife im Überblick

Congstar

DSL-Anschluss „komplett 1“

Congstar, das zur Telekom gehört, ist der letzte deutschlandweit agierende DSL-Anbieter, bei dem es Internet noch ohne Festnetz-Flatrate gibt. Die Tarif-Option trägt den Namen „komplett 1“ und enthält einen DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von bis zu 16 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) im Download und 1 Mbit/s im Upload. Ein Telefonanschluss ist auch in diesem Tarif enthalten, allerdings keine Flatrate. Telefonate kosten 2,9 Cent pro Minute. Das Paket kostet 24,99 Euro im Monat zuzüglich 9,99 Euro Bereitstellungspreis bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Es gibt den Tarif auch als monatlich kündbare Variante mit den gleichen Konditionen, außer dass die Bereitstellung 39,99 Euro kostet.

Hinweis: Zum Vergrößern der Tarif-Tabellen klicken Sie sie bitte an.

Congstar komplett 1

Hier geht es zum Congstar-DSL-Tarif.

Das „komplett 1“-Angebot ist nicht besonders schnell und es gibt einige Anbieter, die für gleiche oder höhere Geschwindigkeiten weniger Geld verlangen.

LTE-Tarif „Homespot“

Congstar hat parallel zum klassischen DSL-Anschluss auch sogenannte Homespot-Tarife im Angebot. Diese kommen ohne einen DSL-Anschluss aus und funktionieren über das mobile LTE-Netz der Telekom. Der Vorteil ist, dass man sofort lossurfen kann, ohne auf Anschlussfreischaltungen zu warten. Eine Telefonie-Option gibt es für die Tarife nicht.

Die Nutzung des Homespot ist an einen von den Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter „Surfbereich“) innerhalb Deutschlands gebunden. Er ist somit nicht so mobil einsetzbar, wie beispielsweise ein Surfstick. Wer seinen Surfbereich ändern möchte, zahlt einmalig 20 Euro.

Die gleiche Gebühr verlangt Congstar, wenn Kunden ihren gebuchten Tarif pausieren möchten. Dies ist pro Jahr für maximal 180 Tage möglich, wobei eine Bearbeitungsfrist von 48 Stunden einberechnet werden sollte. Beachten müssen Kunden bei einer Pausierung allerdings, dass diese nicht für zugebuchte Optionen gilt. Sie werden somit weiterhin berechnet. Der Vertrag wird nach dem Ende der Pause fortgesetzt und verlängert sich um den Zeitraum der Vertragspause.

Congstar Homespot

Hier geht es zu den LTE-Tarifen von Congstar.

Congstar bietet insgesamt drei Homespot-Tarife an, wobei jeder ohne Aufpreis auch als monatlich kündbare Version zu haben ist. Einzig in der Bereitstellungsgebühr unterscheiden sich die Laufzeit-Versionen: Während Congstar für den 24-Monats-Vertrag einmalig 10 Euro berechnet, fallen für die flexible Version 30 Euro an.

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Telekom Speedbox

Auch die Deutsche Telekom bietet ein Möglichkeit an, Internet ohne Festnetz nach Hause zu holen. Dabei greift der Anbieter auf eine LTE-Lösung zurück, die sich aufgrund des eingeschränkten Datenvolumens aber nur bedingt als Alternative zum klassischen DSL- oder Kabel-Anschluss eignet.

Bei der Telekom Speedbox handelt es sich wie bei der Congstar Homebox um einen mobilen LTE-Router, der sich dank LAN- und WLAN-Anschluss für die Internet-Verbreitung zuhause eignet. Bis zu 64 Geräte lassen sich an der Speedbox anschließen, die dann auf eine maximale Geschwindigkeit von 300 Mbit/s zugreifen können. Dank eines 3000-mAh-Akkus können Kunden den Telekom-Router auch bis zu vier Stunden mobil nutzen – dann allerdings nur mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 Mbit/s. Der mobile Einsatz ist unabhängig vom Wohnort möglich – ein Vorteil gegenüber der Homebox von Congstar.

Telekom Speedbox

Hier geht es zu den Speedbox-Tarifen der Telekom.

Die Telekom Speedbox lässt sich nur mit Tarifen der Telekom nutzen. Insgesamt zwei stellt der Netzbetreiber zur Wahl: ein Angebot mit 100 GB Datenvolumen und einer Laufzeit von 24 Monaten sowie einen Flex-Tarif, auf den sich 100 GB Datenvolumen nach Belieben für je 31 Tage buchen lässt. In diesem Fall kostet die Speedbox aber einmalig 99,95 Euro statt 1 Euro. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, ist die Nutzung des Internets nicht mehr möglich. Denn die Speedbox-Tarife werden auf 0 kbit/s gedrosselt. Immerhin gibt es beim Zwei-Jahres-Vertrag die Möglichkeit, diverse Zusatzoptionen für mehr Daten zu buchen. Auch eine 5G-Option bietet die Telekom für beide Tarif-Varianten an.

