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Privatsphäre für Messenger

WhatsApp mit einem Code schützen

WhatsApp Passwort: Smartphone mit WhatsApp-Logo liegt auf Laptop
Der Messenger-Dienst WhatsApp ist weltweit verbreitetFoto: Getty Images

Sie haben keine Lust, dass jemand auf Ihr WhatsApp-Konto zugreift? Um WhatsApp-Chats geheim zu halten, können Sie den Messenger mit einem Code schützen. TECHBOOK verrät, wie das für Android und iOS funktioniert.

Nachrichten, die wir bei WhatsApp schreiben, kann theoretisch jeder sehen, der Zugriff auf unser Handy hat. Damit die Nachrichten aber auch weiterhin geheim bleiben, gibt es die Möglichkeit, einen Code zum Schutz einzurichten. WhatsApp-Nutzer*innen können dafür auf Apps zurückgreifen, die die Messenger-Chats mit einem Code sperren oder auch die interne Sperre von WhatsApp einrichten.

Es gibt viele Apps im Play Store und App Store, um WhatsApp auf dem Smartphone mit einem Code abzusichern. In den meisten Fällen legen Sie direkt nach der Installation einen selbstgewählten Zahlencode fest, den Sie jeweils beim Öffnen der App eingeben müssen. Ist dieser falsch, bleibt die App verschlossen, die Chats und Nachrichten sind dann nicht einsehbar. Wir stellen Ihnen einige Apps vor:

Apps für Android

Wie in vielen Dingen macht es Android Nutzer*innen mit WhatsApp einfacher als iOS, auch beim Thema Code. Im Play Store finden sich viele Apps, die WhatsApp sogar kostenlos mit einem Code vor fremden Augen schützen.

Die kostenlose App Messenger Schützenzählt zu den bekanntesten Code-Apps für WhatsApp im Play Store. Nutzer können einen vierstelligen Code wählen, um das Messenger-Konto auch privat zu halten, wenn jemand anders am Handy sein sollte. Sobald WhatsApp auf dem Smartphone geöffnet werden soll, wird der Code abgefragt.

Nicht nur für den Messenger sehr hilfreich, sondern auch für andere Apps zu empfehlen, istAppLock. Denn die diese App schützt auch andere Anwendungen vor ungewollten Blicken. Und: Neben einem regulären Code können Nutzer der App auch den Fingerabdrucksensor zum Entsperren verwenden. Mehr als 200 Millionen Nutzer sollen die App nutzen.

TECHBOOK Screenshot via Google Play Store

Apps für iOS

Nutzer des iPhones haben da deutlich mehr Probleme, denn im App Store gibt es nicht deutlich weniger Apps. Interessierte müssen dafür auch teilweise ins Portemonnaie greifen, wohingegen die kostenlose Auswahl bei Android größer ist. Ob dem Nutzer ein Passwort bei WhatsApp das wert ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

Unter den angebotenen Apps ist auchWhatsLock zu finden, die ab einem Preis von 1,09 Euro das WhatsApp-Konto mit einem Passwort absichert. Bei fast allen Apps fanden sich in den Bewertungen in den jeweiligen Stores auch schlechte Rezensionen. Immer wieder schrieben Nutzer*innen, dass die App und die Passwort-Sperre nicht funktioniert hätten. In diesen Fällen sollten Nutzer die App einfach deinstallieren.

WhatsApp ohne App schützen

Wer keine Lust auf eine App hat, die kostbaren Speicherplatz belegt, dem stehen auch andere Möglichkeiten zur Verfügung. iPhone-Nutzer*innen können etwa unter WhatsApp-„Einstellungen“ und dem Punkt „Account“, dann „Datenschutz“ und „Bildschirmsperre aktivieren“ ein Passwort festlegen. Auch ein Extra-Schutz per Fingerabdrucksensor oder Face ID ist möglich, sofern ihr iPhone über die technischen Voraussetzungen verfügt.

Ähnlich können auch Android-Nutzer*innen vorgehen. Öffnen Sie dazu WhatsApp und gehen Sie in die Einstellungen und den Unterpunkt „Account“. Hier können Sie zwar kein Passwort festlegen, aber die WhatsApp per Fingerabdruck-Sperre schützen. Die Sperre kann auch so eingerichtet werden, dass sie sich automatisch nach einer gewissen Zeit aktiviert.

Wer auf einen Extra-Schutz für WhatsApp keinen Wert legt, dem seien zwei Dinge ans Herz gelegt:

  1. Schützen Sie Ihr Hany generell mit einem Code oder per Fingerabdrucksensor. Haben Sie ein Passwort oder einen Zahlencode festgelegt, ändern Sie dieses regelmäßig.
  2. Über die Archiv-Funktion können Sie ebenfalls wichtige Chats bei WhatsApp verstecken und gegebenenfalls wiederherstellen.

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