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Fritz!OS 8.25 und 8.26

Großes Update-Paket für 10 Fritzbox-Modelle bringt viele Verbesserungen

Die Fritzbox sorgt in zahlreichen Haushalten für die Internetverbindung
Die Fritzbox sorgt in zahlreichen Haushalten für die Internetverbindung Foto: Fritz! GmbH
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

24. Juli 2026, 16:43 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Fritz! (ehemals AVM) hat neue Software für insgesamt zehn Fritzbox-Modelle veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht ein Wartungsupdate für die Fritzbox 7510. Die neue Version Fritz!OS 8.26 behebt einen Fehler, der unter bestimmten Umständen die Geschwindigkeit von DSL-Anschlüssen erheblich reduzieren konnte. Parallel erhalten neun weitere Router das Update auf Fritz!OS 8.25 mit neuen Funktionen für Heimnetz, NAS und Kindersicherung sowie zahlreichen Fehlerkorrekturen.

Fritzbox 7510 erhält wichtige Fehlerkorrektur

Für die Fritzbox 7510 verteilt Fritz! bereits das Update auf Fritz!OS 8.26. Nach Angaben des Herstellers konnte es in bestimmten DSL-Konstellationen vorkommen, dass der Internetdurchsatz stark eingeschränkt wurde. In einigen Fällen waren über DSL-Verbindungen lediglich Datenraten von bis zu 10 Mbit/s möglich. Das Update behebt dieses Problem und verbessert darüber hinaus die Systemstabilität.

Fritz!OS 8.25 für neun weitere Router

Neben der Fritzbox 7510 erhalten zahlreiche weitere Modelle eine neue Firmware. Nachdem bereits einige Fritzboxen früher das Update auf Fritz!OS 8.25 erhalten haben, steht es aktuell für folgende Geräte bereit:

  • Fritzbox 5690 Pro
  • Fritzbox 7632
  • Fritzbox 7630
  • Fritzbox 4690
  • Fritzbox 4060
  • Fritzbox 6860 5G
  • Fritzbox 6850 5G
  • Fritzbox 6850 LTE
  • Fritzbox 6825 LTE

Damit umfasst die aktuelle Update-Welle insgesamt zehn Routermodelle. Wer prüfen möchte, auf welchem Softwarestand das eigene Fritzbox-Modell ist, kann dies auf der Website von Fritz! tun.

Neuer Online-Monitor und Verbesserungen im Mesh-Netz

Zu den wichtigsten Neuerungen von Fritz!OS 8.25 zählt ein überarbeiteter Online-Monitor. Dieser zeigt den Datenverbrauch einzelner Geräte im Heimnetz übersichtlicher an und macht sichtbar, welche Geräte besonders viel Bandbreite nutzen.

Darüber hinaus hat Fritz! die Mesh-Funktion verbessert. Nutzen Anwender mehrere Fritz!-Geräte wie Router und Repeater, wählen diese künftig selbstständig die jeweils optimale Verbindungsart. Das soll die Stabilität des Heimnetzes erhöhen und WLAN-Ausfälle reduzieren.

Fritz!NAS und Kindersicherung erhalten neue Funktionen

Auch Fritz!NAS wurde erweitert. Nutzer können Ordner nun einfacher per Freigabelink teilen und damit Dateien mit anderen Personen austauschen. Die Funktion eignet sich beispielsweise zum Teilen von Fotos oder Dokumenten, ohne dafür auf externe Cloud-Dienste angewiesen zu sein.

Verbesserungen gibt es außerdem bei der Kindersicherung. Zugangsprofile und die dazugehörigen Geräte werden übersichtlicher dargestellt, wodurch sich Internetzugänge und Nutzungszeiten einfacher verwalten lassen.

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Weitere Neuerungen und Fehlerbehebungen

Mit Fritz!OS 8.25 führt der Hersteller zusätzlich die Funktion „Fritz! Failsafe“ ein. Sie kann bei einem Ausfall der regulären Internetverbindung automatisch auf eine vorhandene Ersatzverbindung, etwa über Mobilfunk, wechseln. Darüber hinaus lässt sich die Energy-Efficient-Ethernet-Funktion nun getrennt für WAN- und LAN-Anschlüsse konfigurieren, um den Energieverbrauch des Routers zu senken.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der Behebung bekannter Fehler. Nach Angaben des Herstellers wurden unter anderem Probleme bei der Anmeldung von Wi‑Fi‑7-Geräten, Einschränkungen bei der Kanalbandbreite im 5-GHz-WLAN sowie verschiedene Fehler im Online-Monitor, der Heimnetzverwaltung und der Kindersicherung behoben.

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So lässt sich das Update installieren

Die Installation erfolgt über die Benutzeroberfläche der jeweiligen Fritzbox. Besitzer eines unterstützten Modells können dort prüfen, ob die neue Firmware bereits verfügbar ist. Während der Aktualisierung kann die Internet- oder WLAN-Verbindung kurzzeitig unterbrochen werden. Wer automatische Updates aktiviert hat, erhält die neue Version in der Regel ohne weiteres Zutun. Da die Verteilung schrittweise erfolgt, kann die Verfügbarkeit je nach Gerät variieren.

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