MacBook, iPad, iPod

So bekommen Sie Apple-Geräte besonders günstig

Apple bietet gebrauchte und generalüberholte Geräte teils hunderte Euro günstiger an – der Zustand ist trotzdem meist neuwertig.
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Apple-Geräte sind Ihnen zu teuer? Dann greifen Sie doch zu generalüberholten Geräten, die Apple bis zu 30 Prozent günstiger in seinem offiziellen Shop anbietet. Wie das geht und auf was Sie achten sollten, verrät TECHBOOK.

Ein superflaches MacBook oder ein schickes iPad Pro? Für die meisten viel zu teuer, denn Apple verlangt für seine Geräte meist hohe Preise. Anders sieht es bei den generalüberholten Geräten aus: Viele Kunden nutzen das 14-tägige Rückgaberecht, und schicken ihre iPads und Macs wieder zurück. Apple reinigt diese, prüft sie auf Mängel und verkauft sie wieder zum vergünstigten Preis. Zusätzlich gibt der Technik-Riese eine einjährige Garantie.

In was für einem Zustand sind die Geräte?

Die Geräte sind häufig wie neu, Gebrauchsspuren sind kaum zu erkennen. Die generalüberholten Geräte kommen lediglich nicht mehr in der Originalverpackung, sondern in einem schlichten, weißen Karton an.

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Wo bekomme ich die generalüberholten Geräte?

Für generalüberholte Geräte hat Apple einen eigenen Online-Shop eingerichtet. Der Versand ist wie bei allen anderen Produkten kostenlos, außerdem gibt es ein 14-tägiges Rückgaberecht. Wer dem Paketboten nicht vertraut: Apple bietet auch die Abholung in einem Apple Store in der Nähe an.

Welche Produkte gibt es dort – und wie viel spare ich?

Im deutschen Apple-Store gibt es aktuell generalüberholte iMacs, MacBooks, Mac Pros, Mac Minis, iPads und iPods. iPhones und die Apple Watch gibt er derzeit leider nur im US-Shop. Die Rabatte liegen meist zwischen 15 und 30 Prozent.

Ein MacBook Air etwa gibt es aktuell in der Version mit Intels Core-i5-Prozessor (reicht für Büroarbeiten und flottes Surfen im Netz), 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte SSD-Speicher für 929 Euro – Sie sparen 170 Euro. Bei einem generalüberholten iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display und 32 Gigabyte Speicher sparen Sie beim Preis von 659 Euro immerhin 120 Euro, ein iPod Touch mit 16 Gigabyte Speicher kostet statt 209 Euro nur noch 179 Euro.

Ob die Angebote allerdings tatsächlich Kracher sind, sollte man vorab noch einmal prüfen, etwa mit einer Preissuchmaschine. Manchmal bieten Media Markt oder Amazon Neuware zum gleichen oder sogar günstigeren Preis an.

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Wie kann ich die Produkte bezahlen?

Inzwischen hat Apple seine Bezahlpolitik etwas gelockert: Konnte man früher nur mit Kreditkarte bezahlen, gibt es heute weitere Zahlungsmethoden wie PayPal oder die klassische Überweisung.

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Studenten sparen ebenfalls

Für Studenten bietet Apple noch ein weiteres Programm an, um Geld auch bei Neuware zu sparen: Apple Store Bildung. Wer eingetragener Student, Lehrkraft oder Uni-Mitarbeiter in einer Hochschule in Deutschland ist, kann sich dort anmelden – man muss sich allerdings vorher authentifizieren. Früher bekamen einzelne Universitäten sogar Sonderrabatte, wenn man die Seite des Apple-Shops über das interne Netz der jeweiligen Hochschule aufrief. Dieses Programm beendete Apple allerdings im Mai 2017.

Im Bildungs-Store gibt es Rabatte auf alle möglichen Apple-Geräte, bis zu 12 Prozent auf Mac-Computer und immerhin 4 Prozent auf iPads. Auch hier lohnt sich vorher aber der Blick auf eine Preissuchmaschine.

Kann ich auch im ausländischen Apple-Store einkaufen?

Wenn der Dollar- oder Pfund-Preis günstig ist, könnte sich der Kauf in ausländischen Apple Stores lohnen – doch klappt das überhaupt? Theoretisch ja, in der Praxis ist das allerdings nur schwer umsetzbar: Um etwa im US-Store einzukaufen zu können, bräuchten Sie eine US-Adresse sowie eine amerikanische Kreditkarte. Der Aufwand lohnt sich am Ende nicht, selbst wenn Sie Freunde oder Bekannte in den USA haben und deren Adressen angeben könnten.

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