Umzug möglich

WhatsApp und Threema verabschieden sich von Windows Mobile

WhatsApp- und Threema-Logo
Whatsapp und Threema lassen sich bald auf dem mobilen Windows nicht mehr verwenden
Foto: Andrea Warnecke

Die Messenger-Dienste WhatsApp und Threema laufen bald nicht mehr auf Smartphones mit einem mobilen Windows-Betriebssystem. Nutzern bleibt die Möglichkeit, mit ihrem Account umzuziehen.

Microsoft hat die Weiterentwicklung der Betriebssysteme Windows Phone und Windows 10 Mobile bereits eingestellt, ab 10. Dezember 2019 wird es für die Software keinen Support mehr geben. Zwar gibt es Programme, die noch länger nutzbar sind, wie die automatische Gerätesicherungs-Funktion, Foto-Uploads sowie das Wiederherstellen eines Geräts aus einer vorhandenen Gerätesicherung, doch Messenger-Apps wie Threema und WhatsApp werden nicht mehr nutzbar sein.

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Ende von WhatsApp auf mobilem Windows bereits angekündigt

WhatsApp hat angekündigt, dass der Messenger nur noch bis Jahresende 2019 auf Windows-Smartphones sicher funktionieren soll. Auch auf Nachfrage der Seite Engadget teilte ein Microsoft-Sprecher mit, dass WhatsApp aus dem Microsoft Store verschwindet. Und auch die Alternative Threema hat mit Version 3.0 das letzte Update für mobiles Windows herausgebracht.

Wie man seine Daten sicher aufs neue iPhone überträgt

Neu darin ist die sogenannte Safe-Funktion, die Nutzern einen Umzug ihrer Threema-ID, Kontakte und Gruppen auf ein anderes System wie Android oder iOS erleichtern soll. Aber auch WhatsApp-Nutzer können mit ihrem Account samt Kontakten und Gruppen zu diesen Betriebssystemen wechseln. Die Chatverläufe, also die Inhalte der Chats, lassen sich hingegen nicht zu anderen Telefontypen übertragen.

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Windows 19 Mobile wurde 2015 eingeführt und war Microsofts Alternative zu Apples iOS und Googles Android. Das System sollte stärker mit den Desktopbetriebssystemen von Windows verknüpft sein. Ein Erfolg war das Produkt jedoch nicht. 2017 hatte Windows 10 Mobile in Deutschland einen Martkanteil von knapp 3 Prozent, bis heute ist der Marktanteil auf unter 0,5 Prozent gesunken.