Horror-Geschichten

Die 9 gruseligsten Wikipedia-Einträge

Frau schaut schockiert auf iPad
Einige Wikipedia-Einträge sollte man lieber nicht vorm Schlafengehen lesen.
Foto: Digital Vision/Getty Images

Übernatürliche Kinder, mysteriöse Todesfälle, hellsehende Katzen: Diese Wikipedia-Einträge sind unheimlicher als so mancher Horrorfilm.

In den Tiefen des Internets kann man so manche Kuriosität finden. Oft muss man dafür nicht mal lange suchen: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist ein wahres Sammelbecken für Geschichten über paranormale Phänomene, schockierende Kriminalfälle und obskure Geschehnisse.

Diese neun Wikipedia-Einträge sollten Sie lieber nicht vor dem Schlafengehen lesen.

Hinterkaifeck-Morde

Einer der wohl schaurigsten und rätselhaftesten Mehrfachmorde in der deutschen Kriminalgeschichte fand in der oberbayerischen Provinz statt: 1922 wurden auf einem Bauernhof sechs Menschen die Schädel von einem Unbekannten mit einer Hacke eingeschlagen. Bereits vor der Tatnacht beobachteten die Bewohner des abgelegenen Hinterkaifeck-Hofes ungewöhnliche Ereignisse: Es führten Fußspuren im Schnee zum Grundstück, aber nicht wieder davon weg, ein Haustürschlüssel war nicht mehr aufzufinden, vom Dachboden hörte man in der Nacht Schritte. Nach der Mordnacht hielt sich der Täter wohl noch länger auf dem Gehöft auf – als die Leichen vier Tage später entdeckt wurden, waren die Brotvorräte aufgebraucht und das Vieh frisch versorgt.

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Schwarzäugige Kinder

Spätestens seit Horrorfilm-Klassikern wie „Das Dorf der Verdammten” und „Shining” ist klar, dass Kinder verdammt gruselig sein können. Darauf beruft sich auch ein Mythos, der vor allem in den USA populär ist: Augenzeugenberichten zufolge wurden mehrere amerikanische Haushalte in den Neunzigern mitten in der Nacht von Schwarzäugigen Kindern heimgesucht. Die umheimlichen Besucher im Alter von etwa sechs bis 16 Jahren sollen unter dem Vorwand, die Toilette oder das Telefon benutzen zu müssen, an Haustüren geklingelt haben. Die misstrauischen Hausbesitzer kamen dieser Bitte verständlicherweise nicht nach, woraufhin die Kinder auf genauso mysteriöse Weise wieder verschwanden wie sie gekommen waren. Nachgewiesen werden konnte keiner dieser Besuche, daher wird der Mythos allgemein den Urban Legends zugeschrieben, zu denen etwa auch der Slenderman zählt.

Standbild mit Kindern aus dem Film “Das Dorf der Verdammten”

Auch im Film „Das Dorf der Verdammten” (1960) versetzen Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten Menschen in Angst und Schrecken.
Foto: picture alliance/Everett Collection

Therapiekatze Oscar

Oscar ist eigentlich ein ganz niedlicher Kater, doch er hat eine ziemlich gruselige Eigenschaft: Er prophezeit Todesfälle. Als Therapiekatze in einem Pflegeheim in Rhode Island macht Oscar regelmäßig seine eigene Visite bei den Patienten. Wenn er bemerkt, dass einer von ihnen in den nächsten Stunden sterben wird, legt er sich zu ihm und bleibt dort, bis der Patient tot ist. Oscars Prognosen sind so genau, dass die Belegschaft des Heims die Angehörigen anruft, wenn er sich zu einem Patienten legt. Anderen Heimbewohnern und Besuchern gegenüber sei er übrigens nicht besonders freundlich. Katzenexperten gehen übrigens davon aus, dass die Katze auf die Chemikalien, die beim Sterbeprozess entstehen, reagiert.

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Unglück am Djatlow-Pass

Das Unglück am Djatlow-Pass gibt bis heute Rätsel auf: 1959 machten neun erfahrene Ski-Wanderer eine Tour durch das Uralgebirge – ihre Leichen wurden Wochen später im Schnee gefunden. Die Untersuchungsberichte gaben an, dass die Zelte der Wanderer von innen aufgeschlitzt und ihre leicht bekleideten Körper teils hunderte Meter weiter entdeckt wurden. Drei der Verstorbenen hatten tödliche Verletzungen, die nicht von Menschenhand verursacht worden sein konnten, jedoch keine äußeren Wunden. Es wurden außerdem keine Spuren von anderen Lebewesen in ihrer Nähe gefunden. Die Kleidung der Toten wies eine erhöhte radioaktive Strahlung auf, die Angehörigen erklärten später, dass die Verstorbenen tief gebräunt und ihre Haare komplett grau gewesen sein. Als offizielle Todesursache wurde „höhere Gewalt” genannt. Die Ursache der Katastrophe konnte nie abschließend geklärt werden. Anfang 2019 kündigte die Staatsanwaltschaft der Ural-Region an, die Untersuchungen an dem Fall wieder aufzunehmen.

