Kickstarter-Projekt Embr Wave

Dieses Armband ist eine Klimaanlage fürs Handgelenk

Es sieht aus wie eine Uhr ohne Ziffernblatt: Das Klima-Armband Embr Wave.
Foto: EmbrLabs

Im Sommer weniger schwitzen, im Winter weniger frieren – das ist das Versprechen des Embr Wave, einer Klimaanlage für das Handgelenk. Entwickelt wurde das Armband von Studenten des MIT und ist nun erfolgreich auf Kickstarter.

Gehören Sie zu den Menschen, denen in Büros mit Klimaanlage immer zu kalt ist? Oder die schnell anfangen, in einer warmen U-Bahn zu schwitzen? Einer Gruppe ehemaliger Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) scheint es ähnlich zu gehen und sie haben eine skurrile Lösung parat: Ein Armband, das eine Klimaanlage für das Handgelenk sein soll. Ihr „Embr Wave“ genanntes Gerät versuchen sie nun mittels Crowdfunding zu finanzieren – und das erfolgreich: Noch 20 Tage läuft die Kampagne auf Kickstarter und Embr Wave hat bereits das vierfache der angestrebten Zielsumme eingenommen.

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So soll das Klima-Armband funktionieren

Am Armband ist ein grauer Kasten angebracht, der sich per Berührung steuern lässt, und entweder kalt wie ein Einswürfel oder warm wie eine Hand, die man an ein Lagerfeuer hält, wird.

Foto: EmbrLabs

Laut den Machern soll das Armband die tatsächliche Körpertemperatur dabei gar nicht verändern: Punktuelle Wärme oder Kälte am Körper reiche bereits, damit man sich wohler fühlt.

Nichts für Sportler

Da die Körpertemperatur durch das Embr Wave nicht beeinflusst wird, weisen die Macher vom MIT aber auch auf die Limitationen hin: Für Sportler, die hoffen, sich mit dem Armband während eines Workouts herunter zu kühlen, sei Embr Wave nicht geeignet. Eher sei das Armband für Fälle, in denen einem etwas zu kalt oder zu warm ist. In einem klimatisierten Büro zum Beispiel, in einem Flugzeug oder einem zu warmen Kinosaal.

So viel kostet die private Klimaanlage

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch, aber das Embr Wave ist bereits erfolgreich finanziert. Auf Kickstarter kostet das Armband 219 US-Dollar, also rund 187 Euro. Später im Handel veranschlagen die Macher 299 US-Dollar, rund 255 Euro.