Ab sofort

WhatsApp könnte Werbung bekommen

Der Messenger WhatsApp könnte ab sofort Werbeeinblendungen bekommen
Der Messenger WhatsApp könnte ab sofort Werbeeinblendungen bekommen
Foto: REUTERS

WhatsApp-User könnten in Zukunft Werbeeinblendungen erhalten, denn zum 1. Februar läuft eine Frist ab, die dafür sorgte, dass der Messenger werbefrei bleibt. TECHBOOK erklärt, was jetzt auf Sie zukommen könnte.

Wir haben es den WhatsApp-Gründern zu verdanken, dass der Messenger in den letzten Jahren frei von Werbung blieb. Denn beim Kauf durch Facebook im Jahr 2014 gab es eine Vereinbarung, die besagte, dass der Messenger für fünf Jahre keinen Profit machen dürfe. (Forbes berichtete) Diese Zeit endet nun im Februar 2019.

Das bedeuten die Smileys bei WhatsApp

Was erwartet die Nutzer?

Bereits 2018 hat WhatsApp-Vizepräsident David Marcus in einem Interview mit CNBC angekündigt, dass WhatsApp sich dem Thema Werbung öffnen werde. Ein Resultat daraus dürfte das Anfang des Jahres 2018 erschienene WhatsApp Business sein, welches eine speziell für Unternehmen ausgelegte Version des Messengers darstellt und es einem Unternehmen ermöglichen soll direkt mit den Kunden zu kommunizieren.

Weiterhin kündigte WhatsApp-CEO Matt Idema gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bereits an, Werbung zukünftig im Status-Bereich der App einzublenden. Derzeit nutzen über 400 Millionen Menschen das Feature, in dem ähnlich wie bei Instagram-Stories Fotos, Videos und Texte gepostet werden können.

Facebook will mit WhatsApp Geld verdienen, aber nicht um jeden Preis

Da WhatsApp seit Gründung keinen signifikanten Umsatz generieren konnte, ist der Schritt für Facebook nur logisch: Das Unternehmen möchte Geld verdienen. Gleichzeitig sollen die Nutzer nicht sofort verprellt werden, daher ist mit Werbeeinblendungen innerhalb von Chats eher nicht zu rechnen. Gegenüber Techcrunch sagte ein Sprecher im Sommer 2018, der Konzern werde behutsam bei der Einführung von Werbung vorgehen. Somit ist auch ein sofortiger Werbestart auf WhatsApp nicht zu erwarten.

Und auch auf Anfrage von BILD wollte sich WhatsApp nicht zu einem konkreten Startpunkt äußern, der Sprecher verwies lediglich auf die Ankündigung vom Oktober 2018, die das Jahr 2019 als Zeitraum festlegte.

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