Vodafone LTE-Tarif GigaCube

Anbieter Vodafone hat erst 2017 die letzten reinen Internet-Tarife aus der Kabel- und DSL-Buchse eingestellt. Seitdem können nur noch Bestandskunden die Tarife „RED Internet 25 Cable“ und „RED Internet DSL“ nutzen. Einzige Alternative von Vodafone ist nun der „GigaCube“, der ähnliche wie Congstars „Homespot“ funktioniert.

Der GigaCube ist einfach ein LTE-Empfänger, der auf das 4G-Netz von Vodafone zugreift und als Hotspot für Smartphone, Tablet, Laptop und andere WLAN-fähige Geräte dient. Alternativ bietet der Netzbetreiber für 10 Euro Aufpreis im Monat einen 5G-Router zur Nutzung des LTE-Nachfolgers an. Die einmaligen Hardwarekosten liegen bei diesem Modell ebenfalls höher.

GigaCube-Tarife von Vodafone

Hier geht es zum GigaCube-LTE-Tarif von Vodafone.

Drei Tarife mit einer Mindestlaufzeit von je 24 Monaten stehen zur Wahl, wobei einer sogar eine echte Flatrate mit unbegrenztem Datenvolumen bietet. Mit einem Preis ab 74,95 Euro pro Monat ist das Angebot allerdings sehr teuer. Die maximale Downloadgeschwindigkeit beträgt bei allen Tarifen – auch bei der 5G-Version – 500 Mbit/s. Positiv ist, dass der GigaCube lediglich an die Steckdose angeschlossen werden muss. Er ist unabhängig vom Wohnort überall flexibel einsetzbar – vorausgesetzt im Einsatzgebiet gibt es LTE/5G-Empfang.

Auch interessant: Das ist der Unterschied zwischen LTE, 4G und 5G

O2 my Data Spot

Wie Vodafone bietet auch O2 drei als DSL-Ersatz ausgewiesene Tarife an, die Internet ohne Festnetz nach Hause holen sollen. Wirklich als Ersatz zum klassischen Internet-Anschluss eignet sich aber nur die unlimitierte Flatrate. Die Angebote namens O2 my Data Spot werden wie Vodafones GigaCube über LTE realisiert. Dank des mobilen Mobilfunk-Routers, der einfach an die Steckdose gesteckt wird, sind die Internet-Flats flexibel ohne ohne Hilfe eines Technikers nutzbar.

Für den HomeSpot, den notwendigen LTE-Router, verlangt O2 einmalig 25 Euro. Die Anschlusskosten von eigentlich 49,99 Euro sowie die Versandkosten von 4,99 Euro entfallen derzeit. Zwei der insgesamt drei Tarife haben eine Laufzeit von 24 Monaten, sind preislich aber recht attraktiv. Denn die Unlimited-Flat gibt es bei O2 my Data Spot bereits für 39,99 Euro – knapp die Hälfte von der Summe, die Vodafone für seine Internet-Flat verlangt.

O2 my Data Spot

Hier geht es zum Tarifangebot von O2 my Data Spot.

Das Prepaid-Angebot Flex ist allenfalls etwas für Gelegenheitssurfer. Denn das Datenvolumen von 10 GB pro Woche reicht gerade einmal für etwas Browsen im Internet und das Abrufen von E-Mails aus. Größere Updates sollten Nutzer hier also vermeiden. Pro Woche verlangt O2 für den Flex-Tarif knapp 10 Euro, sodass Kunden bei durchgehender Nutzung unterm Strich genauso viel bezahlen wie für den Unlimited-Tarif. Sie haben lediglich den Vorteil der Flexibilität. Der HomeSpot schlägt mit einmalig 145 Euro zu Buche. Bestellen lässt sich der Prepaid-Tarif – anders als die beiden übrigen O2-Angebote – nur per Telefon unter 0800 55 20 200.

Pÿur

Schwerpunkt des Anbieters Pÿur ist Ostdeutschland: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind flächendeckend vertreten. Im restlichen Teil des Landes wird nur punktuell Internet angeboten, vor allem in Großstädten wie München, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg und Düsseldorf, aber auch ein paar verteilten Gemeinden. Hervorgegangen aus Primacom und Tele Columbus bietet Pÿur seit 2017 reines Internet über Glasfaserleitungen an – ganz ohne Festnetzzwang.

Pÿur hat vier reine Internet-Flatrates im Angebot, die entweder nach drei Monaten Laufzeit monatlich kündbar sind, oder gleich für 24 Monate gebucht werden können. Bei allen Tarifen ist eine WLAN-Kabelbox inklusive. In der sehr transparenten Tarifübersicht können Interessenten genau einsehen, welche Mindestgeschwindigkeit garantiert wird und welche Geschwindigkeit im Normalfall zur Verfügung steht.