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Totenfotografie

Was heute wie der Stoff wirkt, aus dem Albträume gemacht sind, war im 19. und frühen 20. Jahrhundert Gang und Gäbe: Nachdem geliebte Menschen verstorben waren, ließen ihre Angehörigen sie fotografieren, um sie in Erinnerung zu behalten. Da die Fotografie damals noch nicht weit verbreitet war, waren diese Fotos vor allem bei verstorbenen Kindern oft die einzigen Bilder, die die Hinterbliebenen von ihnen hatten. Die Toten wurden meist so gezeigt, als würden sie schlafen, manchmal jedoch auch bewusst “lebendig” mit ihren Familienmitgliedern oder Lieblingsgegenständen wie Spielzeug dargestellt.

Toter Mann mit Tochter und Frau

Fotografie eines toten Mannes zwischen Frau und Tochter, ca. 1925
Foto: picture alliance/Presse-Bild-Poss

Somerton-Mann

Im Dezember 1948 wurde am Somerton Beach im australischen Adelaide die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden, der allem Anschein nach vergiftet wurde. Der gut kleidete und gepflegte Mitt-Vierziger hatte keinerlei Papiere bei sich, die Etiketten seiner Kleidung waren feinsäuberlich herausgeschnitten worden. In einer zusätzlich eingenähten Hosentasche des Mannes fand man später einen kleinen Zettel mit der Aufschrift “Tamam Shud”, ein persischer Ausdruck für “das Ende”. Der Zettel selbst wurde aus einem Buch herausgerissen, eine landesweite Suche brachte auch das Exemplar, zu dem der Fetzen gehörte, zum Vorschein. Es wurde am Abend vor Entdeckung der Leiche in das Auto eines Arztes geworfen. Bei dem Buch handelt es sich um einen Gedichtband, bei dessen letztem Gedicht ein Teil der Seite abgerissen war. Auf der Rückseite des Einbandes fanden sich außerdem handschriftliche Buchstaben, die auf einen Code hindeuten. Der konnte allerdings bislang nicht gelöst werden. Es ist weiterhin unklar, wer der Tote ist und was mit ihm passierte. Der Fall wird als offen betrachtet und die South Australian Major Crime Task Force nimmt nach wie vor Hinweise entgegen.

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Aokigahara

Aokigahara ist der wohl berühmteste Wald der Welt – aus einem tragischen Grund: Bereits seit Jahrzehnten zieht es Menschen in den japanischen Wald, die sich in den Tiefen des Unterholzes das Leben nehmen. Schon im 19. Jahrhundert sollen Familien bei Hungersnöten Alte und Kinder im dichten Wald ausgesetzt und zum Sterben zurückgelassen haben. Seit den Sechzigern zieht es vermehrt Selbstmordgefährdete dorthin, weswegen regelmäßig Suchtrupps den angeblich verfluchten Wald durchstreifen. Jährlich werden mehrere Dutzend Leichen dort geborgen, viele Vermisste werden jedoch nie gefunden.

Aokigahara-Wald

Suchtrupps und Besucher markieren mit Bändern ihren Weg, um sich im dichten Aokigahara-Wald nicht zu verlaufen.
Foto: Getty Images

June und Jennifer Gibbons

Die eineiigen Zwillinge June und Jennifer Gibbons stellten ihre Familie und Mediziner vor ein Rätsel: Von Geburt an unzertrennlich, begannen die Mädchen bald, sich von der Außenwelt zu isolieren und sich in einer eigenen Sprache nur noch miteinander zu unterhalten. Als einzige Schwarze Menschen in der Schule wurden sie gemieden, ausgeschlossen und gemobbt. Das führte am Ende dazu, dass sie früher aus der Schule entlassen wurden, um nicht weiter gemobbt zu werden. Später synchronisierten sie sogar ihre Bewegungen, die Menschen in ihrer Umgebung fingen an, sich vor den Mädchen zu fürchten. Nachdem die Schwestern, die ein Interesse am kreativen Schreiben hatten, kriminell auffällig wurden, verbrachten sie mehrere Jahre in geschlossenen Einrichtungen, wo sie mit Medikamenten ruhig gestellt wurden. Dort kamen sie auf einen Pakt zurück, den sie bereits in jungen Jahren schlossen. Der besagte, wenn eine der beiden sterben würde, fängt die andere an, ein normales Leben zu leben. Nachdem Jennifer 1993 an einer Herzmuskelentzündung starb, die unter anderem durch Medikamentenmissbrauch hervorgerufen werden kann, begann June ihr normales leben und gab Harper’s Bazaar und The Guardian Interviews. Heute lebt sie zurückgezogen ohne fremde Hilfe.

Sarggeburt

Dieses medizinische Phänomen ist genauso verstörend wie es klingt: Eine Sarggeburt beschreibt eine scheinbare Geburt, nachdem eine schwangere Leiche mit ihrem ungeborenen Kind begraben wird. Durch die Fäulnisprozesse im Inneren des Sarges entstehen Gase, die die Leiche der Mutter aufdunsen lassen. Als Resultat des dadurch entstehenden Drucks im Inneren des Körpers wird das tote Ungeborene dann durch den Geburtskanal hinausgepresst.