Die Filmgeschichte ist voll mit ikonischen Figuren und besonders im Horrorbereich gibt es unzählige davon. Charaktere wie Freddy Krueger, Alien und Predator, Jason Voorhees und Ghostface dürften vielen bekannt sein. Im selben Atemzug muss man auch Leatherface nennen, die zentrale Bedrohung aus „The Texas Chainsaw Massacre“. Der Klassiker von 1974 war seinerzeit absolut wegweisend und trat ein erfolgreiches Franchise los, das jetzt um gleich zwei Neuverfilmungen und sogar eine Serie ergänzt werden soll.
Curry Barker macht „The Texas Chainsaw Massacre“-Remake
„The Texas Chainsaw Massacre“ (ursprünglich „Blutgericht in Texas“ in Deutschland) ist seit den 70er-Jahren zu einem der bekanntesten Horrorfilmfranchises angewachsen. Bislang wurden neun Filme produziert, dazu mehrere Comics, Videospiele und ein Buch. Der Blutdurst scheint aber nicht zu stillen zu sein, wie mehrere geplante Projekte zeigen.
Die bislang letzte Verfilmung ist von 2022 und derzeit bei Netflix im Abo zu streamen. Wer noch keines hat, legt sich am besten ein Kombipaket mit Sky und Paramount+ zu, um fürs Streaming umfassend gewappnet zu sein:
Eines der Projekte entsteht aktuell mit Regisseur Curry Barker. Barker hat mit dem Gruselfilm „Obsession“ den größten Überraschungshit des laufenden Kinojahres gedreht, der an den Kassen sogar große Blockbuster in den Schatten stellte. Viele inhaltliche Details gibt es keine. Laut dem US-Branchenmagazin „Variety“ soll es sich aber um eine „Neuinterpretation“ handeln.
Gleichzeitig ist aber noch ein weiteres, ungewöhnliches Projekt geplant. Wie „Bloody Disgusting“ berichtet, entsteht auch eine Neuverfilmung im sogenannten Rotoskopie-Verfahren. Dafür dreht man erst herkömmliche Filmszenen, die im Anschluss nachgezeichnet und so zu einem Animationsfilm werden. Ein bekanntes Beispiel dafür ist etwa „A Scanner Darkly“ mit Keanu Reeves. Der Spezialist Paul Beck verantwortet diese spezielle Adaption von „The Texas Chainsaw Massacre“.
Für das Projekt verzichten Beck und sein Team vollständig auf KI. Stattdessen zeichnen sie jeden einzelnen Frame per Hand nach. Wann das Ergebnis in die Kinos kommt, ist aber derzeit nicht bekannt.
Auch eine Serie kommt
Und als ob das noch nicht genug an kettensägenschwingenden Irren wäre, ist ferner eine erste „The Texas Chainsaw Massacre“-Serie in Arbeit. Das renommierte Indie-Studio A24 bringt das Projekt auf den Weg und Schauspielstar Glen Powell ist neben anderen als Produzent dabei, soll jedoch nicht selbst vor der Kamera stehen, wie „The Hollywood Reporter“ berichtete.
Zu all den Projekten gibt es kaum Details. Allerdings dürfte es in allen um eine degenerierte Familie gehen, die im Hinterland von Texas auf arme Reisende wartet, um sie erst zu töten und dann genüsslich zu verspeisen. Dabei behilflich ist Sprössling Leatherface, der Masken aus den Gesichtern der Toten trägt und am liebsten mit einer Kettensäge vorgeht.
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