Internet-Tarife von Pyur

Hier geht es zum Tarifangebot von Pÿur.

Die Preise bei Pÿur sind fair, da das Unternehmen reine Internet-Tarife als Grundlage anbietet, die dann um Festnetzzugang und Allnet-Flat erweitert werden können. Es ist recht einfach: Wer nur Internet braucht und auf einen Festnetzzugang verzichten kann, ist bei Pÿur ganz richtig. Bei der Mischung aus hoher Geschwindigkeit zum fairen Preis und der monatlichen Kündigungsmöglichkeit kann kein anderer Anbieter mithalten. Einziges Manko ist die begrenzte Verfügbarkeit, denn schnelle Glasfaserkabel bringen nichts, wenn sie nicht bis in die eigenen vier Wände reichen.

M-net

Wie Pÿur ist auch M-net ein Regional-Anbieter, der seine Dienste vor allem in Bayern realisiert. Hier lebende Kunden können aus gleich fünf reinen Internet-Tarifen auswählen, wobei die Auswahl vom Ausbaugebiet abhängig ist. Die Angebote sind monatlich kündbar (allerdings mit sechs Wochen Kündigungsfrist), oder haben eine Laufzeit von zwei Jahren. Realisiert werden sie – je nach Ausbaugebiet – über (V)DSL bzw. Glasfaser, es handelt sich also um echte Flatrates. Nur in der maximalen Geschwindigkeit unterscheiden sich die verschiedenen Angebote.

Surf-Flats von M-net

Hier geht es zum Tarifangebot von M-net.

Auf der Webseite bewirbt M-net die fünf Tarife zunächst als Doppel-Flat. Scrollen Kunden aber etwas weiter herunter, können sie den Telefon-Anschluss abwählen und so monatlich 5 Euro sparen. Wie Pÿur gibt auch M-net in seinen Produktdatenblättern detailliert Auskunft darüber, welche durchschnittliche Geschwindigkeit Nutzer erwartet.

NetCologne/NetAachen

Die Tarife von NetCologne lassen sich von Kunden buchen, die im Raum Köln/Bonn leben. Mit NetAachen gibt es einen Ableger mit gleicher Tarifauswahl auch für diese Region. Der Anbieter vertreibt Kabeltarife und hat insgesamt fünf reine Internet-Flatrates im Angebot. Beworben werden sie zwar mit Telefon-Option, diese lässt sich aber in der Tarifübersicht per Schieberegler abwählen. Der Preis sinkt dann allerdings nur sehr geringfügig – um 1,50 bis 3 Euro im Monat. Ohne Telefon-Flat telefonieren Nutzer für 2,5 Cent pro Minute ins gesamte deutsche Festnetz.

Surf-Tarife von NetCologne

Hier geht es zum Tarifangebot von NetCologne. Oder hier zu den Tarifen von NetAachen.

Kunden stehen sowohl die kurze, einmonatige Laufzeit als auch ein Zwei-Jahres-Vertrag zur Wahl. Hardware ist im Tarifpreis nicht inbegriffen. Hier müssen Nutzer somit auf einen eigenen Router zurückgreifen, oder sie wählen die Leih-Option. Eine Fritzbox 7530 bietet NetCologne beispielsweise für 1,50 Euro in den ersten sechs Monaten und danach für monatlich 2,99 Euro an. Kauf zahlen Kunden 99,99 Euro. Die besser ausgestattete Fritzbox 7590 kostet im ersten halben Jahr 2,50 Euro pro Monat, und ab dem siebten Monat 4,99 Euro. Die Einmalkosten bei Kauf liegen hier bei knapp 200 Euro.

TECHBOOK meint

„Man muss schon genau suchen, um überhaupt noch Internet-Anschlüsse ohne Festnetz zu finden. Und wenn es Angebote gibt, sind diese meist regional beschränkt und stehen daher nicht allen Nutzern zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Preise der Surf-Flats meist unattraktiv sind – vor allem, wenn wir sie mit den Angeboten im DSL- oder Kabelbereich vergleichen, bei denen eine Telefon-Flat bereits inklusive ist. Es zeigt sich einfach, dass sich die Realisierung der Internet-only-Tarife für die Anbieter nicht lohnt, dementsprechend wenig Interesse haben sie daran, sie zu pflegen. Dank schnellem Mobilfunk und echten LTE-Flatrates ohne Datendrossel rücken daher die mobilen Lösungen immer mehr in den Fokus. Am günstigsten ist hier die DIY-Lösung aus eigenem LTE-Router und Unlimited-Flat, die es bereits für knapp 30 Euro im Monat gibt. Oder Nutzer greifen gleich auf das Komplettpaket Homespot oder GigaCube zurück – wobei die Kosten pro Monat hier deutlich höher liegen.“ – Rita Deutschbein, Redakteurin

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